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(dpa) - Das griechische Parlament hat nach einer mehr als 14-stündigen Debatte am frühen Freitagmorgen mit großer Mehrheit eine Verschärfung des Asylgesetzes verabschiedet. Ziel der konservativen Regierung unter Premier Kyriakos Mitsotakis ist es, die Asylverfahren zu beschleunigen und Antragsteller im Rahmen des Flüchtlingspaktes zügiger zurück in die Türkei zu schicken. Zudem sollen bis zum Jahresende rund 20 000 Asylbewerber von den völlig überlasteten griechischen Inseln aufs Festland gebracht werden.

Das griechische Asylsystem sei seit langem gelähmt, sagte Mitsotakis in seiner Rede vor dem Parlament. Es verbreite die Botschaft, jeder könne in Griechenland bleiben. Künftig solle unter anderem „jeder Antrag nach sechs anstatt nach neun Monaten geprüft werden“. Arbeite der Antragssteller nicht mit den Behörden zusammen, werde der Antrag automatisch für unbegründet erklärt.

Mitsotakis appellierte zudem erneut an die EU-Mitgliedstaaten: „Es kann nicht sein, dass ein Land die Freizügigkeit der EU nutzt und sich gleichzeitig weigert, auch nur die kleinste Migrationslast zu teilen.“ Europäische Solidarität gebe es nicht à la carte.

Die Opposition sowie Hilfs- und humanitäre Organisationen hatten die Verschärfung des Gesetzes im Vorfeld kritisiert: Das Recht von Schutzsuchenden auf eine umfassende Prüfung ihres Asylantrags werde damit ausgehöhlt.

Auf den Inseln der Ostägäis harren derzeit fast 35 000 Migranten aus. Das ist die höchste Zahl seit Inkrafttreten des Flüchtlingspaktes im März 2016. Kapazität gibt es nur für rund 7000 Menschen; die Migranten leben unter menschenunwürdigen Bedingungen.

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 17.09.2021

Am Freitagabend gegen 19.10 Uhr kam es zu einem schweren Autiunfall zwischen Cruchten und Schrondweiler. Ein Autofahrer kam aus ungeklärter Ursache von der Straße ab und prallte gegen einen Baum, Er musste schwerverletzt aus seinem Auto geschnitten werden. 

Vor Ort waren die Feuerwehren aus Larochette und Nommern, der Rettungswagen aus Diekirch und der Samu aus Ettelbrück. 

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(dpa) - Ermittler haben im Hafen von Rotterdam eine riesige Menge Kokain sichergestellt. 4.022 Kilogramm der Droge mit einem Verkaufswert von mehr als 300 Millionen Euro seien in einem Container entdeckt worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Es sei die bisher größte Ladung, die in Rotterdam sichergestellt worden sei, sagte ein Sprecher dem niederländischen Radio.

Der Container kam aus Surinam in Südamerika und war ansonsten mit Holz gefüllt. Er war für ein Unternehmen in Polen bestimmt. Der Kokain-Schmuggel nimmt nach Angaben der Justiz deutlich zu. Nach einem neuen Bericht von Europol sind nun die Häfen der Niederlande und Belgiens die Haupteinfuhrorte für Kokain in Europa.

Drogenbanden verstecken Kokain in Containern. Im Hafen sollen dann sogenannte Abholer die Taschen oder Pakete aus den Containern holen und aus dem Hafengelände bringen. Nach Angaben der niederländischen Staatsanwaltschaft nimmt die Zahl der kriminellen Abholer zu. Allein in diesem Jahr wurden den Angaben zufolge bereits 325 Verdächtige festgenommen. 2020 waren es insgesamt 281.

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Kurzmeldungen Lokales 17.09.2021

(TJ) - Am Freitagmorgen  kam es kurz nach 6.20 Uhr in der Route de Luxembourg in Petingen zu einem Zusammenstoß zweier Wagen. Dabei wurde eine Person verletzt, sodass das Einsatzzentrum Sassenheim-Differdingen und die Feuerwehr aus Petingen alarmiert wurden.

Gegen 9 Uhr war in einer Appartmentwohnung in der Route de Diekirch in Helmsingen ein Brand ausgebrochen, der von den Wehren aus Lintgen, Walferdingen, Lorentzweiler und Kehlen zwar zügig gelöscht werden konnte, allerdings musste eine Person mit Verletzungen zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden.

Gegen 10.30 Uhr wurde auf dem CR310 zwischen Ell und Beckerich ein Fußgänger von einem Auto erfasst und zu Boden geworfen. Der Rettungsdienst aus Redingen brachte das Unfallopfer ins Krankenhaus.

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Kurzmeldungen Lokales 17.09.2021

Der Zugverkehr nach Thionville musste am Freitagmorgen auf französischer Seite unterbrochen werden. Grund ist ein Leck an einem Güterwagen, durch das Schadstoffe ausgetreten sind. Dies teilte die Präfektur Moselle via Twitter mit. Daher muss mit Verspätungen und Ausfällen gerechnet werden. Der normale Zugverkehr soll gegen 9 Uhr wieder aufgenommen werden, der Feuerwehreinsatz sei beendet, so die Präfektur weiter.

Gleichzeitig wird vor höherem Verkehrsaufkommen auf der A31 gewarnt. 


Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 16.09.2021

(dpa/lrs) -  Starkregen hat im Bereich der Stadt Trier am Mittwochabend und Donnerstagmorgen für rund 100 Einsätze der Feuerwehren gesorgt. Wie die Stadt mitteilte, gab es keine Verletzten. Demnach konnten in vielen Straßen die Kanäle das Wasser nicht halten. Keller seien voll gelaufen.

Die Einsatzschwerpunkte lagen den Angaben zufolge in den südöstlichen Stadtteilen Trier-Süd, Feyen-Weismark, Tarforst, Irsch, Filsch, Mariahof, Heiligkreuz und Olewig. Bis in die Nacht seien rund 130 Kräfte im Einsatz gewesen. Auch die Stadtwerke waren laut Mitteilung mit Pumpfahrzeugen unterwegs, spülten Kanäle frei und räumten verstopfte Abläufe.  

Kurzmeldungen Lokales 16.09.2021

(TJ) - Eine regelrechte Unfallserie hielt die Mannschaften des CGDIS seit Mittwochnachmittag auf Trab.

Begonnen hatte die Serie mit einem Unfall auf dem CR 119 zwischen dem Ort genannt „Brennerei“ und dem Stafelter: Gegen 16.45 Uhr hatte dort eine Autofahrerin die Kontrolle über ihren Wagen verloren, der daraufhin über die Gegenspur hinweg schleuderte und sich in einem Graben überschlug. Ein Rettungswagen und der SAMU-Notarzt aus der Hauptstadt wurden abkommandiert. Die Verletzte kam nach einer Untersuchung durch den Mediziner zur Behandlung ins Krankenhaus derweil die Feuerwehren aus Niederanven und Luxemburg am Unfallort die Räumungsarbeiten einleiteten. 

Um 18.40 Uhr prallte auf der N22 zwischen Redingen und Ell ein Fahrzeug gegen eine Mauer. Im Wagen wurden zwei Personen verwundet, Sanitäter und Feuerwehr aus Redingen wurden in den Einsatz geschickt.

Bei Unfällen mit jeweils einem Auto gegen 19 Uhr in der Rue de Beggen in Luxemburg, gegen 21.50 Uhr zwischen Echternach und Steinheim, und gegen 3.40 Uhr zwischen Frisingen und Aspelt gab es jeweils eine verletzte Person. Bei dem letztgenannten Unfall hatte eine Frau versucht, einer Horde Wildschweinen auszuweichen. Die Einsatzzentren aus Luxemburg, Echternach und Düdelingen waren im Einsatz.

Zwischen Niederfeulen und Windhof überschlug sich gegen 21.50 Uhr ein Fahrzeug auf dem CR 350. Auch hier gab es einen Verletzten zu bergen, was die Sanitäter aus Ettelbrück übernahmen. 

Wegen einer möglichen Gefährdungslage waren am Mittwochabend an einer Synagoge in Hagen in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Polizisten im Einsatz. Das teilte die Polizei Dortmund am Mittwochabend mit. „Polizeiliche Schutzmaßnahmen wurden entsprechend angepasst. Wir stehen in einem engen Kontakt mit der jüdischen Gemeinde“, hieß es. Ein Polizeisprecher sagte auf Anfrage, es seien Einsatzkräfte vor Ort. In der Synagoge befänden sich keine Menschen. Nähere Angaben sollten aber aus Einsatz-taktischen Gründen nicht gemacht werden.  

Der Einsatz wurde im Lauf der Nacht stark zurückgefahren. Die weiträumigen Straßensperren wurden aufgehoben, die meisten Einsatzkräfte zogen ab. Unmittelbar vor der Synagoge standen noch rund 15 Polizisten - das Gebäude wird aber auch sonst rund um die Uhr von der Polizei bewacht.

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