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Greta Thunberg für Friedensnobelpreis nominiert
International 14.03.2019

Greta Thunberg für Friedensnobelpreis nominiert

Greta Thunberg schrieb, sie fühle sich geehrt und sei sehr dankbar über die Nominierung.

Greta Thunberg für Friedensnobelpreis nominiert

Greta Thunberg schrieb, sie fühle sich geehrt und sei sehr dankbar über die Nominierung.
Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
International 14.03.2019

Greta Thunberg für Friedensnobelpreis nominiert

„Wir haben Greta nominiert, weil die Klimabedrohung vielleicht einer der wichtigsten Beiträge zu Krieg und Konflikten ist.“: Norwegische und schwedische Abgeordnete haben Greta Thunberg für Friedensnobelpreis nominiert. Die junge Aktivistin hatte im August 2018 damit begonnen, in Stockholm für eine Klimapolitik zu demonstrieren.

(dpa) - „Fridays For Future“: Drei Abgeordnete der norwegischen Sozialistischen Linkspartei sprachen sich dafür aus, dass der 16-jährigen Greta Thunberg der Friedensnobelpreis überreicht wird. Die Zeitung „Verdens Gang“ berichtete darüber.

Dem schwedischen „Aftonbladet“ zufolge wurde sie auch von zwei Politikern aus Schweden nominiert. Thunberg selbst schrieb dazu am Donnerstag auf Twitter, sie fühle sich geehrt und sei sehr dankbar über die Nominierung.

„Wir haben Greta nominiert, weil die Klimabedrohung vielleicht einer der wichtigsten Beiträge zu Krieg und Konflikten ist“, wurde einer der Abgeordneten, Freddy André Øvstegård, von der „VG“ zitiert. „Die riesige Bewegung, die Greta in Gang gesetzt hat, ist ein enorm wichtiger Beitrag zum Frieden.“ 

Bislang umfangreichste Proteste geplant

Das norwegische Nobelkomitee hatte Mitte Februar mitgeteilt, dass mehr als 300 Nominierungen für den diesjährigen Friedensnobelpreis eingegangen seien. Die Frist zur Nominierung war am 31. Januar abgelaufen.


European Commission President Jean-Claude Juncker (R) salutes Swedish 16-years-old climate activist Greta Thunberg (L) upon his arrival for a meeting at the Civil Society For rEUnaissance at the EU Charlemagne Building in Brussels on February 21, 2018. (Photo by Aris Oikonomou / AFP)
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Thunberg hatte im August 2018 damit begonnen, vor dem Reichstag der schwedischen Hauptstadt Stockholm für eine beherztere Klimapolitik ihres Landes zu demonstrieren.

Sie und ihr Schulstreik sind seitdem weltbekannt geworden, in zahlreichen Ländern der Erde demonstrieren Schüler und Studierende nach ihrem Vorbild immer freitags für mehr Klimaschutz. Für diesen Freitag sind die bislang umfangreichsten Proteste geplant: Sie sollen in mehr als 1650 Städten in 105 Ländern stattfinden.


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