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Gramegna: "Athen hat die Tür geschlossen"
International 2 Min. 27.06.2015 Aus unserem online-Archiv
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Abbruch der Gespräche mit Griechenland

Gramegna: "Athen hat die Tür geschlossen"

Gibt es noch die Möglichkeit, dass Athen seine Position ändert? „Theoretisch vorstellbar, praktisch kaum möglich“, sagt Pierre Gramegna.
Abbruch der Gespräche mit Griechenland

Gramegna: "Athen hat die Tür geschlossen"

Gibt es noch die Möglichkeit, dass Athen seine Position ändert? „Theoretisch vorstellbar, praktisch kaum möglich“, sagt Pierre Gramegna.
Foto: EU
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Abbruch der Gespräche mit Griechenland

Gramegna: "Athen hat die Tür geschlossen"

VIDEO: Dass das Hilfsprogramm für Griechenland gestoppt wurde, beruht nach Ansicht des Luxemburger Finanzministers Pierre Gramegna auf einem Vertrauensbruch zwischen Athen und den 18 anderen Mitgliedern der Eurozone. Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble will alles tun, um eine Ansteckungsgefahr zu bekämpfen.
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Entscheidende Woche für die Eurozone
Es wird immer deutlicher, dass das Problem Griechenland allein auf finanzpolitischer Ebene nicht gelöst werden kann. Die Würfel sind noch nicht gefallen, dafür enthält das Griechenland-Drama zu viele Nebenhandlungen. "Wort"-Korrespondent Diego Velazquez analysiert, welche politischen Fragen in den nächsten Tagen im Mittelpunkt stehen werden.
Peeple walk in front of a graffiti bearing the number zero on a euro coin in central Athens on June 27, 2015. Greece hurtled towards default and a possible euro exit after Europe responded to the leftist government's announcement of a surprise referendum by refusing to extend Athens's desperately needed bailout. AFP PHOTO / ARIS MESSINIS
Griechenland steuert auf Pleite zu
Das Hilfsprogramm für Athen wird nicht verlängert, Milliardenhilfen verfallen - die Zahlungsunfähigkeit Griechenlands scheint unvermeidlich. Die Griechen sollen aber im Euro gehalten werden. Jetzt ist unter anderem die Europäische Zentralbank am Zug.
Unmittelbar nach der Referendumsankündigung bildeten sich vor den Geldautomaten in Griechenland lange Schlangen. Einige Geldautomaten waren wegen des Ansturms leer, berichteten Augenzeugen.
Griechenland-Krise
Griechenland steuert nach vorerst gescheiterten Verhandlungen über weitere Finanzhilfen auf eine Staatspleite zu. Die Eurogruppe lehnte am Samstag Forderungen der griechischen Regierung nach einer Verlängerung des Hilfsprogramms über den 30. Juni hinaus ab. Finanzminister Pierre Gramegna sprach von einer großen Enttäuschung.
Greek Finance Minister Yanis Varoufakis gives a press conference during a Eurogroup meeting at the EU headquarters in Brussels on June 27, 2015. AFP PHOTO/ JOHN THYS
Sind die Würfel gefallen? „Ich denke, dass jetzt über einen Plan B geredet werden muss“, sagte ein Diplomat in Brüssel. Damit wird üblicherweise eine Pleite oder ein Euro-Austritt Griechenlands umschrieben.
Der niederländische Finanzminister und Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem vor der Presse am Samstag.
Griechenland-Rettung
Im Endlos-Drama zwischen den internationalen Gelbgebern und Griechenland hat sich eine neue, brandgefährliche Qualität der Unnachgiebigkeit entwickelt, die leicht aus dem Ruder geraten kann. Ein Kommentar zum Stand des Griechenland-Rettungspokers von Pierre Leyers.
Endloser Showdown in Brüssel: Griechenlands Premier Alexis Tsipras im Gespräch mit seinem italienischen Amtskollegen Matteo Renzi.
Experten in EU und Griechenland sind sich einig: Die Faktoren, die zur größten Krise Griechenlands seit dem Zweiten Weltkrieg geführt haben, sind eine nicht wettbewerbsfähige Wirtschaft, ausufernde Verschuldung, mangelnde Verwaltung, Korruption und Steuerbetrug.
Die Zeitungen in Griechenland bringen derzeit vorwiegend schlechte Nachrichten.