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Giuliani: Trump hat Cohen für Zahlung an Pornostar entschädigt
International 2 2 Min. 03.05.2018 Aus unserem online-Archiv

Giuliani: Trump hat Cohen für Zahlung an Pornostar entschädigt

Neues Gesicht in der Stormy-Daniels-Affäre: Rudy Giuliani (M.) sagt, Trump habe seinem ehemaligen Anwalt das Geld zurückerstattet, dass dieser an Stephanie Clifford (r.) gezahlt hatte.

Giuliani: Trump hat Cohen für Zahlung an Pornostar entschädigt

Neues Gesicht in der Stormy-Daniels-Affäre: Rudy Giuliani (M.) sagt, Trump habe seinem ehemaligen Anwalt das Geld zurückerstattet, dass dieser an Stephanie Clifford (r.) gezahlt hatte.
Fotos: AFP
International 2 2 Min. 03.05.2018 Aus unserem online-Archiv

Giuliani: Trump hat Cohen für Zahlung an Pornostar entschädigt

Die Affäre um die Pornodarstellerin Stormy Daniels lässt Donald Trump nicht los. Nun sorgt ausgerechnet sein neuer Anwalt Rudy Giuliani mit einer Bemerkung für Schlagzeilen. Er scheint dem Präsidenten dabei sogar ein wenig zu widersprechen.

(dpa) - US-Präsident Donald Trump hat seinen Anwalt Michael Cohen nach Darstellung seines neuen Rechtsberaters Rudy Giuliani entschädigt, nachdem Cohen 130.000 US-Dollar an die Pornodarstellerin Stephanie Clifford alias Stormy Daniels gezahlt hatte. Das Geld sei über eine Anwaltskanzlei geflossen „und der Präsident hat es zurückgezahlt“, sagte Giuliani am Mittwochabend (Ortszeit) in einem Interview des Senders Fox News.


Die als „Stormy Daniels“ agierende Clifford behauptet nach Darstellung ihres Anwalts, nicht Trump sondern dessen Anwalt habe eine Vereinbarung zur Nichtveröffentlichung von Details einer sexuellen Begegnung zwischen Trump und der Schauspielerin unterschrieben. Damit sei aus ihrer Sicht die Abmachung, nicht öffentlich über das Thema zu reden, „hinfällig und nichtig“.
Pornodarstellerin reicht Klage gegen Trump ein
Die Pornodarstellerin Stephanie Clifford alias "Stormy Daniels" hat wegen einer Vertraulichkeitsvereinbarung Klage gegen US-Präsident Donald Trump eingereicht. Das geht aus Gerichtsunterlagen vom Dienstag hervor.

Als der Moderator Sean Hannity nachhakte, sagte Giuliani: „Das war Geld, das von seinem Anwalt gezahlt wurde, der Präsident hat es über den Zeitraum von mehreren Monaten erstattet.“

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Soweit er wisse, habe Trump keine Kenntnis über die Einzelheiten gehabt. „Aber er wusste von der allgemeinen Vereinbarung, dass Michael sich um die Dinge kümmern würde, so wie ich mich um solche Dinge für meine Klienten kümmere. Ich belaste sie nicht mit allem, was kommt. Das sind vielbeschäftigte Leute.“ Giuliani ist seit kurzem Teil von Trumps Anwaltsteam.

Daniels, die mit bürgerlichem Namen Stephanie Clifford heißt, hatte 2006 nach eigener Aussage Sex mit Donald Trump - kurz nachdem dessen Frau Melania den gemeinsamen Sohn Barron zur Welt gebracht hatte. Trump bestreitet das.


Daniel Cohen hat sich erstmals zur einer Zahlung an Stephanie Clifford geäußert.
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Donald Trump soll 2006 eine Affäre mit dem Pornostar Stephanie Clifford alias "Stormy Daniels" gehabt haben. Jetzt meldet sich Trumps Anwalt Michael Cohen zu Wort. Er habe Clifford aus eigener Tasche 130.000 Dollar gezahlt.

Sein Anwalt Cohen hat zugegeben, Clifford kurz vor der Präsidentschaftswahl im November 2016 aus eigener Tasche 130.000 Dollar gezahlt zu haben. Er erklärte, die Trump Organisation und Trumps Wahlkampflager seien weder direkt noch indirekt an der Zahlung beteiligt gewesen und hätten ihn auch nicht dafür entschädigt. Nach Cliffords Darstellung handelte es sich um Schweigegeld.

Trump hatte Anfang April gesagt, nichts von der Zahlung gewusst zu haben. Als er von Journalisten an Bord der Air Force One gefragt wurde, ob er über die Zahlung informiert gewesen sei, sagte Trump: „Nein“. Und er wisse auch nicht, woher das Geld gestammt habe. Als er damals gefragt wurde, warum sein Anwalt das Geld gezahlt habe, sagte Trump: „Das müssen Sie Michael Cohen fragen.“

Wahlkampfmittel oder nicht?

Die Affäre kocht seit Wochen immer wieder hoch. Fraglich ist etwa, ob mit der Zahlung Cohens Gesetze zur Wahlkampffinanzierung gebrochen wurden. Giuliani sagte, es habe sich nicht um Wahlkampfmittel gehandelt. Deswegen gebe es auch keinen Verstoß gegen die Regeln zur Wahlkampffinanzierung.


FBI durchsucht Büro von Trumps Anwalt
Razzia bei Michael Cohen: Bundesermittler haben am Montag das Büro des Trump-Anwalts durchsucht. Den Tipp hatte Russland-Sonderermittler Robert Mueller gegeben. Der US-Präsident spricht von einer "Schande".

Das Thema ist für Trump heikel. Am 9. April durchsuchte das FBI das Büro, die Wohnung und ein Hotelzimmer Cohens. Dabei beschlagnahmten Ermittler E-Mails, Dokumente und Geschäftsunterlagen zu diversen Themen, darunter zu Cohens umstrittener Zahlung.

Die heute 39 Jahre alte Clifford hatte sich in einer Vereinbarung dazu verpflichtet, nicht öffentlich über die sexuelle Begegnung mit Trump zu sprechen. Sie zog vor Gericht, um diese Abmachung zu kippen. Sie argumentiert, dass diese nie gültig gewesen sei, da Trump sie nicht persönlich unterzeichnet habe.

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Ihr Anwalt Michael Avenatti sagte dem Sender MSNBC am Mittwoch, Giulianis Äußerungen machten ihn sprachlos. Das amerikanische Volk sei über Monate über die Vereinbarung belogen worden und habe es verdient, nun die Wahrheit zu erfahren.


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(FILES) In this file photo taken on April 16, 2018 adult-film actress Stephanie Clifford, also known as Stormy Daniels speaks outside US Federal Court with her lawyer Michael Avenatti (R) in Lower Manhattan, New York.
Adult film star Stormy Daniels filed a defamation suit on April 30, 2018 against US President Donald Trump for a tweet in which he dismissed a composite sketch that Daniels says depicted a man who threatened her in 2011. / AFP PHOTO / EDUARDO MUNOZ ALVAREZ
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(FILES): This combination of file pictures created on February 14, 2018 shows US President Donald Trump speaking during a meeting with bipartisan members of Congress on infrastructure in the Cabinet Room of the White House on February 14, 2018 in Washington, DC; and adult film actress/director Stormy Daniels as she hosts a Super Bowl party at Sapphire Las Vegas Gentlemen's Club in Las Vegas, Nevada, February 4, 2018. 

Porn star Stormy Daniels will go to court on July 12 in a bid to dissolve an agreement stopping her discussing an affair she says she had with President Donald Trump, according to court papers published on March 14, 2018. Lawyer Michael Avenatti filed a lawsuit on behalf of Daniels last week seeking to toss out the confidential settlement she signed just days before the November 2016 election.The lawsuit alleges that Daniels, whose real name is Stephanie Clifford, began an "intimate relationship" with Trump in the summer of 2006 that continued well into 2007.
 / AFP PHOTO / GETTY IMAGES NORTH AMERICA AND AFP PHOTO / MANDEL NGAN AND Ethan Miller
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