Wählen Sie Ihre Nachrichten​

„Gilet jaune“ stirbt bei Protesten in Belgien

(dpa) - Ein Demonstrant der „Gilets jaunes“-Bewegung in Belgien ist bei Protesten durch einen Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der Mann sei am Freitagabend bei den Protesten auf einer Autobahn zwischen Lüttich und dem niederländischen Maastricht von einem Laster angefahren worden und gestorben, berichtete die Zeitung „Sudinfo“ unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft. Der Lkw-Fahrer sollte verhört und ihm sollte Blut abgenommen werden. 

Die Bewegung hatte sich Mitte November in Frankreich formiert, um gegen die Reformpolitik von Präsident Emmanuel Macron und gegen als zu niedrig empfundene Kaufkraft zu protestieren. Daraufhin waren auch in Belgien mehrfach Menschen mit gelben Warnwesten auf die Straßen gegangen.

Laut belgischer Nachrichtenagentur Belga störten die belgischen Demonstranten am Freitag massiv den Verkehr auf der Fernstraße E25. Unter Berufung auf die Polizei hieß es, eine Ausfahrt sei blockiert worden.

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 19.05.2019

Polizei erwischt in Trier Autofahrer mit 3,7 Promille

(dpa) - Die Polizei hat an einer Tankstelle in Trier einen völlig betrunkenen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Der Mann war einem aufmerksamen Zeugen am frühen Sonntagmorgen an der Tankstelle aufgefallen, als er aus seinem Fahrzeug stieg, wie die Polizei mitteilte. Die alarmierte Streife fand den Betrunkenen in seinem Auto sitzend; ein Atemtest ergab einen Alkoholwert von 3,7 Promille. Die Polizisten beschlagnahmten den Führerschein und leiteten ein Strafverfahren ein.

Kurzmeldungen Panorama 19.05.2019

Polizei findet 14 zerstückelte Leichen im Westen von Mexiko

(dpa) - Sicherheitskräfte haben im Westen von Mexiko eine grausige Entdeckung gemacht: Bei der Durchsuchung eines Bauernhofs im Bundesstaat Jalisco fanden die Beamten 14 zerstückelte Leichen, wie die lokale Staatsanwaltschaft am Samstag (Ortszeit) bekannt gab. In der Finca nahe der Ortschaft Tlajomulco de Zúñiga wurden 25 Plastiktüten und drei Behälter mit Leichenteilen sichergestellt.

Die Polizei hatte den Gutshof am Freitag durchsucht, nachdem sie in der Nähe ein gefesselter Mann um Hilfe gebeten hatte. Er war zuvor aus dem Gehöft geflohen. Bei der Razzia befreiten die Beamten zwei weitere Entführungsopfer und nahmen drei Verdächtige fest. Bei der Durchsuchung fanden sie Waffen und Werkzeug, das offenbar zum Zerstückeln der Leichen genutzt worden war.

Die Leichenteile gehörten 13 Männern und einer Frau an, wie die Forensiker feststellten. Todesursache und Zeitpunkt der mutmaßlichen Morde sollen erst in den nächsten Tagen ermittelt werden, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

In Mexiko gelten über 40.000 Menschen als vermisst. Im vergangenen Jahr wurden rund 34 000 Menschen in dem lateinamerikanischen Land getötet. Allein in den vergangenen fünf Monaten wurden über 300 Leichen aus geheimen Gräbern geborgen. Die meisten dürften Opfer der mächtigen Verbrechersyndikate geworden sein, die in Mexiko um Macht und Einfluss kämpfen.

Vorgestern

Tödliche Schüsse auf Migranten: Soldaten auf Malta festgenommen

(dpa) - Zwei Soldaten sind auf Malta im Zusammenhang mit tödlichen Schüssen auf einen Migranten festgenommen worden. Es seien interne Ermittlungen eingeleitet worden, ob die beiden Einzeltäter seien oder „Teil von etwas Größerem“, erklärte Maltas Regierungschef Joseph Muscat am Samstag.

Ein Mann von der Elfenbeinküste war Anfang April aus einem Auto heraus erschossen worden, als er in der Nähe einer Migrantenunterkunft zu Fuß unterwegs war. Zwei weitere Männer aus Guinea und Gambia wurden verletzt. Maltesische Medien sprachen von dem ersten rassistisch motivierten Mord auf der Mittelmeerinsel. „Worte des Hasses und der Spaltung haben keinen Platz in unserer Gesellschaft“, betonte Muscat auf Twitter.

Der kleinste EU-Staat muss sich seit einiger Zeit stärker mit dem Thema Migration auseinandersetzen. Seit dem Amtsantritt der populistischen Regierung in Italien sind die dortigen Häfen für Schiffe mit Migranten weitestgehend geschlossen. Daher kamen zuletzt auch wieder auf Malta mehr Migranten an.

Kurzmeldungen Lokales 18.05.2019

Mehrere Unfälle mit Motorrädern

(m.r.) - Im Laufe des Samstagnachmittags wurden vier Motorradfahrer bei Unfällen leicht verletzt. Auf dem CR361, zwischen Goesdorf und Heiderscheidergrund, wurde gegen 13 Uhr ein Biker von einem Auto erfasst. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich gegen 15 Uhr auf dem CR165, zwischen Kayl und Noertzingen. Auch bei diesem Zwischenfall kollidierte ein Auto mit einem Motorrad.

Kurz darauf stürzte gegen 15.30 Uhr ein Biker in der Rue Leonard Schroeder in Petingen. Bereits gegen 14 Uhr war ein Motorradfahrer in der Rue Jos Kieffer gestürzt.

Kurzmeldungen Lokales 18.05.2019

Autofahrer greift Jogger an

(m.r.) - Am Freitagabend ist in Luxemburg-Stadt ein Jogger von einem Autofahrer angegriffen worden. Zwischen den beiden Männern war in der Avenue Monterey gegen 19 Uhr ein Streit ausgebrochen, nachdem der Jogger eine Straße bei Rot überquert hatte. Die Auseinandersetzung eskalierte: Der Autofahrer packte den Mann am Arm und fuhr los. Der Jogger wurde etwa 20 Meter mitgeschleift und leicht verletzt. Der Autofahrer flüchtete. Das Kennzeichen des Fahrzeuges ist allerdings bekannt.

Kurzmeldungen Lokales 18.05.2019

Schwerer Verkehrsunfall zwischen Binsfeld und Arenrath

(siko) - Am Samstagmorgen, gegen 04:50 Uhr, kam es auf der L 50 in Höhe der Ortslage Arenrath zu einem Verkehrsunfall, bei dem drei Personen verletzt wurden. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit kam das allein beteiligte Fahrzeug von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam auf der Beifahrerseite zum Liegen, weshalb die Fahrzeuginsassen dieses nicht verlassen konnten. Alle drei Personen wurden zwecks medizinischer Betreuung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Erste Ermittlungen deuteten auf eine Beeinflussung des Fahrers durch Alkohol hin, weswegen diesem eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt wurde.

Die L 50 musste zwecks Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeugs kurzzeitig gesperrt werden.

Im Einsatz waren die freiwilligen Feuerwehren der Ortschaften Arenrath, Burg/Salm, Binsfeld, Landscheid und die Wehrleitung der VG Wittlich-Land, das DRK mit RTW und NEF sowie die Polizeiinspektion Wittlich.