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Geschäfte mit Trump: US-Demokraten erhöhen Druck auf Deutsche Bank
Abgeordnete der Demokraten im US-Repräsentantenhaus erhöhen den Druck auf die Deutsche Bank, Klarheit über Geschäfte mit Donald Trump zu schaffen.

Geschäfte mit Trump: US-Demokraten erhöhen Druck auf Deutsche Bank

Foto: Pierre Matgé
Abgeordnete der Demokraten im US-Repräsentantenhaus erhöhen den Druck auf die Deutsche Bank, Klarheit über Geschäfte mit Donald Trump zu schaffen.
International 25.05.2017

Geschäfte mit Trump: US-Demokraten erhöhen Druck auf Deutsche Bank

Cheryl CADAMURO
Cheryl CADAMURO
Abgeordnete der Demokraten im US-Repräsentantenhaus erhöhen den Druck auf die Deutsche Bank, Klarheit über Geschäfte mit Donald Trump zu schaffen.

(dpa) - Die Politiker aus dem Finanzausschuss des Parlaments fordern auch Auskunft über mögliche Verbindungen nach Russland, wie aus einem am Mittwoch veröffentlichten Brief an Vorstandschef John Cryan hervorgeht.

Die Verwicklung der Deutschen Bank in Geldwäsche-Komplotte mit vornehmlich russischer Beteiligung und ihr außergewöhnliches Verhältnis zu US-Präsident Trump werfen den Abgeordneten zufolge die Frage auf, ob das Institut in diesen Angelegenheiten vollständige Angaben machte. Bis zum 2. Juni verlangen sie nun Aufklärung von Cryan. Die Deutsche Bank wollte sich auf Nachfrage nicht dazu äußern.

Dabei dringen die Demokraten auch auf Einsicht in interne Dokumente des Geldhauses und erneuern ihre Forderung nach einer umfassenden Untersuchung des Finanzausschusses. Der Kongress tappe bei der Frage, ob Kredite der Deutschen Bank an Trump womöglich von der russischen Regierung garantiert wurden oder anderweitig in Verbindung zu Russland standen, weiter im Dunkeln, heißt es in dem Brief.

Die Beziehungen zwischen dem US-Präsidenten und der Deutschen Bank sorgen schon länger für Argwohn. Laut älteren Angaben der Demokraten steht Trump wegen zwei Krediten und zwei Hypotheken mit rund 340 Millionen Dollar bei den Frankfurtern in der Kreide. Zudem seien 950 Millionen Dollar für ein Projekt geflossen, an dem er 30 Prozent halte. Ende Januar hatte sich die Deutsche Bank mit US-Behörden auf einen Vergleich in der russischen Geldwäsche-Affäre geeinigt.