Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Generalvikar über Missbrauch: "Dürfen nichts vertuschen"
International 8 Min. 22.02.2020 Aus unserem online-Archiv
Exklusiv für Abonnenten

Generalvikar über Missbrauch: "Dürfen nichts vertuschen"

Der Luxemburger Generalvikar Patrick Muller.

Generalvikar über Missbrauch: "Dürfen nichts vertuschen"

Der Luxemburger Generalvikar Patrick Muller.
Foto: Chris Karaba
International 8 Min. 22.02.2020 Aus unserem online-Archiv
Exklusiv für Abonnenten

Generalvikar über Missbrauch: "Dürfen nichts vertuschen"

Michael MERTEN
Michael MERTEN
Ein Jahr nach dem großen päpstlichen Antimissbrauchsgipfel in Rom bringt das Erzbistum Luxemburg seine Richtlinien zum Umgang mit sexualisierter Gewalt auf den neuesten Stand. Mit dem „Luxemburger Wort“ sprach der Verwaltungschef der katholischen Kirche im Großherzogtum, Generalvikar Patrick Muller, über die jüngst bekannt gewordenen hiesigen Fälle.¶

Patrick Muller, kürzlich hat das Erzbistum die Statistiken für 2019 vorgestellt. Demnach haben sich sechs Personen bei der Anlaufstelle für Missbrauchsopfer gemeldet, um über sexuelle Gewalt im innerkirchlichen Raum zu berichten. Die mutmaßlichen Täter waren drei Priester beziehungsweise Ordensmänner sowie eine weitere Person. Namen haben sie nicht bekannt gegeben. Warum nicht?

Ich denke, dass die Datenschutzregeln verlangen, dass wir Diskretion gegenüber den Familien dieser mutmaßlichen Täter, die mittlerweile verstorben sind, wahren müssen ...

Sofort weiterlesen
Geben Sie einfach Ihre E-Mail Adresse ein und lesen Sie den vollständigen Artikel.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Das war 2019: Februar: Anti-Missbrauchsgipfel im Vatikan
Das wohl dunkelste Kapitel der jüngeren Kirchengeschichte stand im Februar im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit: Auf ranghöchster Ebene hat sich der Vatikan bei einem viertägigen Gipfel mit dem Thema Missbrauch befasst. Die Ergebnisse haben viele Beobachter jedoch enttäuscht.
Papst Franziskus spricht bei einer Konferenz zum Thema Missbrauch im Vatikan.