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Gefährliche Überfahrt: Rund 1000 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet
International 23.11.2014

Gefährliche Überfahrt: Rund 1000 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet

Die Schiffe, mit denen die Flüchtlinge ihr Heil in der Fremde suchen, sind meist seeuntüchtig.

Gefährliche Überfahrt: Rund 1000 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet

Die Schiffe, mit denen die Flüchtlinge ihr Heil in der Fremde suchen, sind meist seeuntüchtig.
REUTERS
International 23.11.2014

Gefährliche Überfahrt: Rund 1000 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet

Die Flucht über das Mittelmeer ist für Tausende Menschen häufig der einzige Weg, Not und Elend in ihren Heimatländern zu entkommen. Die Überfahrt endet für viele mit dem Tod. In den vergangenen Tagen konnten aber Hunderte in Sicherheit gebracht werden.

(dpa) - Mehr als 1000 Bootsflüchtlinge sind in den vergangenen Tagen im Mittelmeer aus Seenot gerettet worden. Vor der Küste Nordzyperns wurden rund 300 Menschen geborgen. Die mutmaßlich aus Syrien stammenden Migranten, darunter viele Frauen und Kinder, seien am Sonntag in eine Sporthalle der Küstenstadt Girne gebracht worden, meldete die Nachrichtenagentur Anadolu.

Jedes Jahr versuchen Tausende Flüchtlinge aus dem Nahen Osten und Afrika, über das Mittelmeer in die Europäische Union zu gelangen. Einer der Flüchtlinge sagte der Nachrichtenagentur Anadolu, Menschenschmuggler hätten den Migranten versprochen, sie nach Italien zu bringen. Jeder habe dafür umgerechnet rund 5000 Euro gezahlt.

Zwischen Donnerstag und Samstag waren bereits insgesamt 787 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet worden. Allein am Donnerstag und Freitag barg die italienische Küstenwache 520 Menschen von fünf verschiedenen Booten, wie die Behörde mitteilte. Weitere 78 Menschen seien von einem Handelsschiff aufgenommen worden.

Die Flüchtlinge kommen nach Informationen der Nachrichtenagentur Ansa aus Nigeria, Ghana, Sambia, Burundi, dem Senegal sowie dem Sudan. Sie wurden in den sizilianischen Hafen Porto Empedocle gebracht. Unter den Geretteten sollen sich auch sechs Schwangere sowie zwei Kinder befinden. Weitere 93 Menschen rettete ein Handelsschiff rund 110 Kilometer nördlich der libyschen Hauptstadt Tripolis. Am Samstag eilte die italienische Marine dann 98 Menschen zur Hilfe, darunter neun Kinder.


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