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(dpa) – Wegen technischer Probleme ist am Mittwochabend ein französisches Charterflugzeug auf dem Flughafen Zweibrücken notgelandet. Wie die Polizei mitteilte, verlief die Landung ohne Probleme, sodass kein Sachschaden entstand. Die beiden Piloten und die drei Fluggäste blieben unverletzt.

Die französische PC12-Maschine war auf dem Weg zur französischen Insel Belle Île gewesen, wie ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen sagte. Piloten und Passagiere konnten nach Angaben des Sprechers ihre Reise wenig später fortsetzen. Ob sie mit derselben oder einer anderen Maschine von Zweibrücken aus weiterflogen, war zunächst nicht bekannt. Die Ermittlungen zur Ursache des technischen Problems dauerten an.

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Heute

Kurzmeldungen International Heute um 10:43

(dpa) – Der Chef von Frankreichs größter Gewerkschaft CFDT, Laurent Berger, hat eine Mediation im festgefahrenen Streit um die Rentenreform vorgeschlagen. Die durchs Parlament gedrückte Reform von Präsident Emmanuel Macron müsse für einige Wochen ausgesetzt werden, um Beratungen mit einem kleinen Kreis von Vermittlern zu ermöglichen, sagte Berger am Dienstagmorgen zu Beginn eines erneuten landesweiten Protesttags dem Sender France inter. Macron habe die Gewerkschaften zu Gesprächen über Themen der Arbeitswelt eingeladen. Das mache Sinn, wenn die Erhöhung des Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre vorübergehend ausgesetzt und die Rentenfrage mitdiskutiert werde.

Für diesen Dienstag haben die Gewerkschaften erneut zu Streiks und Kundgebungen gegen die umstrittene Reform aufgerufen. Für den zehnten Protesttag rechneten die Behörden mit 650.000 bis 900.000 Teilnehmern, über 200 Kundgebungen sind geplant. Die über Wochen friedlichen Proteste wurden zuletzt von massiver Gewalt und Auseinandersetzungen überschattet. Innenminister Gérald Darmanin hatte den Einsatz von 13.000 Polizisten am Dienstag angekündigt. Ein Einlenken der Regierung ist bisher nicht in Sicht. Der Rentenstreit dürfte aber Thema bei der Kabinettssitzung am Dienstag sein.

Die Proteste richten sich gegen die schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre. Die Mitte-Regierung will mit der Reform eine drohende Lücke in der Rentenkasse schließen. Der Streit verschärfte sich, weil die Regierung den Text ohne Abstimmung durch die Nationalversammlung drückte. Vor einer Woche scheiterten zwei Misstrauensanträge gegen die Regierung. Die Reform ist damit verabschiedet. Sie wird nun vom Verfassungsrat überprüft. Macron will, dass die Reform bis zum Jahresende in Kraft tritt.    

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 27.03.2023

(dpa/lrs) – Ein quer auf der Fahrbahn der A1 liegendes Rohr hat kurz vor dem Autobahnkreuz Wittlich mehrere Fahrzeuge beschädigt. Mindestens 15 Fahrer meldeten am Montagabend Schäden an ihren Fahrzeugen, wie die Polizei mitteilte. Wer das schwarze Rohr auf der Spur in Richtung Koblenz im Landkreis Bernkastel-Wittlich verlor, war zunächst unklar. Die Polizei sucht nach Zeugen.

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(dpa) – Bei der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines fallen am Dienstag wegen einer Betriebsversammlung mehr als 100 Flüge aus. Das gab die österreichische Fluggesellschaft am Montag bekannt. Grund für die Absagen sind schwierige Tarifverhandlungen mit dem fliegenden Personal. Der Beginn der Betriebsversammlung ist für 9 Uhr morgens geplant. Die Dauer der Veranstaltung ließ die Gewerkschaft Vida vorerst offen.

Bereits Anfang März hatte das Bordpersonal in einem mehrstündigen Warnstreik die Arbeit niedergelegt. Am vergangenen Freitag machte das Management der Austrian Airlines ein Angebot von durchschnittlich 12,3 Prozent mehr Gehalt öffentlich. In der Betriebsversammlung wollen die Arbeitnehmervertreter die Piloten und Pilotinnen sowie die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter über den Stand der Verhandlungen informieren.

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(dpa/lrs) – Die Familie eines Dreijährigen hat in Saarbrücken eine Autofahrerin attackiert, nachdem diese den Jungen mit ihrem Wagen erfasst hatte. Das Kind sei zuvor zwischen parkenden Fahrzeugen auf die Straße gelaufen und bei dem Unfall leicht verletzt worden, teilte die Polizei am Montagabend mit. Die 56-jährige Autofahrerin sei dann von den 32 und 45 Jahre alten Eltern und zwei Geschwistern des kleinen Jungen (16 und 20 Jahre) angegriffen und beleidigt worden. Sie sei in ihr Fahrzeug geflüchtet und habe sich dort einsperren müssen.

Bis zum Eintreffen der Polizei hätten die Familienmitglieder am Montagnachmittag weiter auf das Fahrzeug eingeschlagen, sodass es leicht beschädigt wurde. Auch ein 56-jähriger Unfallzeuge wurde den Angaben zufolge angegriffen.

Nur mit einem starken Polizeiaufgebot, einer Sperrung der Unfallstelle und Platzverweisen habe die Situation unter Kontrolle gebracht und die Behandlung des Kindes im Rettungswagen ermöglicht werden können, teilte die Polizei weiter mit. Die Familie haben auch Polizisten beleidigt und bedroht.

Der Vater des Kindes sei schließlich auf der Polizei-Dienststelle über die strafrechtlichen Konsequenzen seines Verhaltens belehrt worden. Es gebe nun mehrere Strafanzeigen gegen die Familie des Jungen.

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(dpa) – Papst Franziskus schickt eine Botschaft der Hoffnung und des Friedens ins All. Der Vatikan will in Zusammenarbeit mit der italienischen Raumfahrtbehörde ASI und dem Nationalen Forschungsrat CNR eine Ansprache des Pontifex' mithilfe eines sogenannten CubeSats, also Kleinsatelliten, in den Weltraum schicken, wie der Heilige Stuhl am Montag mitteilte. Das Projekt namens „Spei Satelles“ (Wächter der Hoffnung) soll demnach am 10. Juni von der Vandenberg Space Force Base im US-Staat Kalifornien an Bord einer Rakete starten und die Botschaft des Papstes - im wahrsten Wortsinn - in den Himmel bringen.

Die Papst-Botschaft basiert auf einem Gebet, das das Oberhaupt der katholischen Kirche am 27. März 2020 zu Beginn der Corona-Pandemie auf dem menschenleeren Petersplatz in Rom sprach. Er betete damals für das Ende der Pandemie und sagte den Sterbenden Trost und Vergebung zu. Zum Schluss spendete er den Segen „Urbi et orbi“. Der damalige Auftritt des Papstes im Regen berührte viele Gläubige.

Nun hat eine Gruppe von Wissenschaftlern ein Buch mit Fotos und Worten des Papstes beim Gebet in ein sogenanntes Nanobuch mit winzigen Maßen - 2 x 2 x 0,2 Millimeter - übertragen. Der Kleinsatellit mit jenem Nanobuch soll an Bord einer Rakete starten und dann auf einem Satellitenträger untergebracht werden. Er ist zudem mit einem Funksender sowie mit Instrumenten ausgestattet, um während der Zeit in der Umlaufbahn leicht verständliche Botschaften aus dem Buch in verschiedenen Sprachen zu übertragen.

Das Projekt soll bewirken, dass „die Worte der Hoffnung des Heiligen Vaters die Grenzen der Erde überschreiten“, sagte ASI-Präsident Giorgio Saccoccia am Montag. Das Vorhaben sei zudem als Zeichen der Verbindung von Glaube und Technologie zu verstehen.

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Kurzmeldungen Lokales 27.03.2023

(MS) – Am Montagnachmittag gegen 16.15 Uhr sind auf der Autobahn A4 bei Leudelingen-Steinbrücken in Richtung Esch zwei Fahrzeuge miteinander kollidiert. Bei dem Zusammenstoß wurden zwei Personen verletzt. An dem Einsatz waren Rettungskräfte aus Esch und Luxemburg-Stadt im Einsatz.

Kurzmeldungen Lokales 27.03.2023

(MS) - Am Sonntagabend kurz vor 20.00 Uhr wurde der Polizei ein Einbruch auf einem Campingplatz in der Route du Vin in Grevenmacher gemeldet. Der mutmaßliche Täter sei gewaltsam in ein Wohnmobil eingedrungen. Die Nachbarn, die den Einbruch bemerkt hatten, konnten den Einbrecher bis zum Eintreffen der Polizei von Anrainern zurückhalten. 

Der gestellte Tatverdächtige wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft festgenommen. Nach dessen Vorführung bei der Untersuchungsrichterin am Montagmorgen wurde Haftbefehl gegen den Mann erlassen. Er wurde anschließend an die Strafvollzugsanstalt in Sanem übermittelt.

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