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Frankreich bremst bei Corona-Lockerungen
International 10.12.2020 Aus unserem online-Archiv

Frankreich bremst bei Corona-Lockerungen

Premier Castex warnte am Donnerstag, man sei noch nicht am Ende der zweiten Welle angekommen.

Frankreich bremst bei Corona-Lockerungen

Premier Castex warnte am Donnerstag, man sei noch nicht am Ende der zweiten Welle angekommen.
Foto: AFP
International 10.12.2020 Aus unserem online-Archiv

Frankreich bremst bei Corona-Lockerungen

Ab Dienstag gibt es in Frankreich eine Sperrstunde. Passierscheine werden nicht mehr verlangt.

(dpa) - Frankreich bremst bei der Lockerung seiner coronabedingten Beschränkungen. Museen, Kinos und Theater müssen nun bis Januar geschlossen bleiben - drei Wochen länger als in Aussicht gestellt. Premierminister Jean Castex begründete dies am Donnerstagabend in Paris mit den Worten: „Wir sind noch nicht am Ende der zweiten Welle angekommen.“ Frankreich ist innerhalb der Europäischen Union von der Pandemie besonders hart getroffen.

Auch für Gesundheitsminister Olivier Veran ist Vorsicht derzeit wichtiger als ausgelassenes Feiern.
Auch für Gesundheitsminister Olivier Veran ist Vorsicht derzeit wichtiger als ausgelassenes Feiern.
Foto: AFP

Nach wochenlangem Lockdown hält die Regierung daran fest, dass von Dienstag die bisher obligatorischen Passierscheine für Bürger nicht mehr erforderlich sind. Es gilt dann aber eine nächtliche Ausgangssperre von 20.00 Uhr bis 06.00 Uhr. Die Regelung gelte auch für den Silvesterabend, sagte Castex. „Wir müssen vernünftig sein“, mahnte der Regierungschef. Eine Ausnahme werde es lediglich für Heiligabend geben.


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Am Dienstag werden 163 neue Covid-Fälle bei 9.318 Tests gemeldet. Sechs Menschen sind verstorben. Alle Details im Ticker.

Frankreich mit seinen rund 67 Millionen Menschen sei noch weit vom Ziel entfernt, auf täglich weniger als 5.000 Neuinfektionen zu kommen. Diese Marke hatte Präsident Emmanuel Macron im November für eine weitere Lockerung der Beschränkungen vorgegeben. Nach Zahlen vom Mittwoch starben bislang mehr als 56.000 Menschen. Innerhalb von 24 Stunden gab es rund 14.600 Neuinfektionen.     

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