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Frachter-Bergung vor Norwegen wegen Wetter vertagt
International 1 07.04.2021

Frachter-Bergung vor Norwegen wegen Wetter vertagt

Das niederländische Frachtschiff Eemslift Hendrika treibt ohne Besatzung vor Norwegen. Das Schiff hat rund 350 Tonnen Schweröl und 50 Tonnen Diesel an Bord.

Frachter-Bergung vor Norwegen wegen Wetter vertagt

Das niederländische Frachtschiff Eemslift Hendrika treibt ohne Besatzung vor Norwegen. Das Schiff hat rund 350 Tonnen Schweröl und 50 Tonnen Diesel an Bord.
Foto: Coast Guard Ship Sortland/NTB/dp
International 1 07.04.2021

Frachter-Bergung vor Norwegen wegen Wetter vertagt

Das Wetter sei zu riskant, so die norwegische Küstenverwaltung. Das Risiko, dass die Emslift Hendrika auf Grund läuft, sei aber gering.

(dpa) - Das heftig im Meer schwankende Frachtschiff muss länger als erhofft auf offener See bleiben: Die Bergung der „Eemslift Hendrika“ müsse wegen schlechten Wetters im Einsatzgebiet auf Donnerstag vertagt werden, teilte die norwegische Küstenverwaltung am Mittwoch mit. Leben und Gesundheit hätten immer oberste Priorität. Berechnungen zeigten zudem, dass das Risiko gering sei, dass das Schiff auf Grund laufe. Am Donnerstag solle es aufklaren, wodurch es wahrscheinlicher werde, dass die Aktion dann glücke.


Der Mehrzweckfrachter "Eemslift Hendrika" liegt zur Seite geneigt im Wasser.
Frachter treibt verlassen im Meer vor Norwegen
Sollte die "Eemslift Hendrika" kentern, besteht Gefahr für die Umwelt. Die Bergungsarbeiten laufen.

Ursprünglich hatte die „Eemslift Hendrika“ am Mittwoch aus ihrer misslichen Lage geholt werden sollen. Zwei Schlepper waren dafür in der Nacht bei dem Schiff eingetroffen, das im Nordmeer ohne Besatzung und Antrieb im Wasser treibt. Die Schlepper sollten den Frachter laut Plan eigentlich im Laufe des Tages an Land ziehen. Zunächst mussten jedoch Einsatzkräfte von einem Hubschrauber an Bord des Schiffes gebracht werden, um die Schlepptaue zu befestigen.

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Die Schlepper sind nach Angaben der Küstenverwaltung von der Reederei von der niederländischen Bergungsgesellschaft Smit Salvage gechartert worden. Smit Salvage ist eine Tochterfirma des Bergungsunternehmens Boskalis, das sich zuletzt auch um die Bergung der „Ever Given“ im Suezkanal gekümmert hatte.

Schlagseite bei schwerer See

Die 112 Meter lange „Eemslift Hendrika“ der niederländischen Reederei Amasus Shipping war auf dem Weg von Bremerhaven nach Kolvereid an der norwegischen Küste gewesen. Sie hatte am Ostermontag bei schlechtem Wetter und heftigem Wellengang Schlagseite bekommen, nachdem sich Teile der Fracht verschoben hatten, und ein Notsignal abgesetzt. Die Besatzung wurde noch am Montag per Hubschrauber von Bord geholt. Am späten Montagabend verlor das Schiff dann seine Antriebskraft.


CORRECTION / A handout picture released by the Suez Canal Authority on March 24, 2021 shows the Taiwan-owned MV Ever Given (Evergreen), a 400-metre- (1,300-foot-)long and 59-metre wide vessel, lodged sideways and impeding all traffic across the waterway of Egypt's Suez Canal. - A giant container ship ran aground in the Suez Canal after a gust of wind blew it off course, the vessel's operator said on March 24, 2021, bringing marine traffic to a halt along one of the world's busiest trade routes. (Photo by - / Suez CANAL / AFP) / �The erroneous mention[s] appearing in the metadata of this photo by Marina PASSOS has been modified in AFP systems in the following manner: [STR] instead of [Marina Passos]. Please immediately remove the erroneous mention[s] from all your online services and delete it (them) from your servers. If you have been authorized by AFP to distribute it (them) to third parties, please ensure that the same actions are carried out by them. Failure to promptly comply with these instructions will entail liability on your part for any continued or post notification usage. Therefore we thank you very much for all your attention and prompt action. We are sorry for the inconvenience this notification may cause and remain at your disposal for any further information you may require.�
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Der Frachter hat rund 350 Tonnen Schweröl und 50 Tonnen Diesel an Bord. Am Dienstagabend hatte er sich laut Küstenverwaltung rund 40 bis 50 Seemeilen (74 bis 93 Kilometer) westlich der Stadt Ålesund an der norwegischen Westküste befunden.


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