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Flughafen BER soll am 31. Oktober 2020 eröffnen

 (mid) - Zuletzt war es verdächtig ruhig geworden um den Pannen-Flughafen in Berlin. Doch jetzt gibt es einen offiziellen Eröffnungstermin - mal wieder. Demnach soll der Hauptstadt-Flughafen BER am 31. Oktober 2020 eröffnen.

Den neuen Eröffnungstermin habe Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup dem Aufsichtsrat genannt, teilte die Betreibergesellschaft Flughafen Berlin Brandenburg (FBB) auf Twitter mit. Sollte der Termin in knapp einem Jahr immer noch Bestand haben, wäre das eine Verspätung von sage und schreibe neun Jahren. Ursprünglich war die Eröffnung für 2011 vorgesehen gewesen.

Mit der Eröffnung soll dann auch der Umzug vom Flughafen Tegel zum Winter-Flugplan 2020 über die Bühne gehen. Das alte Terminal des Schönefelder Flughafens soll nach bisheriger Planung vorübergehend in Betrieb bleiben, berichtet Spiegel-Online.    

Heute

Kurzmeldungen Wirtschaft Vor 15 Minuten

Volvo ruft fast 370.000 Autos zurück

(dpa) - Der Autobauer Volvo Cars hat rund 367.000 Wagen in die Werkstätten zurückgerufen. Grund dafür sei, dass bei Modellen der Produktionsjahre 2012 bis 2016 ein Problem mit der Motorkühlung behoben werden müsse, teilte eine Volvo-Sprecherin am Donnerstagabend mit. Berichte über Personenschäden im Zusammenhang mit dem Problem lägen Volvo nicht vor.

Zunächst hatte das Fachportal „kfz-betrieb“ über die Rückrufaktion berichtet. Nach Angaben des Online-Portals sind insgesamt fast 36 000 Dieselmodelle in Deutschland von der Maßnahme betroffen.

Erst Anfang Juli hatte Volvo wegen möglicher Probleme mit dem Sicherheitsgurt des Fahrersitzes weltweit rund 2,2 Millionen Autos zurückgerufen. Darunter waren fast 180.000 Fahrzeuge in Deutschland.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 17:18

Eschdorf: Auto überschlägt sich

(SH) - Zwischen Eschdorf und Heiderscheidergrund hat sich am Donnerstag gegen 16.20 Uhr ein Fahrzeug überschlagen. Wegen des Unfalls kam es zu Verkehrsbehinderungen. Ersten Informationen zufolge soll jedoch niemand verletzt worden sein.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 16:58

Vier Verletzte bei drei Unfällen

(SH) - Am Donnerstagnachmittag kam es zu gleich mehreren Verkehrsunfällen. Dabei wurden insgesamt vier Personen verletzt. 

Gleich zwei Verwundete forderte kurz nach 16 Uhr eine Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto auf der Route des Trois Cantons in Bettingen/Mess. Die Rettungsdienste aus Dippach sowie Sanitäter aus Mamer und des Sadiff waren vor Ort.

Bei einem Unfall zwischen einem Bus und einem Auto in der Rue de Luxembourg in Hollerich wurde gegen 13.20 Uhr eine Person verletzt. Die hauptstädtischen Rettungsdienste waren im Einsatz.

Eine Stunde später wurde in der Route de Luxembourg in Bettemburg dann eine Person angefahren und verwundet. Auch hier waren die lokalen Sanitäter vor Ort.


Kurzmeldungen Lokales Heute um 16:28

Kontrolle in Roost: Muldenkipper im Fokus

(SH) - Die Schwerlastgruppe der Verkehrspolizei hat am Donnerstagvormittag eine weitere Lastwagenkontrolle durchgeführt, diesmal mit dem Hauptaugenmerk auf Muldenkipper. 

In Roost wurden demnach 22 Fahrzeuge kontrolliert. Neun Lastwagen wiesen teils gravierende Mängel auf. An zwei Fahrzeugen waren die Reifen derart abgenutzt, dass den Fahrern eine Weiterfahrt untersagt wurde. Auf einem mit Sand beladenen Muldenkipper war der Sand unterdessen nicht abgedeckt. 

Zudem wurden insgesamt 32 Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten festgestellt.

Kurzmeldungen International Heute um 12:49

Frankreich führt Maskenpflicht ein

(dpa) - Die von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron angekündigte Maskenpflicht für öffentliche geschlossene Räume soll bereits von kommender Woche an gelten. Dazu sei eine Verordnung geplant, sagte Regierungschef Jean Castex am Donnerstag im französischen Senat - dies ist das Oberhaus des Parlaments. Die Neuregelung betrifft insbesondere Geschäfte.

Macron hatte in einem TV-Interview am Dienstag in Aussicht gestellt, dass die Maskenpflicht vom 1. August an gelten könnte. „Ich habe gehört und verstanden, dass diese Fristsetzung verspätet erschien und einige Fragen hervorrief“, sagte Castex. In Frankreich wird - wie auch in anderen Ländern - eine zweite Welle der Covid-19-Pandemie befürchtet. Ein präziser Termin für die Verordnung blieb zunächst offen.

In Frankreich gilt bisher in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Maskenpflicht. Läden oder andere Einrichtungen können selbst entscheiden, ob die Menschen eine Maske tragen müssen. In zahlreichen Sehenswürdigkeiten ist dies zum Beispiel vorgeschrieben.    

Kurzmeldungen International Heute um 07:07

Hongkong sperrt „New-York-Times“-Journalisten aus

(dpa) - Hongkongs Behörden verweigern einem renommierten Korrespondenten und China-Experten der „New York Times“ die Arbeitserlaubnis. Dem Australier Chris Buckley sei keine Erklärung gegeben worden, berichtete die Zeitung. Die Entscheidung stieß am Donnerstag auf scharfe Kritik. Die in New York ansässige Journalistenorganisation Committee to Protect Journalists (CPJ) sah einen Verstoß gegen die wiederholt zugesagte Pressefreiheit in Hongkong. Die Entscheidung „untergräbt den freien Fluss der Informationen, die für den Erfolg Hongkong entscheidend ist“.

Der langjährige Korrespondent war zuvor bereits praktisch aus China ausgewiesen worden, indem seine Akkreditierung nicht verlängert worden war. Sein Arbeitsverbot in Hongkong folgt auf den Erlass des Gesetzes zum Schutz der nationalen Sicherheit in der chinesischen Sonderverwaltungsregion. Das weitreichende und vage formulierte Dekret aus Peking richtet sich gegen Separatismus, Untergrabung der Staatsgewalt, Terrorismus und „geheime Absprachen“ mit Kräften im Ausland, die Peking als China-feindlich betrachtet.

Es ist der bisher weitestgehende Eingriff in die Autonomie der früheren britischen Kronkolonie, die 1997 an China zurückgegeben worden war. Kritiker sehen ein Ende des bisher geltenden Grundsatzes „ein Land, zwei Systeme“. Das Gesetz sieht bis zu lebenslange Haft vor und betrifft auch Ausländer. Als Folge der neuen Vorschriften wird eine stärkere Kontrolle ausländischer Medien erwartet. 

Kurzmeldungen Lokales Heute um 06:15

Ein Leichtverletzter bei Unfall in Limpach

Gegen 17.50 Uhr kam es am Mittwoch zu einem Unfall mit drei Fahrzeugen in Limpach. Der Zwischenfall ereignete sich auf der Rue Centrale. Sekuristen aus Esch/Alzette brachten einen Leichtverletzten zur Untersuchung ins Krankenhaus, die Feuerwehr aus Monnerich leitete die Räumarbeiten.

Kurz vor 22 Uhr musste die Feuerwehr aus Kahler ausrücken, nachdem sich in der Rue de Fingig in Hiwingen aufgrund eines Fehlers in der elektrischen Installation eines Fahrzeugs ein kleiner Brand entwickelt hatte. Die Spezialisten waren schnell Herr der Lage, es blieb bei Materialschaden.

Gestern

Tönnies darf nach Corona-Ausbruch wieder schlachten

(dpa) - Rund vier Wochen nach einem massiven Corona-Ausbruch darf Deutschlands größter Fleischbetrieb Tönnies an seinem Hauptstandort in Nordrhein-Westfalen wieder schlachten.

Die Stadtverwaltung hat den angeordneten Produktionsstopp für die Schlachtung am Mittwoch mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Damit kann das Unternehmen in Rheda-Wiedenbrück bei Gütersloh wieder Tiere von Landwirten annehmen und die Produktion schrittweise hochfahren.

Durch den Produktionsstopp in Deutschlands größtem Schlachtbetrieb hatte sich ein Stau bei den Schweinemästern gebildet. Sie wurden ihre Tiere nicht los und in den Ställen wurde der Platz eng.

Bei Tönnies hatten sich rund 1.400 Arbeiter nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert, die meisten von ihnen Osteuropäer. Die ersten Fälle waren nach Tests Mitte Juni bekannt geworden. Vorübergehend waren deshalb zusätzliche Corona-Einschränkungen des öffentlichen Lebens für den Kreis Gütersloh und auch für den Nachbarkreis Warendorf verhängt worden.

Trump-Berater übt Kritik an Gesundheitsexperte Fauci

(dpa) - Der Handelsberater von US-Präsident Donald Trump, Peter Navarro, hat mit harscher Kritik an dem prominenten Immunologen Anthony Fauci in der Corona-Krise für Wirbel gesorgt. Navarro schrieb in einem Gastbeitrag für „USA Today“, Fauci habe in jedem Punkt, in dem er mit ihm in der Krise zu tun gehabt habe, falsch gelegen. „Wenn Sie mich also fragen, ob ich auf Dr. Faucis Rat höre, ist meine Antwort: nur mit Skepsis und Vorsicht.“

Die Kommunikationsdirektorin des Weißen Hauses, Alyssa Farah, teilte am Mittwoch auf Twitter mit, der Gastbeitrag habe nicht den normalen Genehmigungsprozess des Weißen Hauses durchlaufen und gebe ausschließlich Navarros Meinung wieder. US-Präsident Donald Trump schätze das Fachwissen der medizinischen Experten, die seine Regierung beraten.

Trump sagte am Mittwoch im Weißen Haus zu dem Gastbeitrag: „Das ist Peter Navarro, aber ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu Dr. Fauci.“ Trump selbst hatte Fauci, der Teil der Corona-Arbeitsgruppe des Weißen Hauses ist, am vergangenen Donnerstag vorgeworfen, „viele Fehler“ gemacht zu haben.

Medien wie die „Washington Post“ und CNN hatten vor wenigen Tagen berichtet, dass sie eine Liste des Weißen Hauses mit Aussagen Faucis bekommen hätten, die zeigen soll, dass sich dieser in der Pandemie mehrfach getäuscht habe. Die „New York Times“ wertete die Fauci-Liste des Weißen Hauses als Versuch, die Glaubwürdigkeit des Experten zu untergraben.

Fauci äußert in Interviews offen seine Sorge über die Entwicklung der Pandemie in den USA. Er hat mehrfach davor gewarnt, Schutzmaßnahmen vorschnell zurückzunehmen. Das steht im Kontrast zu Trump, der sich trotz dramatisch steigender Infektionszahlen optimistisch zeigt und möglichst schnell zur Normalität zurückkehren will.

Kurzmeldungen Lokales 15.07.2020

Zwei Einsätze für die Feuerwehr

(SH) - Gleich zweimal mussten die Feuerwehren am Mittwoch ausrücken.

In der Rue du Fort Neipperg in der Hauptstadt war es gegen 13.20 Uhr zu einem Küchenbrand gekommen. Die hauptstädtische Feuerwehr war mit den Löscharbeiten befasst.

In einem Gebäude in der Rue de Gasperich in Hesperingen war es unterdessen gegen 16.30 Uhr zu einer Rauchentwicklung gekommen. Hier war die lokale Feuerwehr im Einsatz.

Verletzt wurde bei beiden Einsätzen niemand. 

Kurzmeldungen Lokales 15.07.2020

Rodange: Kollision zwischen Lastwagen und Auto

(SH) - In der Rue Marie-Adelaide in Rodange ist es am Mittwoch gegen 15.30 Uhr zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto gekommen. Dabei wurde eine Person leicht verletzt. 

Vor Ort waren die Rettungsdienste aus Petingen.

Kurzmeldungen Lokales 15.07.2020

Mamer: Alkohol am Steuer

(SH) - Der Fahrer eines Lieferwagens, der am Mittwoch gegen 10.15 Uhr in der Route d'Arlon in Mamer unterwegs war, musste seinen Führerschein abgeben. Der Polizei war gemeldet worden, dass der Fahrer wohl unter Alkoholeinfluss stehen würde. Ein Alkoholtest bestätigte dies.

Corona-Ausbruch in österreichischem Schlachtbetrieb

(dpa) - In einem Schlachthof in Österreich sind mindestens 29 Menschen mit dem Coronavirus infiziert worden. 244 Mitarbeiter des Fleischereibetriebs im niederösterreichischen Eggenburg nahe der Grenze zu Tschechien mussten in Quarantäne, wie ein Amtssprecher am Mittwoch mitteilte. 40 weitere Testergebnisse standen nach Angaben der Gesundheitslandesrätin von Niederösterreich noch aus.

Nachdem ein Mitarbeiter Symptome gezeigt und sich an eine Hotline gewandt habe, seien alle Kollegen getestet worden, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA. Mitarbeiter von Fleischereibetrieben werden in Österreich verstärkt getestet, seitdem im Juni mehr als 1.400 Infektionen beim deutschen Fleischverarbeiter Tönnies in Nordrhein-Westfalen bekannt wurden. 

Kurzmeldungen Lokales 15.07.2020

Strompanne in Differdingen

(jag)- Eine größere Strompanne legte am Mittwochmorgen gegen 8.15 Uhr verschiedene  Teile von Differdingen lahm.  Der Netzbetreiber Creos konnte das Problem gegen 10.38 Uhr wieder beheben.

Gute Ergebnisse nach ersten Tests von Corona-Impfstoff

(dpa) - Ein experimenteller Coronavirus-Impfstoff der US-Biotech-Firma Moderna zeigt einer Studie zufolge nach ersten Tests ermutigende Ergebnisse. In der ersten Phase der klinischen Tests hätten die Probanden Antikörper gegen den Erreger Sars-CoV-2 entwickelt, erklärte das an der Studie beteiligte Nationale Institut für Allergien und Infektionskrankheiten (NIAID). Bei den 45 Teilnehmern im Alter von 18 bis 55 Jahren habe es keine ernsthaften Nebenwirkungen gegeben, hieß es weiter.

Die Probanden, die innerhalb von zwei Monaten zwei Injektionen des Impfstoffs bekamen, entwickelten mehr neutralisierende Antikörper als Personen, bei denen eine Coronavirus-Infektion diagnostiziert worden war, wie es am Dienstag (Ortszeit) weiter hieß. Die beteiligten Forscher stellten die Ergebnisse auch in einer Studie im „New England Journal of Medicine“ vor. Der Hersteller Moderna sprach in einer Mitteilung von einer „robusten Immunreaktion“, die nun den Weg für wesentlich größere Studien zu Wirksamkeit ebne.

Der Impfstoff mRNA-1273 soll bereits ab Ende Juli an rund 30.000 Probanden getestet werden - in einer sogenannten Studie der Phase 3. In den Tests der ersten Phase werden Impfstoffe immer nur an wenigen Freiwilligen getestet, weil es dabei zunächst vor allem um die Prüfung der Verträglichkeit geht. Nach ersten positiven Ergebnissen wurde die erste Phase auf 120 Probanden erweitert, um auch die Sicherheit des Impfstoffs bei älteren Menschen zu testen. Die Ergebnisse der erweiterten Studie liegen allerdings noch nicht vor.   

Kurzmeldungen Lokales 15.07.2020

Verletzte in der Hauptstadt und in Medernach

Bei zwei Unfällen wurden am Dienstag Autofahrer verletzt: 

  • Ein erster Zwischenfall passierte gegen 18.40 Uhr in der Route de Thionville in der Hauptstadt. Dort hatte ein Autofahrer die Kontrolle über sein Auto verloren, das in der Folge gegen eine Mauer prallte. Dabei wurde im Fahrzeug eine Person ernsthaft verwundet. Die Zentrale der Rettungsdienste alarmierte die Berufsfeuerwehr und den Notarzt. Nach einer Erstbehandlung vor Ort wurde das Unfallopfer ins Krankenhaus gefahren.
  • Kurz vor 23 Uhr trug sich ein ähnliches Szenario in der Rue de Larochette in Medernach zu. Auch hier hatte ein Autofahrer die Gewalt über seinen Wagen verloren. Dieser stieß gegen einen Baum. In diesem Fall mussten die Sanitäter aus Fels sowie die Feuerwehr aus Ermsdorf in den Einsatz. Eine Person wurde verletzt ins Spital gefahren.
  • Gegen 22.30 Uhr hatte in der Rue de Savelborn in Medernach ein Müllcontainer und ein Begrenzungszaun gebrannt. Die Feuerwehren aus Ermsdorf, Medernach, Fels und Diekirch konnten die Flammen schnell löschen, verletzt wurde niemand, es bleibt bei moderatem Materialschaden.

Vorgestern

Macron warnt vor Arbeitslosigkeit und greift tief in die Tasche

(dpa) - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die Französinnen und Franzosen auf eine wirtschaftlich harte Zeit nach der Coronavirus-Krise eingeschworen. „Wir werden einen massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit erleben“, sagte Macron in einem Fernsehinterview zum französischen Nationalfeiertag. Gleichzeitig stellte der Präsident ein umfassendes Konjunkturprogramm in Aussicht. Es werde mindestens 100 Milliarden Euro schwer sein. Hinzu kämen noch 460 Milliarden Euro, die bereits seit Beginn der Epidemie als Unterstützung der Wirtschaft zugesagt wurden.

Der Staatschef dankte am Vormittag bei den Feierlichkeiten zum 14. Juli auch den Pflegekräften für ihren Einsatz während der Krise. Wegen Corona fiel die übliche Militärparade erstmals seit Ende des Zweiten Weltkriegs aus. Im Anschluss gab er das Interview.

Macron erklärte in dem mehr als eine Stunde dauernden Gespräch, dass es Schätzungen zufolge im Frühjahr 2021 rund 800.000 bis eine Million zusätzliche Arbeitslose geben werde. Um Arbeitsplätze zu erhalten, müsse weiterhin investiert werden. Macron sprach sich außerdem für ein langfristiges System von Teilzeitarbeit aus.

Kurzmeldungen Lokales 14.07.2020

Sieben Verkehrsopfer am Dienstag

Am Dienstagnachmittag gab es mehrere Verkehrsunfälle mit Personenschaden in Luxemburg.

Drei Verletzte forderte ein Unfall gegen 11.30 Uhr in der Grand Rue in Rümelingen. Dort waren zwei Autos kollidiert. Bei dem Unfall wurde zudem ein Fußgänger erfasst. Alle drei Personen mussten medizinisch betreut werden.

In der Route de Thionville in Hesperingen verunfallten gegen 12 Uhr ebenfalls zwei Autos, auch hier wurden zwei Insassen leicht verletzt.

In der Route Longwy in Rodange gab es quasi zeitgleich eine weitere Kollision zweier Autos, eine Person wurde mit leichten Verletzungen behandelt.

Bei einem ähnlichen Vorfall in der Rue des Prés in Rolling (Bous) wurde gegen 15.30 Uhr ebenfalls eine Person leicht verletzt.

Kurzmeldungen Lokales 14.07.2020

Bereldingen: Festnahme nach Familienstreit

(SH) - In Bereldingen kam es am späten Montagabend zu einem Familienstreit. Dabei sprach ein bewaffneter Mann, der unter Alkoholeinfluss stand, Morddrohungen gegen seine Frau aus. 

Zahlreiche Polizeistreifen begaben sich vor Ort. Aus Sicherheitsgründen wurden die anderen Bewohner des Gebäudes evakuiert. Die Spezialeinheit der Polizei verschaffte sich anschließend Zugang zur Wohnung.

Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Der Mann wurde festgenommen und dem Untersuchungsrichter vorgeführt, die Waffen wurden beschlagnahmt.

Israel meldet Rekordwert an Corona-Neuinfektionen

(dpa) - Die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat in Israel ein Allzeit-Hoch erreicht. Wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte, wurden für Montag 1.681 Fälle gemeldet - so viele wie nie zuvor an einem Tag in dem Land seit Beginn der Pandemie. Getestet wurden an dem Tag 25.825 Menschen, die Ansteckungsquote betrug demnach 6,5 Prozent. Auch dies ist ein Höchstwert. Insgesamt wurden in Israel bislang mehr als 41.200 Infizierte registriert.

Zum Vergleich: Die Zahl der täglichen Neuinfektionen hatte Mitte Mai in Israel noch im niedrigen zweistelligen Bereich gelegen.

Enthüllungsbuch von Trump-Nichte darf erscheinen

(dpa) - Einen Tag vor der geplanten Publikation hob ein Richter des Supreme Court im US-Bundesstaat New York am Montag (Ortszeit) eine einstweilige Verfügung gegen Mary Trump auf. Die Veröffentlichung zu untersagen, würde keinem Zweck dienen, hieß es zur Begründung.

Donald Trumps jüngerer Bruder Robert hatte die Klage gegen seine Nichte damit begründet, dass Mary Trump mit dem Buch gegen eine Vertraulichkeitsvereinbarung verstoße, die im Zusammenhang mit der Nachlassregelung ihres Großvaters, also dem Vater des Präsidenten, geschlossen worden sei. Der Präsident hat die geplante Veröffentlichung mit Verweis auf die Vertraulichkeitsvereinbarung als rechtswidrig bezeichnet.

Laut Verlag erläutert die promovierte Psychologin in dem Werk, wie ihr Onkel Donald Trump „der Mann wurde, der jetzt die Gesundheit der Welt, die wirtschaftliche Sicherheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt bedroht“. Das 240 Seiten lange Buch soll am heutigen Dienstag erscheinen. Der Titel lautet auf Deutsch übersetzt: „Zu viel und nie genug - Wie meine Familie den gefährlichsten Mann der Welt erschuf“. Mary Trump ist die Tochter von Donald Trumps Bruder Fred, der 1981 starb.     

Einjähriges Kind stirbt bei Schusswechsel in New York

(dpa) - Nach Schüssen in New York ist ein einjähriges Kleinkind ums Leben gekommen. Der kleine Junge sei in der Nacht zum Sonntag während einer Grillparty in einem Park im Stadtteil Brooklyn in seinem Kinderwagen gewesen, als zwei Männer aus bislang ungeklärter Ursache zu schießen anfingen, teilte die Polizei mit. Drei Männer wurden verletzt, das Kleinkind wurde in den Bauch getroffen und starb kurz danach im Krankenhaus. „Das ist so schmerzhaft“, sagte Bürgermeister Bill de Blasio am Montag bei einer Pressekonferenz. „Es ist nichts, wo wir jemals wegschauen können.“

Die Zahl der Schießereien in der Millionenmetropole ist in den vergangenen Wochen stark gestiegen. In den ersten rund sechs Monaten des Jahres gab es laut New Yorker Polizei 585 Vorfälle mit Schüssen, im vergangenen Jahr waren es 381 gewesen. Dabei starben 181 Menschen im Vergleich zu 147 im Vorjahr. Rund ein Drittel der Schießereien in diesem Jahr fiel allein auf den Juni. Unter anderem starben in den vergangenen Wochen ein 15 Jahre alter Teenager und ein Mann, der gerade mit seiner sechsjährigen Tochter die Straße überquerte.

Bürgermeister de Blasio versprach ein härteres Vorgehen und gab der Corona-Krise und deren Auswirkungen auf die Menschen die Schuld. Andere Politiker sahen die Schuld bei den Reformen von Polizei und Justizsystem. So wurden aufgrund der Coronavirus-Pandemie unter anderem viele Gefängnisinsassen, die beispielsweise nur noch eine geringe Reststrafe vor sich hatten, frühzeitig entlassen. Andere Politiker bemängelten eine ungenügende Arbeit der New Yorker Polizei.

Dass die New Yorker Kriminalitätsrate im Sommer steigt, ist grundsätzlich nicht ungewöhnlich. Zudem sind die Zahlen noch weit von den Rekorden der frühen 90er Jahre entfernt, als in der Metropole teils mehr als 2.000 Menschen pro Jahr erschossen wurden.