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„Fiona“ richtet in Kanada schwere Schäden an
International 1 2 Min. 25.09.2022
Wirbelsturm

„Fiona“ richtet in Kanada schwere Schäden an

Dieses Satellitenbild zeigt, wie der Sturm sich über Kanada hinweg bewegt.
Wirbelsturm

„Fiona“ richtet in Kanada schwere Schäden an

Dieses Satellitenbild zeigt, wie der Sturm sich über Kanada hinweg bewegt.
Foto: AFP
International 1 2 Min. 25.09.2022
Wirbelsturm

„Fiona“ richtet in Kanada schwere Schäden an

Der kanadische Premier Justin Trudeau kündigte am Samstag rasche Hilfe für die betroffenen Regionen an.

(dpa) - Mit heftigen Regenfällen und Sturmfluten hat Wirbelsturm „Fiona“ entlang Kanadas Ostküste schwere Schäden angerichtet. In einigen Gebieten wurde der Notstand ausgerufen. Hunderttausende Menschen waren ohne Strom. Der kanadische Premier Justin Trudeau kündigte am Samstag rasche Hilfe für die betroffenen Regionen an. Auch das Militär sollte bei den Aufräumarbeiten eingesetzt werden.

Als sogenannter posttropischer Sturm traf er am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 148 Stundenkilometern in der Provinz Nova Scotia auf Land.
Als sogenannter posttropischer Sturm traf er am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 148 Stundenkilometern in der Provinz Nova Scotia auf Land.
Foto: DPA

Stark betroffen war etwa der Küstenort Port aux Basques in der Provinz Neufundland und Labrador, wo mehrere Häuser von hohen Wellen weggerissen wurden. Die Polizei hatte die Bewohner zuvor angewiesen, Gefahrenzonen zu verlassen. Der Bürgermeister des Ortes, Brian Button, sprach in einem Facebook-Video von einer „Kriegszone“. Überall gäbe es Bilder der Zerstörung.

Auch in der Provinz Nova Scotia deckte der Sturm Dächer ab, ließ Strommasten und Bäume einknicken und überflutete Straßen. Der Premierminister von Nova Scotia, Tim Houston, sprach am Samstagnachmittag (Ortszeit) von einer „unglaublichen Zahl“ umgeknickter Bäume. Fast drei Viertel der Bewohner seien ohne Stromversorgung. Es sei noch zu früh, um das Ausmaß der Schäden zu beziffern, sagte Houston. Nach Angaben der Webseite „Poweroutage.com“ waren am Samstagabend (Ortszeit) mehr als 400.000 Kunden in den betroffenen Provinzen ohne Strom.

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Als sogenannter posttropischer Sturm war „Fiona“ am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 148 Stundenkilometern in Nova Scotia auf Land getroffen, wie das kanadische Hurrikanzentrum mitteilte. Aufgrund des Klimawandels gibt es insgesamt nicht mehr tropische Wirbelstürme pro Jahr, aber es gibt mehr starke und zerstörerische solcher Stürme.

„Fiona“ war am Freitag als Hurrikan der zweitstärksten Kategorie an dem britischen Überseegebiet Bermuda vorbeigezogen. Bereits am vergangenen Wochenende war „Fiona“ als Hurrikan der Kategorie eins von fünf in Puerto Rico auf Land getroffen und hatte dort Überschwemmungen und schwere Schäden verursacht.

Nächster Sturm bildet sich

Derweil formte sich in der Karibik bereits der nächste starke Sturm. Er wurde „Ian“ getauft und war am Samstag mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von bis zu 75 Stundenkilometern im Zentrum der Karibik unterwegs, wie das US-Hurrikanzentrum NHC mitteilte. Es werde erwartet, dass „Ian“ an Kraft gewinne und spät am Sonntag (Ortszeit) oder in der Nacht zum Montag nahe der Cayman-Inseln zum Hurrikan werde.

Voraussichtlich ziehe der Tropensturm am Sonntag an Jamaika vorbei und nähere sich den Cayman-Inseln und dem Westen Kubas. Die zu erwartenden großen Regenmengen könnten Sturzfluten verursachen.    

In Halifax sind zahlreiche Straßen wegen umgestürzter Bäume unpassierbar geworden.
In Halifax sind zahlreiche Straßen wegen umgestürzter Bäume unpassierbar geworden.
Foto: DPA


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