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Ein finnischer Grenzpolizist kontrolliert Autos in Vaalimaa an der Grenze mit Russland.

(dpa) – Finnland schließt seine Grenze für russische Touristen. Deutlich verschärfte Visa-Regeln für Reisende aus Russland treten um Mitternacht in der Nacht zum Freitag in Kraft, wie der finnische Außenminister Pekka Haavisto am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Helsinki ankündigte. Die Ereignisse rund um die Lecks in den Nord-Stream-Gasleitungen in der Ostsee und die Scheinreferenden in der Ukraine hätten den Beschluss der Regierung beschleunigt, sagte Haavisto.

Es handelt sich nach Angaben des finnischen Rundfunksenders Yle nicht um einen kompletten Einreisestopp. Ausnahmen sollen gelten, damit Russen weiterhin nach Finnland kommen können, etwa um enge Familienmitglieder zu treffen, zu arbeiten oder sich medizinisch versorgen zu lassen. Der große Unterschied werde nun aber sein, dass Russen nicht mehr zu touristischen Zwecken nach Finnland – und von dort weiter in andere Schengenländer – reisen können. Nach Informationen der finnischen Nachrichtenagentur STT zufolge dürfte dies die Anzahl der ankommenden Russen an der Grenze um 30 bis 50 Prozent verringern.

Finnland hat eine rund 1.340 Kilometer lange Grenze zu Russland und damit die mit Abstand längste aller EU-Länder. Russlands andere EU-Nachbarn Estland, Lettland, Litauen und Polen hatten die Einreise für Menschen aus dem Riesenreich schon am 19. September beschränkt. Seitdem dürfen russische Staatsbürger mit einem Schengenvisum für touristische Aufenthalte, Geschäftsreisen, Sport- und Kulturveranstaltungen nicht mehr in die Länder einreisen. Die Visa-Frage war seit dem Sommer auch in Finnland intensiv diskutiert worden. Das nördlichste EU-Land hatte bereits bestimmte Maßnahmen eingeführt, um es Russen zu erschweren, Visa zu erhalten.

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Heute

Kurzmeldungen International Vor 53 Minuten

(dpa) - Aus Kritik an Menschenrechtsstandards im WM-Gastgeberland Katar wird in Londoner Bussen und U-Bahnen keine Werbung mehr für den Wüstenstaat gemacht. Die städtische Verkehrsgesellschaft Transport for London bestätigte der „Financial Times“, dass seit dieser Woche keine solchen Anzeigen mehr gezeigt würden, wie die Zeitung am Samstag berichtete.

Bereits vor einigen Jahren hatte das Verkehrsunternehmen auf Anweisung des Londoner Bürgermeisters Sadiq Khan Werbung etwa aus Ländern, in denen Homosexualität strafbar ist, unterbunden - allerdings gab es rund um die Fußball-Weltmeisterschaft dennoch zunächst eine Tourismuskampagne aus Katar auf Londoner Werbetafeln.

Katar will als Reaktion darauf bestehende und geplante Investments in London und anderen britischen Städten auf den Prüfstand stellen, wie die „Financial Times“ unter Berufung auf eine involvierte Quelle berichtete. Diese sagte der Zeitung, man habe den Eindruck, dass katarische Investitionen in der britischen Hauptstadt nicht willkommen seien und warf den Briten Doppelmoral vor. Eine offizielle Stellungnahme gab es zunächst nicht aus Katar.

Kurzmeldungen International Heute um 13:40

(dpa) - Die Polizei in der italienischen Hauptstadt Rom hat drei Männer wegen Verdachts auf Erpressung von Touristen festgenommen. Sie hätten als Gladiatoren und römische Soldaten verkleidet am berühmten Kolosseum Fotos mit Touristen gemacht und im Anschluss bis zu 500 Euro von ihnen dafür gefordert, teilte die Polizei am Samstag mit. Mitunter bedrohten sie die Leute an der antiken Kampfarena, um das Geld zu bekommen. Die Staatsanwaltschaft ließ zwei von ihnen unter Hausarrest stellen, einer kam ins Gefängnis.

Mehrere ausländische Touristen hätten zwischen August und September dieses Jahres Anzeige erstattet, teilte die Polizei mit. Ein Ire habe nach dem Foto behauptet, kein Geld zu haben. Danach hätten ihn die Männer gezwungen, an einem Automaten Geld abzuheben. Als er mit 200 Euro wieder kam, sollen sie ihn aus Unzufriedenheit erneut losgeschickt haben, um weitere 50 Euro zu holen. Ein italienischer Tourist sollte laut Polizei nach dem Foto 40 Euro dafür bezahlen. Als er sich weigerte, kreisten ihn die Verdächtigen ein und drohten ihm Gewalt an, so dass sie am Ende 150 Euro von ihm erpressen konnten.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 12:20

(LW) - Die Polizei hat am Freitag zwei mutmaßliche Drogenhändler festgenommen. Einer der beiden Verdächtigen war Beamten einer Patrouille gegen 22.40 Uhr in der Rue de Hollerich in der Hauptstadt durch eigenartiges Benehmen aufgefallen. 

Nachdem die Beamten während der Kontrolle im Mundwinkel der Person einen Fremdkörper mit Verdacht auf Plomben sowie anschließende Schluckbewegungen festgestellt hatten, wurde die Staatsanwaltschaft informiert. Diese ordnete eine Scanneruntersuchung im Krankenhaus an. Dort wurden mindestens zwei Fremdkörper festgestellt. Der Mann wurde dem Untersuchungsrichter vorgeführt.

Die Staatsanwaltschaft ordnete außerdem die Festnahme eines Mannes an, der in der Rue des Jardins in Petingen eine Tasche mit einer größeren Menge Drogen an sich genommen hatte. Diese Tasche wurde am späten Freitagvormittag von Gemeindearbeitern in einem Gestrüpp entdeckt, woraufhin diese die Polizei darüber informierten. Schlussendlich wurde ein Mann einige Zeit später ertappt, welcher die Tasche dort an sich nahm. Die Tasche wurde beschlagnahmt. Der Mann wurde dem Untersuchungsrichter vorgeführt.

Mehr Lokalnachrichten

André Mehlen wechselt vom Weinbauinstitut ins Management der Domaines Vinsmoselle.
Kurzmeldungen Wirtschaft Heute um 10:57

(LW) - Die Domaines Vinsmoselle geben die Ernennung von Dr. André Mehlen als Generaldirektor der Winzergenossenschaft bekannt. Mehlen wird sein Amt am 1. Februar 2023 antreten, wie das Unternehmen mit Sitz in Stadtbredimus am Freitag mitteilte. Mehlen ist derzeit Abteilungsleiter der AOP (Appellation d'Origine Protégée) und Weinkontrolleur am Institut Viti-Vinicole in Remich. 

In den Domaines Vinsmoselle seien „weitere strukturelle Veränderungen im Gange“, berichtet der Verwaltungsrat unter Leitung von Josy Gloden. Man werde in Kürze weitere Details dazu bekannt geben. Ziel sei es, allen Genossenschaftsmitgliedern sowie den Mitarbeitern eine langfristige Perspektive mit „Rentabilität, Entwicklung, Fortbestand und Wohlbefinden“ zu bieten.

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Kurzmeldungen Lokales Heute um 09:19

(LW) - Bei einer Frontalkollision auf dem CR102 zwischen Mamer und Dippach sind am Freitagnachmittag drei Personen verletzt worden. Das meldet der CGDIS am Samstagmorgen. Der Unfall geschah kurz nach 17 Uhr. Weitere Details fehlen noch. Im Einsatz waren Helfer der Einsatzzentren Mamer, Dippach und Kehlen sowie der Hauptstadt.

Mehr Lokalnachrichten 

Kurzmeldungen International Heute um 09:09

(dpa) - Den europäischen Polizei- und Justizbehörden ist ein Schlag gegen ein weltweit agierendes Verbrechernetzwerk gelungen. Die europäische Polizeiorganisation Europol und die europäische Justizbehörde Eurojust teilten am Freitag gemeinsam mit, bei Razzien seien 44 Menschen in zehn Ländern – darunter neun in Frankreich und einer in Deutschland – festgenommen worden. Ihnen werde unter anderem Drogenhandel und Geldwäsche vorgeworfen. Sie würden verdächtigt, einem kriminellen Netzwerk anzugehören, das als eines der gefährlichsten in der Europäischen Union gilt.

Bei den Ermittlungen sei festgestellt worden, dass mehrere kriminelle Organisationen auf drei Kontinenten zusammenarbeiteten, um großangelegte Verbrechen in- und außerhalb der Europäischen Union zu begehen, hieß es weiter. Es habe am Dienstag 94 Durchsuchungen in ganz Europa gegeben, die sich gegen die Anführer dieser kriminellen Organisationen und ihre Komplizen gerichtet hätten. Die kriminellen Gruppen des Netzwerks operieren den Angaben zufolge in Litauen, Lettland, Tschechien, Polen, Frankreich, Deutschland und der Slowakei.

Allein das Ausmaß des Drogenhandels, das diesem kriminellen Netzwerk zugeschrieben wird, ist laut Europol und Eurojust gewaltig. Bei den Razzien seien große Mengen verschiedener illegaler Drogen wie Kokain, Haschisch und Cannabis sowie Methamphetamin beschlagnahmt worden. Das Netzwerk sei wie ein Unternehmen strukturiert, mit verschiedenen kriminellen Gruppen, die grenzüberschreitend zusammenarbeiten. So werde versucht, die gesamte Kette des Drogenhandels zu kontrollieren – von der Organisation riesiger Drogenlieferungen bis zur Verteilung. Die Bandenmitglieder seien äußerst flexibel, um den Strafverfolgungsbehörden zu entgehen.

An der „beispiellosen internationalen Operation“ waren den Angaben zufolge Justiz- und Strafverfolgungsbehörden aus elf Ländern beteiligt, darunter aus Deutschland, den USA, Frankreich und Spanien. Die Ermittlungen wurden von litauischen Behörden geführt sowie von Europol und Eurojust koordiniert.

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Gestern

(dpa) - Russland hat sich vom Vorsitz des Unesco-Welterbekomitees zurückgezogen. Das bestätigte am Freitag die deutsche Abteilung der Unesco.

Russland hatte seit vergangenem Sommer den Vorsitz inne. Unter normalen Umständen werden die Sitzungen des Komitees in dem Vorsitz-Land abgehalten. Wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine fand in diesem Jahr allerdings kein Treffen statt. Die Arbeit des Komitees war dadurch faktisch in vielerlei Hinsicht blockiert. Noch in diesem Jahr soll es nach Angaben der Unesco eine Sondersitzung geben, bei der über den neuen Vorsitz entschieden wird.

Die Unesco ist die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation. Das Unesco-Welterbekomitee entscheidet über Aufnahmen in die Liste des Welterbes. Seit Beginn des Krieges dokumentiert die Unesco auch die Zerstörung in der Ukraine mit Satellitenaufnahmen.

Die akademische Einrichtung in Luxemburg wird seit Jahren von Belästigungs- und Mobbingvorwürfen geplagt.
Kurzmeldungen Lokales 25.11.2022

Einer der Gründer des renommierten Max-Planck-Instituts in Luxemburg hat mit seinem Rücktritt gedroht, sollte die Denkfabrik sich nicht mit ihrer toxischen Arbeitsatmosphäre befassen. Burkhard Hess sollte bis zu seiner Pensionierung Direktor bleiben. Hess sei eine andere Stelle angeboten worden, nämlich als Professor für Verfahrensrecht an der Universität Wien. 

Hess war zusammen mit Hélène Ruiz-Fabri einer von zwei Direktoren, als sich 2020 zwei Whistleblower über die fragwürdige Arbeitsatmosphäre am offiziell als Max-Planck-Institut Luxemburg bezeichneten Institut aussprachen. Dies löste eine interne Untersuchung der Münchner Zentrale der Organisation aus, die Max-Planck-Institute in ganz Europa beaufsichtigt.  

 Im April 2020 erklärte die Münchner Zentrale des Instituts – die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) –, sie wolle „die Arbeitssituation bereinigen“ und habe eine neue Verwaltungsleiterin am Luxemburger Institut ernannt. Die neue Leiterin Berglind Fridriks wurde schnell zum Chief Operations Officer ernannt und löste Hess an der Institutsleitung ab. Das gesamte Institut werde an die Universität Luxemburg überführt, teilte die MPG im August in einer Pressemitteilung mit.

 Das luxemburgische Bildungsministerium und das Max-Planck-Institut in Luxemburg antworteten nicht auf Anfragen zur Stellungnahme. Die MPG bestätigte, dass Hess die Stelle in Wien angeboten worden sei.  

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Kurzmeldungen Lokales 25.11.2022

(TJ) - Der CGDIS musste am Donnerstag drei Einsätze koordinieren. Gegen 19.20 Uhr verlor zwischen Bourscheid und Bürden ein Autofahrer auf den CR348 die Gewalt über seinen Wagen und krachte in einen Baum. Dabei wurde ein Mensch verletzt. Sanitäter aus dem Einsatzzentrum Nordstad kümmerten sich um das Unfallopfer und brachten es ins Krankenhaus. Bei einem Wildunfall zwischen Gonderingen und Waldhof blieb es bei Materialschaden. Gegen 1.30 Uhr musste die Feuerwehr aus Mertert in die Rue Basse eilen, nachdem dort Brandgeruch gemeldet worden war. Nach einer Kontrolle konnten die Brandspezialisten wieder ins Zentrum zurückfahren.

Verkehrsinfos auf unserer Service-Seite.

Vorgestern

(dpa) - Durch russischen Beschuss auf die südukrainische Stadt Cherson sind am Donnerstag nach regionalen Behördenangaben vier Menschen getötet worden. Die erst kürzlich wieder von ukrainischen Truppen besetzte Stadt sei mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen worden, teilte Gebietsgouverneur Jaroslaw Januschewytsch mit. Er berichtete von sechs Verletzten. Ein Hochhaus habe durch den Beschuss Feuer gefangen. Ein Geschoss sei auf einem Kinderspielplatz eingeschlagen.

Unter dem Druck ukrainischer Angriffe hatten russische Truppen Cherson und ihren Brückenkopf auf dem nordwestlichen Ufer des Dnipro Mitte November geräumt. Die Russen halten aber Stellungen auf dem anderen Ufer des Flusses und setzen von dort ihre Artillerie ein. Die Lage in der Stadt gilt als äußerst schwierig. Die ukrainischen Behörden haben Zivilisten angeboten, Cherson zeitweise zu verlassen.

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Kurzmeldungen Lokales 24.11.2022

(lm) – In Ettelbrück wurden zwischen Dienstag und Donnerstag von sieben Autos Fenster eingeschlagen, wie die Polizei meldet. Die Wagen waren am Ettelbrücker Bahnhof, Parking Däich, in der Nähe der Sporthalle Franckie Hansen und entlang des Boulevard Grande-Duchesse Charlotte stationiert. 

In einem weiteren Fall wurde zudem in ein Fahrzeug eingebrochen. Aus einem in der Rue J.F. Kennedy geparkten Wagen wurde am Mittwoch gegen 10.50 Uhr eine Handtasche gestohlen, nachdem zunächst auch hier die Fenster eingeschlagen wurden. 

Außerdem informieren die Beamten, dass am Ettelbrücker Friedhof das Türfenster der Sanitäranlage eingeschlagen wurde. 

In allen Fällen werden Zeugen gebeten, sich telefonisch unter (+352) 244 84 1000 oder per E-Mail (police.ettelbruck@police.etat.lu) an die Polizeidienststelle Ettelbrück zu wenden.

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Mann beschädigt über 100 Autos - Festnahme

Kurzmeldungen Politik 24.11.2022

(lm) – In den vergangenen 24 Stunden wurden 210 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet, wie die Santé am Donnerstagnachmittag mitteilt. Insgesamt wurden 1.363 Tests durchgeführt. Die Positivitätsrate liegt also aktuell bei 15,44 Prozent, der R-Wert wird mit 1,13 angegeben.

Die Zahl der Todesfälle bleibt am Donnerstag unverändert bei 1.158.

In den Krankenhäusern Luxemburgs werden aktuell 25 Covid-19-Patienten stationär behandelt, einer davon liegt auf der Intensivstation.

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(dpa) – Das ukrainische Stromnetz ist nach den massiven Blackouts vom Vortag offiziellen Angaben zufolge wieder hergestellt worden. „Faktisch wurden alle Gebiete der Ukraine mit Strom versorgt“, sagte der Vizechef des Präsidentenbüros, Kyrylo Tymoschenko, am Donnerstag im Fernsehen. Wie viele Ukrainer tatsächlich wieder Strom haben, führte er nicht aus. Vom staatlichen Energieversorger Ukrenerho gab es ebenfalls keine neuen Informationen darüber, ob das Stromnetz von Notabschaltungen wieder zu planmäßigen Abschaltungen übergegangen ist.

Am Mittwoch war nach massiven russischen Raketenangriffen auf die ukrainische Energieinfrastruktur landesweit die Stromversorgung ausgefallen. Russland führt seit neun Monaten einen Angriffskrieg gegen das Nachbarland.

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Der Künstler Clas Steinmann (r) und der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe stehen mit einem Plan an dem Platz der vorgesehenen Gedenkstätte.
Kurzmeldungen Lokales 24.11.2022

(dpa/lrs) – Auf einem Platz in der Nähe der Porta Nigra sollen sechs große Stelen aus Bronze an die Todesopfer erinnern, sagte Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) am Donnerstag in Trier. Der Ort der zentralen Gedenkstätte und das geplante Werk des Trierer Künstlers Clas Steinmann seien mit den Opfern und Hinterbliebenen abgestimmt. „Ich bin froh, dass wir eine einvernehmliche Entscheidung haben“, sagte Leibe.

Am 1. Dezember 2020 war ein Amokfahrer mit seinem Geländewagen durch die Fußgängerzone gerast und hatte fünf Menschen getötet und viele weitere verletzt. Im Oktober 2021 war zudem ein Mann gestorben, der bei der Tat schwer verletzt worden war. „Für uns sind daher sechs Menschen aufgrund der Amoktat getötet worden“, sagte Leibe.

Neben der zentralen Gedenkstätte an der Porta Nigra werde es mehrere kleinere, dezentrale Gedenkorte in der Fußgängerzone geben, kündigte Projektleiterin Nina Womelsdorf an. An den Orten, an denen Menschen getötet wurden, sollten Gedenktafeln eingelassen werden, die die Betroffenen mit Symbol, Namen und Daten selbst gestalten könnten.

Die gewählten Symbole, wie zum Beispiel eine Sonne, sollten sich dann an den jeweiligen Stelen am zentralen Gedenkort wiederfinden. Die Gedenktafeln aus Bronze sollten bis zum Sommer 2023 installiert sein, sagte Leibe. Bei dem Stelen-Denkmal gehe man davon aus, es im nächsten Jahr zu bauen. Allerdings gebe es Unwägbarkeiten wegen der Materialbeschaffung, sagte Künstler Steinmann.

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Kurzmeldungen Lokales 24.11.2022

(TJ) – Die Zentrale der Rettungsdienste musste am Mittwoch nach drei Zwischenfällen Hilfe organisieren. Gegen 17.45 Uhr verlor ein Autofahrer auf der A13 zwischen Schengen und Frisingen die Kontrolle über sein Fahrzeug, das anschließend gegen die Leitplanken schlitterte. Dabei wurde eine Person verletzt. 

Gegen 22.20 Uhr kam es zwischen Esch/Alzette und Kayl auf der RN31 zu einem weiteren Unfall mit Verletzten, als zwei Autos kollidierten. Zwei Personen mussten zur Untersuchung und weiteren Behandlung ins Krankenhaus gefahren werden.

Bereits gegen 20.30 Uhr hatte ein Fahrer mit seinem Auto ein Wildschwein erfasst. Bei diesem Unfall, der zwischen Gonderingen und Waldhof passierte, blieb es bei Materialschaden.

Verkehrsinfos auf unserer Service-Seite.