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Fall Skripal: Londons Lizenz zum Töten
Die britischen Behörden dekontaminieren Orte, an denen sich der Doppelagent Skripal und seine Tochter am Tag des Giftattentats in Salisbury aufgehalten haben. Experten des britischen Umweltministeriums zufolge könnten sich weiterhin gefährliche Mengen des Nervengifts Nowitschok an bestimmten Orten in Salisbury befinden.

Fall Skripal: Londons Lizenz zum Töten

Andrew Matthews/PA Wire/dpa
Die britischen Behörden dekontaminieren Orte, an denen sich der Doppelagent Skripal und seine Tochter am Tag des Giftattentats in Salisbury aufgehalten haben. Experten des britischen Umweltministeriums zufolge könnten sich weiterhin gefährliche Mengen des Nervengifts Nowitschok an bestimmten Orten in Salisbury befinden.
International 3 Min. 23.04.2018

Fall Skripal: Londons Lizenz zum Töten

Während im Fall Skripal in Großbritannien die ersten Verdächtigen bekannt werden, schießt die russische Propaganda Breitseiten. Neben Dementis setzt Moskau vor allem auf Ablenkungsmanöver.

Von LW-Korrespondent Stefan Scholl aus Moskau

Der Verdächtige heißt unter anderem Michail Sawizkis, sein Kodename lautet Gordon, er ist „klug, gebildet, ehrgeizig und gnadenlos“. So beschreibt ihn Boris Karpitschkow, ein Ex-Beamter des russischen Geheimdienstes FSB gegenüber der britischen Zeitung „Sunday People“. Laut Karpitschkow gehört der 54-jährige Gordon/Sawizkis zur „aktiven Reserve des FSB“, aus der Agenten für Spezialaufgaben ausgewählt werden, auch für „nasse“, also blutige, Sachen.

Sawizkis ist einer von sechs Verdächtigen, die britische Ermittler inzwischen im Fall des Giftgasanschlags auf den ehemaligen russischen Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Julia im englischen Salisbury identifiziert haben ...

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