Fall Skripal: Londons Lizenz zum Töten
Von LW-Korrespondent Stefan Scholl aus Moskau
Der Verdächtige heißt unter anderem Michail Sawizkis, sein Kodename lautet Gordon, er ist „klug, gebildet, ehrgeizig und gnadenlos“. So beschreibt ihn Boris Karpitschkow, ein Ex-Beamter des russischen Geheimdienstes FSB gegenüber der britischen Zeitung „Sunday People“. Laut Karpitschkow gehört der 54-jährige Gordon/Sawizkis zur „aktiven Reserve des FSB“, aus der Agenten für Spezialaufgaben ausgewählt werden, auch für „nasse“, also blutige, Sachen.
Sawizkis ist einer von sechs Verdächtigen, die britische Ermittler inzwischen im Fall des Giftgasanschlags auf den ehemaligen russischen Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Julia im englischen Salisbury identifiziert haben ...
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