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(dpa) - In der sogenannten Russlandaffäre will Michael Flynn, ehemals Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, sein Geständnis zurücknehmen. Grund dafür seien "Arglist" und "Rachsucht" der Regierung, die sich zudem nicht an eine Vereinbarung gehalten habe, heißt es in Unterlagen, die seine Anwälte am Dienstag bei dem zuständigen Gericht in Washington einreichten.

Nach nur 23 Tagen im Amt war Michael Flynn im Februar 2017 als Sicherheitsberater Trumps zurückgetreten. Später räumte er im Zuge der Ermittlungen wegen möglicher russischer Einflussnahme auf die US-Präsidentenwahl 2016 ein, die Bundespolizei FBI belogen zu haben. Er habe bei FBI-Vernehmungen vorsätzlich falsche Angaben über Kontakte mit dem damaligen russischen Botschafter in den USA, Sergej Kisljak, gemacht.

Wegen Flynns Kooperation empfahl FBI-Sonderermittler Robert Mueller damals, Trumps Ex-Sicherheitsberater nicht zu inhaftieren. In der vergangenen Woche sprach sich die Staatsanwaltschaft dennoch für eine Haftstrafe von bis zu sechs Monaten für ihn aus. Das Urteil sollte in zwei Wochen verkündet werden. Flynns Anwälte baten nun um eine Verschiebung des Urteils.

Heute

Kurzmeldungen Panorama Vor 34 Minuten

(dpa) - Ein Kabeldiebstahl hat am Montag den Verkehr der Hochgeschwindigkeitszüge zwischen den spanischen Metropolen Madrid und Barcelona mehr als fünf Stunden lang lahmgelegt. 22 Züge seien bis Montagmittag ausgefallen, mehr als 7000 Passagiere seien betroffen gewesen, berichteten der staatliche Fernsehsender RTVE und andere Medien unter Berufung auf die Bahngesellschaft Adif.

Die Polizei der Region Katalonien teilte unterdessen mit, ein 19-Jähriger sei in Tarragona unter dem Verdacht festgenommen worden, etwa 600 Meter Glasfaserkabel gestohlen zu haben. Die Tat habe das Signalisierungssystem zum Erliegen gebracht. Die mit Geschwindigkeiten von bis zu 310 Stundenkilometern verkehrenden AVE-Züge sind für Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit bekannt.  

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Kurzmeldungen Lokales Heute um 17:03

(TJ) - Am Freitag, Samstag und Sonntag wurden in Luxemburg 1.807 Corona-Tests durchgeführt, davon waren 302 positiv.

Es gab in demselben Zeitraum keinen weiteren Toten in Zusammenhang mit Covid-19. Aktuell liegen noch 14 Patienten wegen eines schweren Krankheitsverlaufs in einem der Krankenhäuser, in zwei Fällen ist eine intensivmedizinische Betreuung vonnöten. Die Reproduktionszahl liegt derzeit bei 0,78. 

Kurzmeldungen International Heute um 16:03

 (dpa) - Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban (59) ist während eines Kroatien-Urlaubs nach einem Zeitungsbericht in der Adria aus Seenot gerettet worden. „Sein Schlauchboot war kaputtgegangen, und so habe ich ihn, seine Frau und seinen Leibwächter ans Ufer gebracht“, berichtete der Journalist Boris Vrkic der Tageszeitung „Slobodna Dalmacija“ (Montag). Dem Blatt, für das er früher selbst gearbeitet hatte, überließ er auch ein Foto, das ihn zusammen mit Orban in seinem Boot zeigt.

Der Vorfall ereignete sich demnach am Wochenende in einer Bucht der Insel Vis. Während der Rettungsaktion sei Orban guter Laune gewesen, führte Vrkic weiter aus. Anschließend habe er ihm ein Fischrestaurant über der Bucht von Rukavac empfohlen. Der rechtspopulistische Regierungschef Orban, der kürzlich auch bei einem Treffen von Anhängern des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump in Texas auftrat, verbringt seine Sommerurlaube meist in Kroatien am Meer.     

Gestern

 (dpa) - Österreichs Justiz und die Sicherheitsbehörden sollen als Reaktion auf den Tod einer bedrohten Ärztin stärker für den Kampf gegen Hass im Netz gerüstet werden. Justizministerin Alma Zadic kündigte am Samstag an, dass sie gemeinsam mit Innenminister Gerhard Karner daran arbeiten werde, jeder Polizeidienstelle und Staatsanwaltschaft die nötigen Ressourcen und Werkzeuge zu geben, um alle Opfer ernst zu nehmen und Täter zeitnah zur Rechenschaft zu ziehen. „Diese Ausforschung dauert oft zu lange, was für Betroffene natürlich extrem belastend ist“, sagte die Grünen-Politikerin.

Die im Kampf gegen die Corona-Pandemie engagierte Ärztin Lisa-Maria Kellermayr war monatelang massiven Morddrohungen aus der Szene der Maßnahmengegner ausgesetzt und hatte sich deshalb an die Polizei gewandt. Seit dem Suizid der 36-jährigen Medizinerin vor rund einer Woche sind Österreichs Behörden mit dem Vorwurf konfrontiert, sich zu wenig um den Fall gekümmert zu haben.

Ermittlungen laufen inzwischen auch in Deutschland. Am Freitag wurde in Oberbayern die Wohnung eines 59-jährigen Mannes durchsucht, dem die Bedrohung und Nachstellung Kellermayrs vorgeworfen wird.     

Kurzmeldungen Lokales 07.08.2022

(TJ) - Gegen 9.15 Uhr wurde in Küntzig ein Radfahrer von einem Auto angefahren und zu Boden geworfen. Dabei verletzte der Unglückliche sich, so dass die Zentrale der Rettungsdienste einen Krankenwagen aus Petingen an den Unfallort abbestellte. Der Mann wurde nach einer Erstversorgung zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gefahren. Währenddessen sicherte die Feuerwehr aus Kaerjeng den Unfallort ab.

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Vorgestern

Kurzmeldungen Panorama 06.08.2022

(dpa) - Wegen Schlammlawinen und Überflutungen im Salzburger Land haben rund 230 Menschen vorübergehend in Berghütten und Gasthäusern festgesessen. Bei Räumungsarbeiten wurden am Samstag die Verbindungswege zu fast allen dieser Gebäude in der Region Oberpinzgau provisorisch wieder hergestellt, hieß es von der Landesverwaltung in Salzburg.

Aus einer Hütte im Hollersbachtal würden neun Personen mit einem Hubschrauber ausgeflogen. Bei den Unwettern am Freitagnachmittag wurden keine Menschen verletzt, sagte ein Sprecher. Die Eingeschlossenen seien nicht in Gefahr gewesen.

Auch in den Bundesländern Tirol und Kärnten traten Bäche über die Ufer, es wurden Straßen überschwemmt und Gebäude beschädigt. Für Samstagabend kündigten Meteorologen erneut Regen und Gewitter in den schon am Freitag betroffenen Gebieten an.    

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Kurzmeldungen Lokales 06.08.2022

(TJ) - Kurz vor 6 Uhr kam es am Samstag zwischen Moutfort und Dalheim zu einem Unfall nachdem der Fahrer - laut eigenen Aussagen - einem Reh ausweichen wollte. Das Auto überschlug sich mehrmals in einem angrenzenden Feld und fing Feuer. Es brannte völlig aus.

Beim Fahrer verlief ein Alkohol- sowie ein Drogenschnelltest positiv. Sein Führerschein wurde eingezogen und der Unfall zu Protokoll genommen. Die Strecke musste für die Dauer des Rettungseinsatzes gesperrt werden. Beide Insassen wurden zur Kontrolle ins Krankenhaus verbracht. 

Die Feuerwehren aus Dalheim, Remich und Luxemburg waren im Einsatz.

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