Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Evakuierung in Florida: Trumps Mar-A-Lago wird geräumt
International 08.09.2017 Aus unserem online-Archiv

Evakuierung in Florida: Trumps Mar-A-Lago wird geräumt

Donald Trumps Golfclub Mar-A-Lago in Palm Beach wird auch das "Winter White House" genannt.

Evakuierung in Florida: Trumps Mar-A-Lago wird geräumt

Donald Trumps Golfclub Mar-A-Lago in Palm Beach wird auch das "Winter White House" genannt.
Foto: Wikimedia Commons / CC BY-SA 2.0 / Tommytheturtle
International 08.09.2017 Aus unserem online-Archiv

Evakuierung in Florida: Trumps Mar-A-Lago wird geräumt

Tom RÜDELL
Tom RÜDELL
Auch eine bekannte Immobilie ist von den Evakuierungen wegen Hurrikan "Irma" betroffen: Donald Trumps Golfclub "Mar-A-Lago" in Palm Beach muss geräumt werden.

Hurrikan „Irma“ zwingt Berichten zufolge auch Donald Trumps sogenanntes „Winter White House“ Mar-a-Lago in Florida zur Räumung. Der Golfclub in der Stadt Palm Beach liegt in einer Evakuierungszone der US-Behörden, wie die Zeitung „Sun Sentinel“ berichtete. Insgesamt 125 000 Menschen an der Atlantikküste Floridas müssen ihre Häuser verlassen. „Es besteht Lebensgefahr... wir können Sie nicht retten, wenn der Sturm beginnt“, sagte Floridas Gouverneur Rick Scott. Die Räumungen sollen am Freitagmorgen (Ortszeit) beginnen.

Trump hat sich häufig nach Mar-a-Lago zurückgezogen, auch seit seiner Wahl zum Präsidenten. Eine Sprecherin aus dem Trump-Konzern sagte dem Sender CNN, man werde allen Anweisungen der Behörden Folge leisten.

Übereinstimmenden Berichten zufolge rechnen Meteorologen derzeit damit, dass der Sturm wohl am Sonntagmorgen (Ortszeit) die US-Küste erreicht. Die Vorhersagen schwanken aber und können sich ändern, auch ein Auftreffen am Samstag ist möglich. Nach letzten Modellen könnte die Millionenmetropole Miami voll von „Irma“ erfasst werden.

Die Flughäfen von Orlando und Fort Lauderdale kündigten an, von Samstagabend an den Betrieb einzustellen, wie CNN berichtete. Das US-Hurrikan-Warnzentrum hat für die gesamte Südküste Floridas, vom Atlantik bis in den Golf von Mexiko, eine Warnung vor bis zu drei Meter hohen Wellen ausgegeben.

Foto: Mar-A-Lago Estate Gate / Wikimedia Commons / CC BY-SA 2.0 / Tommytheturtle


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

„Irma“ war wie eine Sintflut - für ganz Florida. Selbst im Nordosten des US-Bundesstaat kommt es zu Überschwemmungen. Millionen Haushalte sind ohne Strom. Und das Ausmaß der Schäden ist noch nicht ansatzweise absehbar.
A boat sits onshore in a park after being beached by storm surge from Hurricane Irma in Coconut Grove, Florida, September 11, 2017. / AFP PHOTO / SAUL LOEB
"Irma" bleibt gefährlich, so die Experten. Und auf dem Fuß folgen bereits "Jose" über dem Atlantik und "Katia" im Golf von Mexiko.
Das Satellitenbild zeigt "Irma" (l.) und "Jose", der sich derzeit noch östlich der Kleinen Antillen befindet.
Barbuda, Anguilla und Saint-Martin
Hurrikan „Irma“ hat eine Schneise der Zerstörung durch das tropische Paradies geschlagen. Mehrere Menschen kommen ums Leben, Tausende sind obdachlos. Nun nimmt der Hurrikan Kurs auf Haiti und Florida.
A photo taken on September 7, 2017 shows damage in Orient Bay on the French Carribean island of Saint-Martin, after the passage of Hurricane Irma.
France, the Netherlands and Britain on September 7 rushed to provide water, emergency rations and rescue teams to territories in the Caribbean hit by Hurricane Irma, with aid efforts complicated by damage to local airports and harbours. The worst-affected island so far is Saint Martin, which is divided between the Netherlands and France, where French Prime Minister Edouard Philippe confirmed four people were killed and 50 more injured.

  / AFP PHOTO / Lionel CHAMOISEAU
Bürgerrechtler erzwingen Auskunft
Etappensieg für die Bürgerrechtsbewegung: Die US-Behörden müssen teilweise Auskunft darüber geben, wen Donald Trump in seinem Clubhotel Mar-A-Lago in Florida empfangen hat. Das entschied ein Richter im Bundesstaat New York.
US President-elect Donald Trump arrives with his wife Melania for a New Year's Eve party December 31, 2016 at Mar-a-Lago in Palm Beach, Florida. / AFP PHOTO / DON EMMERT
Republikaner machen Druck auf Trump
Nachdem Donald Trump im vollbesetzten Restaurant seines Golfclubs in Florida mit dem japanischen Premier Abe über nationale Sicherheitsfragen diskutiert hat, verlangen Demokraten, aber auch Republikaner jetzt eine Stellungnahme.