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Europas offene Wunde
Die Gründung der ukrainischen orthodoxen Nationalkirche wird von Moskau nicht unbeantwortet bleiben.

Europas offene Wunde

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Die Gründung der ukrainischen orthodoxen Nationalkirche wird von Moskau nicht unbeantwortet bleiben.
Leitartikel International 2 Min. 21.12.2018

Europas offene Wunde

Françoise HANFF
Françoise HANFF
Die Reaktion des Westens auf die russische Destabilisierung der Ukraine ist butterweich. Kremlchef Wladimir Putin braucht eine klare Ansage.

Weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit wütet am Rande Europas ein Krieg. 12 000 Tote und anderthalb Millionen Binnenflüchtlinge sind das Fazit nach fast fünf Jahren blutiger Auseinandersetzungen in der Ostukraine. Eine Lösung ist nicht in Sicht. Schlimmer noch: Der Konflikt ist dabei zu eskalieren, und das Zaudern des Westens ermutigt Moskau, sein Tun fortzusetzen.

Mit der Gründung einer ukrainischen orthodoxen Nationalkirche am vergangenen Wochenende und damit einer religiösen Emanzipierung von Moskau hat die Ukraine ihrem großen Nachbarn eine schallende Ohrfeige verpasst ...

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