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EU-Staaten wollen weniger Entschädigungen für Bahnreisende

(dpa) - Bahnreisende sollen nach dem Willen der nationalen Regierungen in der EU künftig weniger Entschädigungsansprüche bei Verspätungen haben. Die EU-Verkehrsminister verständigten sich am Montag in Brüssel darauf, Bahnunternehmen in Fällen höherer Gewalt - etwa bei extremen Wetterbedingungen - von der Entschädigungspflicht zu befreien. Bevor die Änderungen in Kraft treten können, müsste noch eine Verständigung mit dem Europaparlament gefunden werden. Die Abgeordneten hatten sich in der Vergangenheit kritisch dazu geäußert.

Die EU-Kommission hatte 2017 vorgeschlagen, dass Bahnunternehmen - ähnlich wie etwa Airlines - bei Verspätungen oder Ausfällen nicht zahlen müssten, wenn sie die dafür verantwortlichen Umstände nicht hätten vermeiden können.

Vorgesehen ist daneben, dass die Firmen Bahnfahrer besser über ihre Rechte aufklären sollten. Zum Beispiel sollte eine Zusammenfassung der Rechte künftig auf dem Fahrschein angegeben werden. Außerdem soll die Mitnahme von Fahrrädern in Zügen erleichtert werden.

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 08.12.2019

Einbruch in Postgeschäft

(AW) - Unbekannte drangen um halb vier in der Nacht zum Sonntag durch das Dach der Belle Etoile in die Räumlichkeiten der Post ein, lösten den Alarm und flüchteten erneut übers Dach. Die Fahndung verlief erfolglos. Die Einbrecher konnten in der kurzen Zeit mehrere Smartphones entwenden.  

Kurzmeldungen Lokales 08.12.2019

363 Fahrer bei Alkoholkontrollen kontrolliert

(SC) - In der Nacht von Samstag auf Sonntag fanden in Luxemburg auf Anordnung der Staatsanwaltschaft vier Alkoholkontrollen statt.

Zwischen 23 Uhr und 23.45 Uhr wurde auf der Route d'Esch in Luxemburg-Stadt kontrolliert. Auch auf der Route de Thionville in Hesperingen (00.45 bis 1.30 Uhr), der N7 in Helmsingen (22.30 bis 23.30 Uhr) und in der Côte d’Eich in Luxemburg-Stadt (2.30 bis 3.15 Uhr) hatten Beamte Kontrollstationen aufgebaut.

Insgesamt mussten sich 363 Verkehrsteilnehmer einem Alkoholtest unterziehen, unabhängig davon, ob ihre Fahrweise bereits auf Alkoholmissbrauch hinwies oder nicht.

In fünf Fällen lieferte der Alkoholtest ein positives Ergebnis. Gegen alle fünf Fahrer wurde ein Strafzettel ausgestellt und ein Führerschein musste vor Ort eingezogen werden. 

Kurzmeldungen Panorama 08.12.2019

Betrunkener 15-Jähriger baut Unfall mit Auto der Eltern

(dpa/lrs) - Ein 15-Jähriger hat im rheinland-pfälzischen Münsterappel betrunken mit dem Auto seiner Eltern einen Unfall gebaut. Der Jugendliche fuhr am Samstagabend im Donnersbergkreis mit dem Wagen gegen eine Hauswand und flüchtete dann mit dem Auto.

Dabei gefährdete er einen Fußgänger, wie die Polizei am Sonntag in Kaiserslautern mitteilte. Bei einer Kontrolle des Jugendlichen stellten die Beamten einen Atemalkoholwert von 1,2 Promille fest. Die Polizisten nahmen die Autoschlüssel zunächst an sich.

Kurzmeldungen Panorama 08.12.2019

Erste Gute-Nacht-Geschichte auf Klingonisch

(dpa) - Nach "Der kleine Prinz" hat Star-Trek-Sprachexperte Lieven L. Litaer jetzt auch eine Gute-Nacht-Geschichte ins Klingonische übersetzt. Gerade sei das Buch "Schlaf gut, kleiner Wolf" in der Sprache der Außerirdischen erschienen, sagte der Klingonisch-Lehrer der Deutschen Presse-Agentur.

Dazu gebe es auch ein Hörbuch: "Damit erbringe ich den Beweis, dass Klingonisch auch angenehm klingen kann." Die Gute-Nacht-Geschichte von Ulrich Renz und Barbara Brinkmann sei bereits in mehr als 50 Sprachen erschienen. Auf Klingonisch heißt der Titel "Qongchu', ngavyaw' mach".

Litaer sagte, er wolle "alle Aspekte der Sprache Klingonisch hervorheben". Denn er wolle zeigen, "dass es eben nicht nur eine Sprache ist, die man für Star Trek verwenden kann, um irgendwelche kriegerischen Situationen zu erklären". Sie funktioniere auch bei Literatur und sogar bei Einschlafgeschichten.

Vor kurzem wurde Litaer auf der Berliner Buchmesse "Buch Berlin" für seine Übersetzung des Kinderbuch-Klassikers "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry mit dem Deutschen Phantastik-Preis 2019 in der Kategorie "Beste deutschsprachige Übersetzung" ausgezeichnet. Dies sei eine große Ehre gewesen, sagte Litaer, der sich seit rund 20 Jahren für die Entwicklung der klingonischen Sprache engagiert.

Erfinder der Kunstsprache ist der US-amerikanische Sprachwissenschaftler Marc Okrand. Das aus der Science-Fiction-Reihe bekannte Klingonische umfasst laut Litaer mittlerweile rund 4000 Wörter, jedes Jahr kommen neue dazu. Litaer bietet jedes Jahr in Saarbrücken einen Sprachkurs für Klingonisch an, der von Interessierten aus aller Welt besucht wird.

Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 07.12.2019

Drei Alkoholkontrollen am Freitagabend

(SC) - Am Freitagabend stand die Verkehrspolizei zwischen 19.30 und 23.30 Uhr auf der N14 bei Medernach und auf der N7 bei Ettelbrück und Diekirch, um auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Alkoholkontrollen durchzuführen. 

505 Autofahrer wurden angehalten und getestet, unabhängig davon, ob sie Anzeichen von Alkoholeinfluss zeigten. In 12 Fällen lieferte der Alkoholtest ein positives Ergebnis. Drei Führerscheine mussten noch vor Ort eingezogen werden.

Kurzmeldungen Lokales 07.12.2019

Massenschlägerei in Esch/Alzette endet mit Messerstichen

 (SC) - Mehrere Personen erlitten in der Nacht von Freitag auf Samstag Schnittwunden, nachdem in einer Gaststätte in der Rue d'Audun in Esch/Alzette eine Schlägerei ausgebrochen war.

Der Vorfall ereignete sich gegen 1.50 Uhr, Laut Polizeibericht hatten sich rund zehn Männer in der Gaststätte in die Haare bekommen und gingen daraufhin aufeinander los. Mehrere Personen wurden durch Messerstiche verletzt, aber auch abgebrochene Glasflaschen kamen in der Auseinandersetzung zum Einsatz.

Um die genauen Umstände zu klären, hat die Polizei Ermittlungen eingeleitet.

Kurzmeldungen Lokales 07.12.2019

Mehrere Unfälle am Freitagabend

(SC) - Am Freitagabend ereigneten sich auf Luxemburgs Straßen eine ganze Reihe von Unfällen. Drei Fußgänger wurden im Straßenverkehr verletzt, einer von ihnen erlag seinen Verletzungen.

Auf der Autobahn A3 zwischen dem Gaspericher Kreuz und dem Rond-Point Gluck kam es gegen 18.30 Uhr zu einem größeren Verkehrsunfall, in den drei Fahrzeuge verwickelt waren. Eine Person wurde dabei verletzt. Einsatzkräfte aus Luxemburg-Stadt und aus Hesperingen waren vor Ort.

Rund eine Stunde später krachte es in der Rue de l'Ermitage in Wolwelingen im Westen des Landes. In den Unfall war lediglich ein Fahrzeug verwickelt, verletzt wurde niemand. Einsatzkräfte aus Redingen und aus Rambrouch waren zur Stelle.

Gegen 22.30 Uhr verunfallte auf der N27A von Erpeldingen in Richtung Friedhof ein weiteres Fahrzeug. Auch hier wurde niemand verletzt. Einsatzkräfte aus Diekirch waren vor Ort.