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EU-Sondertreffen zu Seenotrettung am 23. September
International 10.09.2019

EU-Sondertreffen zu Seenotrettung am 23. September

Dieses von der Seenotrettungsorganisation Sea-Eye zur Verfügung gestellte Foto zeigt das Seenotrettungsschiff «Alan Kurdi».

EU-Sondertreffen zu Seenotrettung am 23. September

Dieses von der Seenotrettungsorganisation Sea-Eye zur Verfügung gestellte Foto zeigt das Seenotrettungsschiff «Alan Kurdi».
Fabian Heinz/Sea-Eye/dpa
International 10.09.2019

EU-Sondertreffen zu Seenotrettung am 23. September

Bei der Suche nach einer europäischen Übergangslösung für blockierte Rettungsschiffe auf dem Mittelmeer könnte es am 23. September Fortschritt geben.

HANDOUT - 05.07.2019, ---: Flüchtlinge werden vor der Küste von Libyen von Mitgliedern der Rettungsorganisation Sea-Eye (l) auf deren Hilfsschiff "Alan Kurdi" gebracht. Foto: Fabian Heinz/Sea-Eye/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++
Rettungsschiff "Alan Kurdi": Migranten dürfen an Land gehen
Nach tagelanger Suche nach einem sicheren Hafen für 65 Migranten kommt am Sonntag die erlösende Nachricht: Malta lässt die Menschen auf der „Alan Kurdi“ an Land. Sie sollen umgehend auf andere europäische Länder verteilt werden.

 (dpa) - Für diesen Tag hat Malta Vertreter Deutschlands, Frankreichs, Italiens, des EU-Ratsvorsitzenden Finnland sowie der EU-Kommission in die maltesische Stadt Vittoriosa eingeladen, wie eine Sprecherin des maltesischen Innenministeriums am Dienstag bestätigte. Das ursprünglich für den 19. September vorgesehene Treffen hatte zunächst wegen Terminproblemen verschoben werden müssen.


ARCHIV - 04.01.2019, ---: HANDOUT - Dieses von Sea-Watch.org zur Verfügung gestellte Foto zeigt gerettete Migranten und neue Besatzungsmitglieder an Bord der «Sea-Watch 3». Die Kapitänin des Rettungsschiffs ist bereit, die Konfrontation mit der italienischen Regierung weiter eskalieren zu lassen. Wenn es keine Einigung über die Migranten an Bord gebe und das Schiff somit anlegen dürfe, sei sie bereit, ohne Erlaubnis in den Hafen der Insel Lampedusa zu fahren, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. «Die Situation (auf dem Schiff) ist aktuell sehr angespannt.» Sie könne nicht mehr für die Sicherheit der Menschen an Bord garantieren. Manche drohten über Bord zu springen. Foto: Chris Grodotzki/Sea-Watch.org/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++
Die Affäre um die "Sea-Watch 3"
Das Seenotrettungsschiff und seine Kapitänin Carola Rackete beschäftigen jetzt die italienische Justiz. Alle Artikel zum Thema.

Die Übergangsregelung soll verhindern, dass Italien und Malta Schiffen mit geretteten Migranten an Bord weiter die Einfahrt in ihre Häfen versagen. Beide Länder hatten dies zuletzt mehrfach getan und gefordert, dass andere EU-Staaten vorher zusagen, alle Migranten an Bord der Schiffe aufzunehmen. Die Menschen mussten daraufhin oft mehrere Wochen auf den Schiffen ausharren.

Derzeit befinden sich auf dem Rettungsschiff „Ocean Viking“ 84 Bootsflüchtlinge. Das Schiff darf bislang weder in Malta noch in Italien anlegen. Für das deutsche Rettungsschiff „Alan Kurdi“ wurde nach tagelanger Blockade am Dienstag hingegen eine Lösung gefunden. Zwei EU-Länder hätten sich zur Aufnahme der fünf verbleibenden Migranten bereit erklärt, teilte die maltesische Regierung mit. Die Migranten sollten nicht in Malta bleiben. Welche Staaten die Menschen übernehmen, blieb unklar. 


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Eine Lösung zeichnet sich zwar ab, aber noch harrt das Rettungsschiff „Lifeline“ weiter der Erlaubnis zum Anlegen.
This handout picture taken and released June 25, 2018 by German NGO "Mission Lifeline" off the coast of Malta shows migrants resting on board the Lifeline ship.  
Lifeline, a ship belonging to a German NGO of the same name, is moored about 30 nautical miles off Malta with 234 migrants who were rescued on June 20, including 14 women and four children younger than three. Italy's far-right Interior Minister Matteo Salvini said the ship won't go to Italy.  / AFP PHOTO / Mission Lifeline e. V. / Felix Weiss / RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO / Mission Lifeline e. V. / Felix Weiss- NO MARKETING NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS