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EU soll Ausnahmeregelung bei US-Strafzöllen erhalten
International 22.03.2018

EU soll Ausnahmeregelung bei US-Strafzöllen erhalten

EU soll Ausnahmeregelung bei US-Strafzöllen erhalten

AFP
International 22.03.2018

EU soll Ausnahmeregelung bei US-Strafzöllen erhalten

Die Europäische Union soll Ausnahmeregelungen bei den von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzöllen auf Stahl und Aluminium erhalten.

(dpa) - Die Europäische Union soll Ausnahmeregelungen bei den von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzöllen auf Stahl und Aluminium erhalten. Das sagte Trumps Handelsbeauftragte Robert Lighthizer am Donnerstag vor einem Ausschuss des US-Senats. Die zunächst vorübergehend angelegten Ausnahmen beträfen neben den EU-Staaten auch Argentinien, Brasilien, Australien und Südkorea. US-Präsident Donald Trump habe eine entsprechende Entscheidung getroffen.


This picture taken on March 5, 2018 shows a Chinese employee watching red hot steel at a steel plant in Zouping in China's eastern Shandong province.
A trade war with the US will benefit no one, China warned on March 8, adding it was prepared to give as good as it gets if US President Donald Trump fires the first shots. / AFP PHOTO / - / China OUT
Trump zeichnet Strafzölle ab
Trotz aller Bemühungen aus der EU, hat der US-Präsident am Donnerstag die geplanten Strafzölle auf Stahl und Aluminium abgezeichnet.

Trump hatte vor zwei Wochen umfassende Einfuhrzölle auf Stahl in Höhe von 25 Prozent und auf Aluminium in Höhe von 10 Prozent verhängt. Ausnahmen hatte er zunächst nur für die Nachbarländer Mexiko und Kanada gemacht, mit denen die USA in einem Freihandelsabkommen zusammenarbeiten.

Der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier und die EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström hatten sich in dieser Woche in einem Last-Minute-Einsatz persönlich für eine EU-Ausnahmeregelung eingesetzt. Die Zölle sollen für die betroffenen Länder an diesem Freitag in Kraft treten.


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Der Luxemburger Außenminister kritisiert die Entscheidung des US-Präsidenten Strafzölle auf Stahl und Aluminium einzuführen, sieht aber Chancen, dass Ausnahmeregelungen für die EU möglich sind.

Trump will am Nachmittag zusätzlich ein Maßnahmenpaket gegen China veröffentlichen. Damit soll vor allem der Schutz des geistigen Eigentums amerikanischer Produzenten verbessert werden. Das Paket von Zöllen und anderen Strafmaßnahmen könnte einen Umfang von bis zu 50 Milliarden Dollar haben, berichteten US-Medien im Vorfeld.


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PORTAGE, IN - MARCH 15: An 8-inch thick slab is heated before being rolled into a 1/8 to 3/4-inch thick coil of steel at the NLMK Indiana steel mill on March 15, 2018 in Portage, Indiana. The mill, which is projected to produce up to 1 million tons of steel from recycled scrap in 2018, is considered a "mini mill" by U.S standards. NLMK Indiana is a subsidiary of NLMK, one of Russia's largest steel manufacturers, responsible for nearly a quarter of Russias steel production and producing nearly a quarter of the worlds slab steel. Steel producers in the U.S. and worldwide are preparing for the impact of the recently-proposed tariffs by the Trump administration of 25 percent on imported steel.   Scott Olson/Getty Images/AFP
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