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(dpa) - Das Europaparlament hat zu Beginn seiner Sitzungswoche eine Schweigeminute für den in Frankreich ermordeten Lehrer Samuel Paty abgehalten. Paty habe seinen Schülerinnen und Schülern durch das Zeigen von Mohammed-Karikaturen die Meinungsfreiheit vermitteln wollen, sagte Parlamentspräsident David Sassoli am Montag im Plenarsaal in Brüssel. Es habe sich dabei um eine kritische Auseinandersetzung durch einen Dialog gehandelt. Seine Gedanken seien bei der Familie und allen Lehrkräften in Frankreich, so Sassoli. Lehrerinnen und Lehrer bräuchten nun Unterstützung.

Der 47 Jahre alte Geschichtslehrer war am Freitag in einem Vorort nordwestlich von Paris auf offener Straße enthauptet worden. Der 18 Jahre alte Tatverdächtige mit russisch-tschetschenischen Wurzeln wurde von der Polizei erschossen. Er hatte im Netz mit der Tat geprahlt und geschrieben, der Pädagoge habe den Propheten Mohammed herabgesetzt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach von einem islamistisch motivierten Terrorakt. Das Land wird seit Jahren von islamistischen Terroranschlägen erschüttert, dabei starben mehr als 250 Menschen.    

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 03.12.2021

Der CGDIS meldet am Freitagnachmittag gleich zwei Unfälle mit angefahrenen und verletzten Fußgängern: Gegen 11.30 Uhr kam es zuerst in Niederkerschen in der Avenue de Luxembourg zu einem Vorfall, bei dem ein Fußgänger von einem Auto erfasst wurde. Gegen 11.45 Uhr fuhr dann ein Autofahrer in Esch/Alzette in der Rue de Luxembourg einen Fußgänger an.  

Kurzmeldungen Lokales 03.12.2021

(dat) - Vor einem Mehrfamilienhaus in der Rue Lentz in Bettemburg wurde am 28. Juli 2021 ein Fahrrad gefunden. Und bis jetzt konnte der Besitzer noch nicht ermittelt werden. 

Das Fahrrad ist von der Marke Decathlon, Modell Rockrider, weiß-schwarz mit roten Akzenten.

Wer Infos zur Herkunft des Fahrrades hat, soll sich beim Kommissariat Düdelingen melden: Tel. 244 69 1000 und E-Mail Police.dudelange@police.etat.lu.

Kurzmeldungen Lokales 03.12.2021

(dpa/lrs) - Wegen einer Bombendrohung ist ein Supermarkt im saarländischen Lebach (Landkreis Saarlouis) geräumt worden. Die Drohung sei am Freitagmorgen gegen sieben Uhr telefonisch bei dem Supermarkt eingegangen, teilte ein Sprecher des Landespolizeipräsidiums in Saarbrücken mit. 

Die Durchsuchung des Marktes nach einem möglichen Sprengsatz dauerte zunächst an. Sprengstoffspürhunde waren im Einsatz. Der Bereich um den Supermarkt wurde gesperrt. Betroffen war zunächst auch eine angrenzende Bahnstrecke, die nach einer kurzzeitigen Sperrung wieder freigegeben wurde. Zunächst gab die Polizei noch keine Entwarnung. Wegen der Größe des Supermarkts rechne man mit einer Durchsuchung bis in den Nachmittag, hieß es.  

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Kurzmeldungen Lokales 03.12.2021

(jwi) - Kurz vor 21.30 Uhr verunfallte am Donnerstag ein Autofahrer in der Rue Principale in Tetingen. Der Fahrer kam aus Richtung Kayl, als er bei einem Überholmanöver die Kontrolle über seinen Wagen verlor und am Straßenrand gegen einen stationierten Wagen krachte. Da der Alkoholtest positiv war, wurde der Führerschein eingezogen.

In den vergangenen Stunden wurden zudem mehrere Autofahrer kontrolliert, die den Beamten wegen ihrer Fahrweise auffielen. Insgesamt mussten drei Fahrer ihren Führerschein wegen Alkoholkonsum abgeben. Die Kontrollen fanden in Niederanven, Münsbach und Wellenstein statt.

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(dpa) - Bei einem Frontalzusammenstoß auf einer Landstraße nahe Densborn in der Eifel ist ein 21 Jahre alter Autofahrer ums Leben gekommen. Die vier Insassen des entgegenkommenden Autos wurden bei dem Unfall am Donnerstagabend verletzt, wie die Polizei in Bitburg mitteilte. 

Der 21-Jährige verlor auf der Landstraße 33 zwischen Neustraßburg und Densborn (Eifelkreis Bitburg-Prüm) die Kontrolle über sein Auto und geriet mit seinem Fahrzeug ins Schleudern. Dabei kollidierte er mit dem entgegenkommenden Pkw. Der junge Mann starb an der Unfallstelle. Die vier Insassen des entgegenkommenden Autos im Alter zwischen 53 und 85 Jahren wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. 

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(dpa) - In Saarbrücken ist am Donnerstagabend ein Haus ausgebrannt. Die Bewohnerin habe sich selbst aus dem Gebäude retten können und sei mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gekommen, teilte die Feuerwehr mit. Demnach war das Feuer aus zunächst unklarer Ursache in dem Wochenendhaus im Naherholungsgebiet Almet ausgebrochen. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte habe das Gebäude bereits in Flammen gestanden. Nach etwa drei Stunden war das Feuer gelöscht.

Etwa zur gleichen Zeit rettete die Feuerwehr in Saarbrücken einen Hund und ein Meerschweinchen aus einem brennenden Wohnhaus. Das Feuer sei nach ersten Erkenntnissen im Keller des zweistöckigen Hauses ausgebrochen. Alle Bewohner konnten das Haus verlassen. Ein Bewohner, der versucht hatte, den Brand zu löschen, kam mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Nach Angaben der Feuerwehr war das Feuer nach einer halben Stunde unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauerten aber noch mehrere Stunden.

Insgesamt waren bei den beiden Einsätzen 100 Feuerwehrkräfte vor Ort. Details zur Schadenshöhe waren zunächst nicht bekannt.

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Vorgestern

(dpa) - In Frankreich schicken die konservativen Republikaner mit der ehemaligen Ministerin Valérie Pécresse möglicherweise eine Frau in die Präsidentschaftswahl im Frühjahr. 

In der ersten Runde der Kandidatenauswahl setzten sich Pécresse und der südfranzösische Abgeordnete Éric Ciotti unter den fünf Bewerbern durch, wie die Partei am Donnerstag mitteilte. In einem zweiten Wahlgang können die rund 140.000 Parteimitglieder bis Samstag bestimmen, ob Pécresse oder Ciotti für die Républicains ins Rennen um das höchste Staatsamt gehen. Bei dem Vorentscheid erhielten Ciotti 25,59 Prozent und Pécresse 25 Prozent der Stimmen.

Auf Platz drei landete der international bekannteste der Bewerber, der ehemalige Brexit-Chefunterhändler der EU, Michel Barnier. Er kam auf 23,93 Prozent der Stimmen.

(dpa) - Unbekannte haben in Mexiko ein Gefängnis gestürmt und neun Insassen befreit. Die Bewaffneten verschafften sich in der Nacht zum Donnerstag Zugang zu der Strafanstalt in der zentralmexikanischen Stadt Tula, indem sie das Gebäude mit Fahrzeugen rammten. Außerdem seien in der Nähe des Gefängnisses als Ablenkungsmanöver zwei Fahrzeuge in Brand gesteckt worden, teilte der Innenminister des Bundesstaates Hidalgo, Simón Vargas, mit.

Unter den entkommenen Häftlingen war der Anführer einer Bande, die unter anderem Treibstoffdiebstahl betreibt, wie örtliche Medien unter Berufung auf die Behörden berichteten. Der Mann war demnach erst wenige Tage zuvor wegen des Verdachts auf Mord und Entführung festgenommen worden. Zwei Angehörige der Sicherheitskräfte wurden nach Angaben der Polizei bei der Aktion verletzt. Medienberichte, wonach die Kriminellen auch mindestens eine Autobombe gezündet hatten, wurden zunächst nicht bestätigt.

Kriminelle Banden zapfen in Mexiko immer wieder Pipelines an, um Benzin oder Gas zu stehlen. Bei der Explosion einer Benzinleitung in Hidalgo im Januar 2019 kamen mindestens 135 Menschen ums Leben.

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