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EU-Minister beraten über Terrorabwehr
International 20.11.2015 Aus unserem online-Archiv
Mehr Kontrollen gefordert

EU-Minister beraten über Terrorabwehr

Polizeikontrollen an der französischen A31 auf Höhe von Entrange. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die EU-Staaten die Überprüfung von Bürgern weiter verstärken wird.
Mehr Kontrollen gefordert

EU-Minister beraten über Terrorabwehr

Polizeikontrollen an der französischen A31 auf Höhe von Entrange. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die EU-Staaten die Überprüfung von Bürgern weiter verstärken wird.
AFP
International 20.11.2015 Aus unserem online-Archiv
Mehr Kontrollen gefordert

EU-Minister beraten über Terrorabwehr

Eine Woche nach der Terrorserie in Paris kommen die EU-Innen- und Justizminister in Brüssel zusammen. Sie beraten über neue Maßnahmen im Kampf gegen den Terror.

(dpa) - Eine Woche nach den Anschlägen von Paris beraten die EU-Staaten auf Bitten Frankreichs über verstärkte Maßnahmen zur Terrorabwehr und besseren Schutz der EU-Außengrenzen.

Bei dem Treffen der 28 Innen- und Justizminister in Brüssel geht es auch um die geplante Speicherung persönlicher Daten von Flugreisenden in Europa, strengere Auflagen für den Waffenschmuggel und Maßnahmen gegen die Terrorismusfinanzierung.

Geplant ist, dass künftig auch EU-Bürger bei der Ein- und Ausreise in die EU systematisch kontrolliert werden. Dies soll helfen, potenzielle Dschihadisten mit europäischem Pass aufzuspüren.

Für Luxemburg nimmt Vize-Premierminister Etienne Schneider, der auch für die innere Sicherheit zuständig ist, teil. Er wird das Treffen im Rahmen der luxemburgischen EU-Ratspräsidentschaft leiten.

USA warnten bereits im Mai vor Extremisten

Französische Ermittler durchsuchten derweil die Wohnungen der Eltern einer möglichen Terroristin, die sich bei dem Polizeieinsatz in Saint-Denis in die Luft gesprengt haben könnte. Wie die Nachrichtenagentur AFP aus Ermittlungskreisen berichtete, handelt es sich bei der jungen Frau um eine Cousine Abaaouds.

Das US-Ministerium für Heimatschutz hatte bereits im Mai vor dem Extremisten gewarnt. Ein Bericht des Ministeriums analysiert die Folgen eines im Januar im belgischen Verviers vereitelten Anschlags. Im Januar erschossen Spezialeinsatzkräfte dort zwei mutmaßliche Dschihadisten. Abaaoud sei Kopf dieser Zelle gewesen, heißt es in dem Bericht. «Künftige IS-Operationen im Westen könnten dem unterbundenen belgischen Plot ähneln», lautet dessen Überschrift.

Salah Abdeslam weiter auf der Flucht

Frankreichs Ministerpräsident Valls warnte vor weiteren Attentaten. Man könne sich vorstellen, dass noch weitere Personen oder Gruppen aktiv sind, die direkt mit den Anschlägen vom  13. November in Verbindung stehen, sagte er dem Sender France 2. «Deshalb ist die Bedrohung immer noch da.»

Gefahndet wird noch immer nach Salah Abdeslam, dem Bruder eines der Selbstmordattentäter von Paris. Nach Informationen des US-Senders CNN erstreckt sich die Suche nach ihm inzwischen auch auf die Niederlande.

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Nach schwerem Polizei-Einsatz
Bei dem Polizei-Einsatz in Saint-Denis ist eine dritte Person ums Leben bekommen. Derweil wird bekannt, dass der mutmaßliche Drahtzieher Abdelhamid Abaaoud kurz nach den Attacken in einer Metrostation gefilmt wurde.
Forensics of the French police are at work outside a building in the northern Paris suburb of Saint-Denis, on November 19, 2015, where French Police special forces raided an appartment the day before, hunting those behind the attacks that claimed 129 lives in the French capital five days ago. French police said the assault had concluded on an apartment in northern Paris on Wednesday in which at least two jihadists were killed and seven arrested.  AFP PHOTO/KENZO TRIBOUILLARD
Wegen Kontrollen in Frankreich
Die französischen Sicherheitskräfte führen seit 15.00 auf der Autobahn A31 in Richtung Metz verstärkte Kontrollen durch. Im Feierabendverkehr ist deshalb mit größeren Behinderungen zu rechnen. Um 17.00 Uhr war die A3 komplett blockiert.
Bereits am Nachmittag hatte sich ein langer Rückstau gebildet.
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Weltweit zeigten die Menschen sich angesichts der Brutalität der Attentate betroffen.
Attentäter haben am Abend des 13. November an mehreren Stellen in Paris Menschen erschossen oder durch Selbstmordattentate mit in den Tod gerissen. Im Musiksaal Bataclan starben mehr als 80 Besucher eines Konzerts.
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A French flag flutters over candles and flowers as people gather at Place de la Republique (Republic Square) in Paris on November 22, 2015 to pay tribute for the victims of the November 13 terror attacks. A coordinated wave of attacks on Parisian nightspots claimed by Islamic State group (IS) jihadists killed 130 people. AFP PHOTO / LOIC VENANCE