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EU-Kommission: Junckers Zeitplan gerät durcheinander
Jean-Claude Juncker hält an der Slowenin Bratusek fest.

EU-Kommission: Junckers Zeitplan gerät durcheinander

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Jean-Claude Juncker hält an der Slowenin Bratusek fest.
International 09.10.2014

EU-Kommission: Junckers Zeitplan gerät durcheinander

Der künftige EU-Kommissionschef Juncker hält zunächst an der im Europaparlament gescheiterten Alenka Bratusek fest. Sollte sie dennoch ersetzt werden, wird die neue Kommission möglicherweise nicht zum 1. November einsatzbereit sein.

(dpa) - Der künftige EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker hält zunächst an der im Europaparlament gescheiterten Alenka Bratusek fest. „Herr Juncker ist überzeugt, dass die Ressortverteilung (in der neuen Kommission) die richtige ist“, sagte der Sprecher Junckers am Donnerstag in Brüssel. „Alenka Bratusek ist weiter designierte Kommissarin. Es gibt keine neuen Entwicklungen.“ Juncker sei im Dauerkontakt mit Parlamentschef Martin Schulz (SPD) und den Fraktionschefs.

Die Ablehnung durch die EU-Parlamentarier könnte laut afp den Zeitplan in Gefahr bringen. Die Kommission sei nicht zum 1. November einsatzbereit, wenn ein neuer Kommissar gefunden und eine Anhörung im Parlament organisiert werden muss.

Abgeordnete der Parlaments-Ausschüsse für Umwelt und Industrie hatten am Mittwoch mit großer Mehrheit die sozialliberale Politikerin aus Slowenien zurückgewiesen. Sie gilt deshalb als nicht mehr tragbar. Die slowenische Regierung hatte schon erklärt, sie wolle schnell einen neuen Kandidaten vorschlagen. Bratusek war von Juncker für den herausgehobenen Posten einer Vizepräsidentin für die europäischen Energieunion vorgesehen.


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