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(dpa) - Beim Öffnen der Binnengrenzen in Europa setzt die EU-Kommission in der Corona-Krise auf ein vorsichtiges und abgestimmtes Vorgehen der EU-Staaten. Eine sofortige Rückkehr zum eigentlich kontrollfreien Schengenraum fordert die Brüsseler Behörde in ihren Empfehlungen, die sie am Mittwoch vorlegen möchte, nicht. Stattdessen schlage man einen flexiblen stufenweisen Plan vor mit dem Ziel, die Kontrollen nach und nach aufzuheben, heißt es in dem Papier, das im Entwurf vorliegt. Die Behörde betont auch den Stellenwert des freien Reisens für die schwer von der Pandemie getroffene Tourismusbranche.

Sobald ein Land die Viruszirkulation reduziert habe, sollten die pauschalen Einschränkungen durch gezielte Maßnahmen ersetzt werden, heißt es in den Empfehlungen. Zunächst sollten die Kontrollen zu Ländern mit einer ähnlichen Virus-Situation gelockert werden. Dabei müsse es genügend Test- und Krankenhauskapazitäten geben. Infektionsketten müssten effektiv verfolgt werden können; Abstandsgebote eingehalten werden. In Deutschland war Innenminister Horst Seehofer (CSU) zuletzt wegen der andauernden Grenzkontrollen zu mehreren Nachbarländern deutlich unter Druck geraten.

Die Angehörigen einzelner Staaten dürften bei den Lockerungen nicht bevorzugt oder diskriminiert werden, betont die EU-Kommission. Sollte ein Land Lockerungen in einer bestimmten Region einführen, müssten sie für alle dort lebenden Menschen gelten - unabhängig von ihrer Nationalität.

Gestern

Der Rettungsdienst CGDIS meldet am Sonntag drei Verkehrsunfälle mit fünf Verletzten.
Kurzmeldungen Lokales 28.11.2021

Der erste Verkehrsunfall, in den nur ein Fahrzeug verwickelt war, ereignete sich gegen 12.40 Uhr auf der Strecke zwischen Biwingen und Fentingen. Eine Person wurde verletzt. 

Eine weitere Person wurde verletzt bei einem Unfall zwischen Sandweiler und Neuhäusgen gegen 13.10 Uhr.

Gegen 14.20 Uhr kollidierten zwischen Eschweiler und Brouch zwei Fahrzeuge, dabei wurden drei Personen verletzt.


240 Menschen konnten gerettet werden, darunter ein neugeborenes Baby.
Kurzmeldungen International von DPA 28.11.2021

Ein Patrouillenboot nahm die Menschen in der Nacht zu Sonntag vor der kalabrischen Küste an Bord, wie die Behörden mitteilten. Schlechte Wetterbedingungen auf See hätten den mehr als 16-stündigen Einsatz erschwert. 

Unter den Geretteten sind laut Küstenwache 40 Minderjährige und ein neugeborenes Baby, das am Tag der Rettung auf dem Fischerboot zur Welt kam. An der Rettung waren demnach auch ein Handelsschiff und ein Schiff der EU-Grenzschutzagentur Frontex beteiligt. 

Kurzmeldungen Lokales 28.11.2021

Zwischen Samstagabend, 22.30 Uhr, und Sonntagmorgen 6 Uhr wurde die Polizei landesweit zu rund 40 Fällen von nächtlicher Ruhestörung gerufen. Wie bereits in der Nacht zuvor handelte es sich größtenteils um zu laute Musik aus Lokalen, bei Privatfeiern in Wohnungen oder lärmende Personen auf öffentlichen Straßen. Die gute Nachricht diesmal: In allen Fällen waren die Personen einsichtig und die Angelegenheit konnte bereinigt werden.  

Kurzmeldungen Lokales 28.11.2021

Die Polizei musste in der Nacht zum Sonntag bei mehreren Auseinandersetzungen einschreiten. Kurz vor 4 Uhr wurde gemeldet, dass auf der Place de la Gare eine Person von mehreren Tätern zusammengeschlagen wurde. Das Opfer wurde nach der Erstversorgung durch die Rettungsdienste vor Ort zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die Täter konnten unerkannt fliehen. Die Fahndung läuft. 

Außerdem wurden der Polizei nach Mitternacht im Stadtgebiet jeweils eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in der Avenue de la Gare und in der rue de Strasbourg gemeldet. Trotz schnellem Einsatz der Polizeistreifen konnten diese Vorfälle jedoch nicht festgestellt werden. 

Vorgestern

Der 14-jährige Mex Fritsch ist seit Freitagabend verschwunden.
Kurzmeldungen Lokales 27.11.2021

Vermisst wird der 14-jährige Mex Fritsch aus Rümelingen. Der vermisste Minderjährige wurde zuletzt am frühen Freitagabend gesehen und seitdem fehlt jede Spur von ihm. Es besteht die Möglichkeit, dass der Junge sich im Norden des Landes aufhält. Mex ist ca. 1,73 m groß, schlank und hat blondes, teils längeres Haar. Er trug zuletzt eine graue Jogginghose, einen grünen Pullover und Sportschuhe.

Alle Hinweise über den Verbleib des Vermissten nimmt das Polizeikommissariat Diekirch unter der Rufnummer (+352) 244 80 1000 oder per Email (police.diekirchvianden@police.etat.lu) oder unter der Notrufnummer 113 entgegen.

Kurzmeldungen International von DPA 27.11.2021

Bei einem Unfall eines Fernbusses in Mexiko sind mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen und 30 weitere Personen verletzt worden. Im kleinen Ort San José el Guarda, etwa 100 Kilometer südwestlich von Mexiko-Stadt, prallte der Bus am Freitag gegen ein Wohnhaus, wie die Regierung des Bundesstaates Mexiko mitteilte. Die Bremsen hatten demnach versagt.

Die Verletzten, unter denen auch Minderjährige waren, wurden in verschiedene Krankenhäuser gebracht - manche per Hubschrauber. Der Bus war den Angaben zufolge vom Nachbarbundesstaat Michoacán zur Kirche des Ortes Chalma unterwegs. Diese gehört mit ihrem Bild eines „schwarzen Christus“ zu den beliebtesten katholischen Wallfahrtszielen des Landes. Bei den Passagieren des Busses handelte es sich offenbar um Pilger.

Mexikanische Medien berichteten, Busse und Lastwagen führen häufig durch San José el Guarda - das diene als Abkürzung zwischen zwei Abschnitten einer Autobahn. Weil dies gefährlich sei, forderten Anwohner, die Straße durch den Ort zu sperren. Die Bewohner des betroffenen Hauses blieben demnach unverletzt.

Ein nun aufgedecktes Schleppernetzwerk hat nach Angaben der österreichischen Polizei mehr als 700 Menschen illegal ins Land gebracht. Die meisten davon hätten sich weiter auf den Weg nach Deutschland gemacht, wie ein Polizeisprecher im niederösterreichischen St. Pölten am Samstag berichtete. Innerhalb weniger Tage seien 15 mutmaßliche Schlepper festgenommen worden, die Menschen aus Syrien, dem Libanon und Ägypten transportiert hätten.

Laut den Ermittlern wurde die Schlepper-Operation zerschlagen, nachdem am 16. November ein Transport von 200 bis 300 Personen mit insgesamt 25 Fahrzeugen von der serbisch-ungarischen Grenze aufbrach. Die Route führte über die Slowakei und Tschechien bis nach Niederösterreich, wo 14 Fahrzeuge sichergestellt wurden. Die Fahrer waren in Moldawien, der Ukraine und Usbekistan mit Monatslöhnen von bis zu 3.000 Euro angeworben worden.

Laut Angaben der Polizei hätten von den hunderten Migranten rund ein Drittel in Österreich um Asyl angesucht. Die aufgegriffen Menschen hätten angegeben, dass sie geplant hatten, selbst nach Deutschland zu gelangen. Die anderen zwei Drittel seien wohl dorthin gereist.

Dieses Jahr wurden schon mehr als 330 Menschen unter Schlepperverdacht in Österreich festgenommen.

Die 28-jährige Liridona Bulaku aus Diekirch wird seit Freitagnachmittag vermisst. Die Polizei bittet Zeugen, die sie gesehen haben, sich zu melden (113).
Kurzmeldungen Lokales 27.11.2021

Vermisst wird die 28-jährige Liridona Bulaku aus Diekirch. Die Vermisste stieg am Freitag um 17 Uhr in Diekirch (Haltestelle Bamertal) aus einem Bus und wurde seitdem nicht mehr gesehen. Die junge Frau ist ca. 1,53 m groß und schlank. Sie trägt langes braunes Haar und hat braune Augen. 

Sie trägt eine blaue Jeanshose, einen hellgrauen Pullover und eine schwarze Jacke mit Pelzkragen. Bei der Vermissten handelt es sich um eine Person mit Autismus, die sich gut mit Bus- und Zugverbindungen auskennt.  

Die Polizei bittet Zeugen, die sie gesehen haben, sich zu melden - unter der Rufnummer 244 80 1000, per Email (police.diekirchvianden@police.etat.lu) oder unter der Notrufnummer 113.   

Kurzmeldungen Lokales 27.11.2021

In der Nacht auf Samstag musste die Polizei landesweit in rund 20 Fällen wegen nächtlicher Ruhestörung ausrücken. Die Auslöser waren dabei zum Großteil laute Musik aus Lokalen, laute Lokalbesucher auf der Straße sowie lärmende Nachbarn. In den meisten Fällen waren die Personen einsichtig und die Angelegenheiten konnten bereinigt werden, gegen ein Lokal in Esch/Alzette wurde aber Anzeige wegen Ruhestörung erstattet. In Itzig hatte ein Lokal keine „Freinacht“, beantragt, auch hier war eine Anzeige die Folge. 

Nach Mitternacht wurden der Polizei noch drei gewalttätige Auseinandersetzungen gemeldet, in Luxemburg-Stadt, Esch/Alzette und Mersch.

Kurzmeldungen Lokales 27.11.2021

Am frühen Donnerstagabend wurde in Diekirch in der Rue du Palais ein Unfall gemeldet, bei dem ein Auto einen Fußgänger angefahren hatte. Der verletzte Fußgänger wurde vom Rettungsdienst zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Beim Autofahrer fiel der Alkoholtest positiv aus, die Polizei behielt seinen Führerschein ein. 

(dpa) - Sturm und Schneefall haben in Großbritannien in der Nacht zum Samstag zu Verkehrschaos und Stromausfällen in Tausenden Haushalten geführt. Auf einer Autobahn im Nordwesten von England steckten rund 120 Lastwagen mehrere Stunden lang im Schnee fest, wie die North West Motorway Police auf Twitter mitteilte.

Im Norden Englands war in mehreren Zehntausend Haushalten die Stromversorgung unterbrochen. Der Versorger Northern Powergrid sprach von 55 000 betroffenen Kunden, vor allem in den nördlichen Regionen Northumberland und County Durham. In Schottland waren mehrere Zugverbindungen unterbrochen. Das Unternehmen ScotRail rief seine Kunden auf, Reisen wenn möglich zu vermeiden.

Rettungsdienste berichteten von einer großen Zahl an Einsätzen, etwa wegen umgefallener Bäume oder beschädigter Dächer. In Nordirland kam ein Mann ums Leben, dessen Auto von einem umfallenden Baum getroffen wurde.

Dem Wetterdienst Met Office zufolge erreichte der Sturm namens „Arwen“ zeitweise fast 100 Meilen pro Stunde (fast 160 Stundenkilometer). Die höchste Warnstufe wurde mittlerweile aufgehoben, am Samstag bestanden aber weiterhin Wetterwarnungen.

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Schock am Nachmittag: Als eine Fünfjährige aus dem Eifelort Prüm am Freitag nicht aus dem Kindergarten zurück kehrte, meldeten die Eltern das Mädchen als vermisst. 

Normalerweise wird die Kleine von einem Busunternehmen nach Hause gebracht. Am Freitag war das offenbar nicht passiert. Die Kindergartenleitung hatte den Eltern aber versichert, dass das Kind tatsächlich nach Betreuungsende in den Bus eingestiegen sei.

Auf Nachfrage beim Busunternehmen stellte sich heraus, dass der Fahrer offenbar das Kind vergessen hatte. Das Mädchen hatte etwa zwei Stunden Stunden alleine im Bus gesessen, ehe der Kindergarten den Busunternehmer anrief. Das Kind war wohlauf.