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EU-Kommission für Verlängerung des Einreisestopps in EU

(dpa) - Die weitreichenden Einreisebeschränkungen in die EU wegen der Corona-Krise sollten aus Sicht der EU-Kommission um weitere 30 Tage bis zum 15. Juni verlängert werden. Dies schlug die Brüsseler Behörde am Freitag vor. Die Lage in Europa und weltweit bleibe instabil. „Daher sollten Maßnahmen an den Außengrenzen fortgesetzt werden, um das Risiko einer weiteren Ausbreitung der Krankheit durch Reisen in die EU zu verringern“, teilte die EU-Kommission mit.

Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hatten sich Mitte März alle EU-Staaten außer Irland sowie die Nicht-EU-Staaten Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island darauf geeinigt, nicht zwingend notwendige Reisen in die EU zunächst einzuschränken. Vor einem Monat war der Einreisestopp schon einmal verlängert worden, am 15. Mai liefe er eigentlich aus. Es gelten Ausnahmen, unter anderem für EU-Bürger, Ärzte und Pflegekräfte. Die Entscheidung über derlei Einreisebeschränkungen kann jedes Land für sich treffen.

Unberührt von dem Vorschlag der EU-Kommission bleiben die Kontrollen an den Binnengrenzen Europas. Etliche Staaten hatten zu Beginn der Corona-Krise Grenzkontrollen im eigentlich kontrollfreien Schengenraum eingeführt. „Unser oberstes Ziel ist die Wiederherstellung eines voll funktionsfähigen Schengenraums der Freizügigkeit, sobald die Gesundheitslage dies zulässt“, sagte EU-Innenkommissarin Ylva Johansson am Freitag. Dann erst könnten die Beschränkungen an den Außengrenzen aufgehoben werden.

Heute

ARCHIV - 23.07.2019, Berlin: Anne-Marie Descôtes, Botschafterin Frankreichs in Deutschland, steht neben dem Gemälde des französischen Malers Nicolas Rousseau. Das Landschaftsbild aus dem 19. Jahrhundert wurde am Mittwoch in der französischen Botschaft in Berlin an Vertreter des Weltzentrums für Frieden in Verdun übergeben. Dort werde es «als Symbol der deutsch-französischen Freundschaft ausgestellt, während gleichzeitig Nachforschungen laufen, um die rechtmäßigen Eigentümer ausfindig zu machen», hieß es in einer Mitteilung.(zu dpa «Von Wehrmachtssoldat mitgenommen - Gemälde zurück nach Frankreich ») Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++
Kurzmeldungen Kultur Heute um 14:31

Kunstraub: Gemälde kommt zurück nach Frankreich

(dpa) - Ein von einem Wehrmachtssoldaten im Zweiten Weltkrieg aus der Normandie nach Berlin mitgenommenes Gemälde ist auf den Rückweg nach Frankreich gebracht. Das Landschaftsbild des französischen Malers Nicolas Rousseau aus dem 19. Jahrhundert wurde am Mittwoch in der französischen Botschaft in Berlin an Vertreter des Weltzentrums für Frieden in Verdun übergeben. Dort werde es „als Symbol der deutsch-französischen Freundschaft ausgestellt, während gleichzeitig Nachforschungen laufen, um die rechtmäßigen Eigentümer ausfindig zu machen“, hieß es in einer Mitteilung.

Der inzwischen gestorbene Sohn des Soldaten, Peter Forner, hatte das Gemälde aus Privatbesitz im vergangenen Jahr an die französische Botschafterin Anne-Marie Descôtes ausgehändigt. Forners Vater Alfred hatte das Bild von einem Ort im Nordwesten Frankreichs nach dessen Angaben einem Befehl folgend mitgenommen. In Berlin sollte er es abliefern, fand an der Anschrift aber nur eine Ruine vor. Nach Rückkehr nach Frankreich kam Forner im Krieg ums Leben. Seitdem blieb das Bild in privater Hand in Berlin. Der Sohn sagte vor einem Jahr, er habe es auch als Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft und Aussöhnung zurückgeben wollen.

Die Wahl von Verdun, im Ersten Weltkrieg Ort einer der blutigsten Schlachten zwischen Deutschland und Frankreich, verdeutliche den von Forner gewünschten Weg der Aussöhnung, hieß es. Im dortigen Weltzentrum werde das Gemälde ausgestellt, um für „Raub und Plünderung von Kulturgütern sowie für die Provenienzforschung bei Kunstwerken zu sensibilisieren“.

Das etwa 40 mal 60 Zentimeter große Gemälde, dessen Wert auf bis zu 3000 Euro geschätzt wurde, zeigt eine von zwei Baumgruppen gerahmte Landschaft, die ein schmales Gewässer durchzieht. Rousseau wird als Künstler der Schule von Barbizon zugerechnet, einer Gruppe französischer Landschaftsmaler, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts wirkte. Benannt ist die Gruppe nach einer Künstlerkolonie in der Gemeinde Barbizon am Wald von Fontainebleau südöstlich von Paris.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 13:39

Mit quietschenden Reifen in den Kreisverkehr

(dho) - In der Nacht zum Mittwoch wurde gegen 4.20 Uhr eine Polizeistreife auf ein Fahrzeug aufmerksam, das mit hoher Geschwindigkeit und quietschenden Reifen in den Kreisverkehr zwischen Windhof und Steinfort einfuhr. 

Der Fahrer konnte gestoppt werden und wurde kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass er unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand und seit Ende Juli gegen ihn ein provisorisches Fahrverbot ausgesprochen worden war. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde das Fahrzeug beschlagnahmt. 

Fahrzeug in Schlangenlinien gesteuert

Gegen 22 Uhr waren die Beamten am Dienstag auf der A13 auf ein Fahrzeug aufmerksam geworden, das in Schlangenlinien in Richtung der Escher A4 gesteuert wurde. 

Da der Fahrer Richtung Esch-Zentrum von der Autobahn abgefahren war, konnte die Polizei das Auto in der Rue de Luxembourg stoppen. Es stellte sich heraus, dass dieser den zulässigen Alkoholhöchstwert überschritten hatte. Ein provisorisches Fahrverbot wurde gegen ihn verhängt und sein Führerschein eingezogen. 


Kurzmeldungen Wirtschaft Heute um 13:23

"Plan de maintien dans l'Emploi" bei SES unterzeichnet

(TJ) - Beim Satellitenbetreiber SES kommt es nicht zu einem Sozialplan mit kollektiven Entlassungen. In mehrwöchigen Verhandlungen haben die Gewerkschaften OGBL und LCGB einen so genannten „Plan de maintien dans l'Emploi“ unterzeichnet. Dieser sieht Vorruhestandsregelungen und Umschulungen zur internen Versetzung von Mitarbeitern auf freie Posten vor. Damit kann die Umsetzung eines Sozialplans, wie er Ende Mai angekündigt worden war, abgewendet werden.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 10:58

Verletzte bei Unfällen in Diekirch und Marnach

Gegen 7.30 Uhr stürzte am Mittwochmorgen ein Motorradfahrer in der Route d'Ettelbruck in Diekirch. Dabei wurden zwei Personen verletzt. Sanitäter aus Diekirch und Ettelbrück sowie die Feuerwehr aus Diekirch waren im Einsatz.

Drei Menschen wurden gegen 8.45 Uhr bei der Kollision zweier Autos in der Schwaarzenhiwwelstroos in Marnach verletzt. In diesem Fall wurden Rettungswagen aus Hosingen und Ettelbrück sowie die Feuerwehr aus Clerf abbestellt.

In beiden Fällen nahm die Polizei das Geschehen zu Protokoll.

Kurzmeldungen Wirtschaft Heute um 09:05

Rekordjagd treibt Goldpreis deutlich über 2000 Dollar

 (dpa) - Die Rekordjagd beim Goldpreis geht auch oberhalb der Marke von 2000 US-Dollar ungebremst weiter. In der Nacht zum Mittwoch erreichte der Preis für eine Feinunze (rund 31,1 Gramm) an der Börse in London einen neuen Höchstkurs bei 2031,14 Dollar, nachdem die Notierung erst am Dienstagabend die Marke von 2000 Dollar geknackt hatte. Seit Beginn des Jahres hat das gelbe Edelmetall damit etwa 33 Prozent an Wert gewonnen. Auch in Euro gerechnet erreichte der Preis für eine Feinunze in der vergangenen Nacht einen neuen Rekordwert bei 1720,04 Euro.

Stärkster Preistreiber beim Gold bleibt die Corona-Krise. Aus Sorge vor den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie versuchen immer mehr Investoren, ihr Vermögen durch verstärkte Goldkäufe abzusichern. 

Kurzmeldungen Lokales Heute um 06:43

Unbekannte sprengen Geldautomaten in der Eifel und fliehen

 (dpa/lrs) - Unbekannte haben einen Geldautomaten in dem Eifeldorf Landscheid gesprengt. Das teilte die Polizei mit. Ein Anwohner alarmierte die Beamten am Mittwochmorgen, nachdem er einen lauten Knall aus einem Gebäude gehört hatte. Der Zeuge tippte auf eine Geldautomatensprengung in den Räumen einer Bank, die Polizei fand seinen Eindruck bestätigt. 

Der Geldautomat war in der Geschäftsstelle einer Bank untergebracht. An dem Gebäude entstand durch die Sprengung Sachschaden in zunächst unbekannter Höhe. Der oder die Täter entkamen unerkannt. Weitere Details waren zunächst unklar.  

Kurzmeldungen Lokales Heute um 06:42

Zwei Verletzte bei Ernzen

(TJ) - Am Dienstagabend kam es kurz vor 21 Uhr zwischen Koedingen und Ernzen zu einem Unfall mit zwei Verletzten. Aus nicht überlieferter Ursache hatte ein Autofahrer die Kontrolle über seinen Wagen verloren, der in der Folge von der Straße abkam und auf dem Dach liegend zum Stehen kam. Bei dem Zwischenfall wurden zwei Insassen verwundet. Sie mussten von Sekuristen aus Junglinster und Lintgen geborgen und ins Krankenhaus gefahren werden , Die Feuerwehren aus Fels und Fischbach leiteten die Aufräumarbeiten und sicherten die Unfallstelle ab.

Gestern

Goldpreis steigt erstmals über 2.000 US-Dollar

(dpa) - Der Goldpreis ist am Dienstag erstmals über 2.000 US-Dollar gestiegen. Der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) erreichte mit 2.000,58 Dollar einen Rekordwert. Der Preis konnte sich aber zunächst nicht ganz auf diesem Niveau halten und lag am frühen Abend bei 1.997 Dollar. Im Mittagshandel hatte die Feinunze noch rund 25 Dollar weniger gekostet. Vor der Zuspitzung der Corona-Krise im März hatte der Preis noch unter 1.500 Dollar notiert.

Händler verwiesen auf wachsenden Spekulationen, dass sich die US-Regierung und der Kongress auf ein neues Konjunkturpaket einigen könnten. Dies würde für noch mehr Liquidität an den Märkten sorgen und so auch die Nachfrage nach Gold antreiben.

„Die Motivation, Liquidität in Gold zu schieben, bleibt für Anleger hoch. Unterstützung hierfür kommt weiter aus dem Umfeld mit niedrigen oder negativen Zinsen“, kommentierte Hans-Günter Ritter, Leiter Edelmetallhandel bei Heraeus. Er verwies zudem auf die Sorgen vor den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise.

Bereits am 27. Juli hatte der Goldpreis seinen alten Höchststand von 1.921 Dollar übersprungen. Erreicht wurde er im Spätsommer 2011, als an den Finanzmärkten die Euro-Krise tobte. Jetzt sorgt die Corona-Krise, die die ganze Welt betrifft und die Wirtschaft schwer belastet, für Verunsicherung. Zuletzt nahm die Zahl der Neuinfektionen weiter zu und der weitere Verlauf der Krise ist höchst unsicher.

Kurzmeldungen Lokales 04.08.2020

Fahrer raste mit Tempo 150 durch 50er-Zone

(dho) - Ein Autofahrer war in der Nacht auf Dienstag gegen 5 Uhr auf der Route d'Arlon in Luxemburg mit 105 km/h statt der dort erlaubten 50 unterwegs. Jedoch fuhr er geradewegs in eine Polizeikontrolle. Gegen ihn wurde umgehend ein provisorisches Fahrverbot ausgesprochen und sein Führerschein wurde eingezogen. 

Gegen die Straßenverkehrsordnung hatte am Montag eine weitere Person gegen 21.40 Uhr verstoßen. Die Polizei war auf das Fahrzeug aufmerksam geworden, da es auf der A6 in Richtung Belgien in Schlangenlinien gesteuert wurde und das Licht nicht eingeschaltet war. Das Auto wurde gestoppt und die Fahrerin musste einen Alkoholtest durchführen. Dieser war positiv und der Abend endete mit einem sofortigen Fahrverbot. 

Kurzmeldungen Lokales 04.08.2020

Ladendieb konnte gestellt werden

(dho) - In einer Einkaufsgalerie konnte am Montagnachmittag ein Ladendieb gestellt werden. Er hatte versucht mit gestohlenen Kleidungsstücken das Geschäft zu verlassen. 

Der Mann konnte keine Ausweispapiere vorzeigen und gab gegenüber der Polizei einen falschen Namen an. Bei der Überprüfung konnte jedoch die wirkliche Identität des Mannes ermittelt werden und es stellte sich heraus, dass gegen ihn ein europäischer Haftbefehl vorliegt. 

Die Staatsanwaltschaft ordnete daraufhin die Verhaftung des Mannes an. Er wurde am Dienstagmorgen dem Untersuchungsrichter vorgeführt. 

Kurzmeldungen Lokales 04.08.2020

Zwei Personen flüchten nach Einbruch in Fahrzeug

(dho) - In der Nacht auf Dienstag wurden gegen 3 Uhr zwei Personen beobachtet, welche in Esch/Alzette Am Bourgrund in Fahrzeuge einbrachen. Als die Täter von Einwohnern bemerkt wurden, flüchteten sie in ein angrenzendes Waldstück und ließen ihren Wagen zurück. 

Die Beamten der Polizei konnten die Männer auch nach einer Fahndung nicht mehr auffinden. Es stellte sich heraus, dass sie in fünf Fahrzeuge eingebrochen waren und eine Werkzeugkiste sowie einige Gegenstände von geringem Wert entwendet hatten. Die Klagen der Geschädigten wurden aufgenommen. Außerdem wurde festgestellt, dass das zurückgelassene Fahrzeug als gestohlen gemeldet worden war. Aus diesem Grund wurde es auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. 

Kurzmeldungen Lokales 04.08.2020

30 Kontrollen für Einhaltung der Covid-Regelungen

(dho) - Die Polizei macht darauf aufmerksam, dass auch weiterhin Kontrollen im Rahmen der Einhaltung der Covid-19-Regelungen durchgeführt werden.

In der vergangenen Woche (27. Juli bis 3. August) wurden landesweit etwa 30 Kontrollen zu diesem Zweck durchgeführt. Dabei wurden nur vereinzelt Verstösse in Restaurants, Cafés oder Bars festgestellt, da sich nicht an die obligatorische Sperrstunde gehalten wurde oder da die Kunden die Covid-Vorschriften missachteten. 

Die zuständigen Autoritäten wurden über die Vorfälle in Kenntnis gesetzt. Im Schreiben weist die Polizei dann auch darauf hin, "dass die Ausbreitung des Virus nur dann eingedämmt werden kann, wenn jeder Einzelne sich verantwortungsvoll und solidarisch verhält".      

Flughafenshuttle: Flibco weitet Netzwerk aus

(SC) - Der Busdienst Flibco weitet sein Flughafenshutte-Netzwerk um 12 europäische Flughäfen aus. Demnächst fährt der Shuttledienst auch die Pariser Flughäfen Charles de Gaulle und Beauvais an. In London wurden die Flughäfen Stansted und Heathrow mit aufgenommen, in Rom die Flughäfen Ciampino und Fiumicino. Die weiteren neuen Destinationen sind Bergamo (Orio Al Serio), Wien, Bologna, Budapest, Manchester und Bukarest (Henri Coandă).

Kurzmeldungen Panorama 04.08.2020

München: Mit Skelett von Ehemann im Gepäck gestoppt

(dpa) - Mit dem Skelett ihres verstorbenen Ehemannes im Gepäck ist eine 74-jährige Armenierin am Münchner Flughafen gestoppt worden. Die Kontrolleure hatten die menschlichen Knochen in einer Holzkiste entdeckt, wie die deutsche Bundespolizei am Dienstag mitteilte.

Zollbeamte, eine Ärztin und die Staatsanwaltschaft wurden hinzugezogen, um den Fall zu prüfen. Zusammen mit ihrer 52-jährigen Tochter wollte die Frau die Gebeine von ihrem Wohnort in Griechenland über München und Kiew nach Armenien fliegen. In der alten Heimat des Verstorbenen sollte er die letzte Ruhe finden.

Der Mann war laut Dokumenten bereits 2008 verstorben und auch an seinem Wohnort nahe Thessaloniki beigesetzt worden. Die Überführung lief der Bundespolizei zufolge allerdings rechtmäßig ab. Auch die Staatsanwaltschaft sah keine strafrechtliche Relevanz. Daher durften die Frauen die Reise in den Kaukasus fortsetzen, zusammen mit den sterblichen Überresten.

Für tot gehalten: Mann versteckte sich in Wald in England

(dpa) - Jahrelang wurde der Mann aus Litauen für tot gehalten, jetzt ist er lebend in einem Waldversteck in Großbritannien entdeckt worden. Nach Angaben der britischen Polizei wurde der Vermisste nahe des Städtchens Wisbech nördlich von Cambridge im Gestrüpp gefunden.
Der Mann hatte vor seinem Verschwinden vor knapp fünf Jahren in der Umgebung in der Landwirtschaft geholfen. Die Polizei geht davon aus, dass der damals 35-Jährige ausgebeutet wurde und daher weglief. Der Mann steht nun unter Polizeischutz; die Ermittlungen laufen.
Der Litauer habe sich versteckt und lange Zeit mit niemandem gesprochen, berichtete Rob Hall von der zuständigen Polizeibehörde. Der Mann habe jahrelang unter „extrem schwierigen Bedingungen“ gelebt.
Der Vermisste soll zuletzt am 26. September 2015 in Begleitung einer kleinen Gruppe von Männern aus Litauen gesehen worden sein. „Seitdem war er verschwunden“, berichtete Hall.

Kurzmeldungen Kultur 04.08.2020

Schauspieler Reni Santoni gestorben

 (dpa) - Fernsehzuschauer kennen ihn von Gastauftritten in Dutzenden US-Serien: Der Schauspieler Reni Santoni ist tot. Er starb bereits am Samstag im Alter von 81 Jahren, wie seine Freundin Tracy Newman den Magazinen „People“ und „The Hollywood Reporter“ sagte.

Die bekanntesten Rollen von Santoni waren der Pizzabäcker Poppie aus der Sitcom „Seinfeld“ (1994-1998) und der Polizist Chico Gonzalez an der Seite von Clint Eastwood in dem Spielfilm „Dirty Harry“ (1971). Beim Thriller mokiert sich Rauhbein Harry Callahan (Eastwood), dass ihm der „Junge von College“ (Santoni) zugeteilt wurde, nachdem zwei andere Partner entweder in der Klinik oder auf dem Friedhof landeten.

Santoni war in Nebenrollen überaus präsent. Gastauftritte hatte er unter anderem in den Serien „Grey's Anatomy: Die jungen Ärzte“, „Walker, Texas Ranger“, „Zurück in die Vergangenheit“, „Miami Vice“, „Detektiv Rockford“ und „Lou Grant“. Auch in der Detektivkomödie „Tote tragen keine Karos“ (1982) und dem Actionfilm „Die City-Cobra“ (1986) wirkte er mit. Der gebürtige New Yorker starb eines natürlichen Todes, nachdem er mehrere Monate in einem Hospiz in Los Angeles in Pflege gewesen war, sagte seine Freundin den Blättern.    

BP senkt erstmals seit Jahren Quartalsdividende

 (dpa) -  BP zahlt seinen Aktionären jetzt für das zweite Quartal nur noch 5,25 US-Cent pro Aktie, im Vorquartal waren das noch 10,5 Cent, wie der Konzern am Dienstag in London mitteilte. Unterm Strich hat der Konzern im zweiten Quartal einen Verlust von 6,68 Milliarden Dollar eingefahren, nach einem Gewinn von 2,8 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor. Analysten hatten allerdings ein noch schlechteres Ergebnis erwartet.  

Kurzmeldungen Panorama 04.08.2020

Sri Lanka: Katze schmuggelt Drogen, entwischt aus Gefängnis

(dpa) - Eine Katze ist auf Sri Lanka dabei ertappt worden, wie sie mit einem verdächtigen Päckchen in ein Gefängnis lief. Das Päckchen sei an ihrem Hals festgebunden gewesen und habe Heroin, SIM-Karten und einen Memory-Chip für Handys enthalten, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Mitarbeiter des Gefängnisses in der Hauptstadt Colombo hätten die Katze am vergangenen Wochenende entdeckt und sie anschließend in einen Raum gesperrt - aber von dort sei sie entwischt. Zurzeit versuchten Ermittler herauszufinden, ob das Tier schon früher Drogen und andere Dinge geschmuggelt hatte. Sie sichteten Aufnahmen von Überwachungskameras und befragten Gefangene.

Vor dem Schmuggelversuch der Katze hatte Präsident Gotabaya Rajapaksa Gefängnisse in seinem Land noch angewiesen, Sicherheitsvorschriften zu verschärfen. Denn immer wieder gab es Berichte, wonach Gefangene aus dem Gefängnis heraus weiter kriminelle Taten mit hereingeschmuggelten Mobiltelefonen organisierten. Am Sonntag wurden beispielsweise drei Gefängnismitarbeiter festgenommen, da sie Gefangenen unter anderem Handys zur Verfügung gestellt hatten, hieß es von der Polizei.

Vorgestern

Mann läuft mit Bombe in Kiewer Bankfiliale

(dpa) - Im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt Kiew hat ein Mann kurzzeitig gedroht, eine Bankfiliale zu sprengen. Nach rund drei Stunden wurde der 32 Jahre alte Mann festgenommen, wie Vize-Innenminister Anton Geraschtschenko am Montag in Kiew mitteilte. Der Verdächtige sei mit einem Rucksack in die Filiale gegangen und habe behauptet, eine Bombe bei sich zu tragen.

Die Bankmitarbeiter konnten das Gebäude verlassen. Nur der Filialleiter sei freiwillig in der Bank geblieben, hieß es. Die Polizei nahm dann Verhandlungen mit dem Mann auf. Über Forderungen war zunächst nicht bekannt. Die Einsatzkräfte sperrten das Gebäude ab. Sprengstoffexperten durchsuchten nach der Festnahme die Filiale.

In den vergangenen beiden Wochen gab es in zwei Großstädten der Ukraine Geiselnahmen. Im ersten Fall intervenierte Präsident Wolodymyr Selenskyj persönlich und ging auf die Forderungen des Geiselnehmers ein. Es gab daraufhin Vorwürfe, dass er damit Trittbrettfahrer zu derartigen Taten ermutige.

Betrugsermittlungen um Firma von Donald Trump

(dpa) - Die Staatsanwaltschaft in Manhattan pocht weiter auf die Einsicht in Finanzunterlagen von US-Präsident Donald Trump. Sie erhofft sich davon offenbar Hinweise auf möglichen Versicherungs- und Bankbetrug durch Trumps Firma und dortige Angestellte, wie aus einem Schreiben von Staatsanwalt Cyrus Vance am Montag an ein Gericht hervorgeht. 

Bislang war bekannt, dass sich Ermittlungen von Vance' Behörde um angebliche Schweigegeldzahlungen drehten, die Trumps Ex-Anwalt Michael Cohen dem Pornostar Stormy Daniels und dem ehemaligen Playmate Karen McDougal gezahlt haben soll. Beide Frauen geben an, Affären mit Trump gehabt zu haben, was dieser dementiert.

Der Staatsanwalt erklärt in seinem Schreiben nicht explizit den Gegenstand und das Ziel seiner Ermittlungen. Er weist allerdings die Annahme von Trumps Anwälten als falsch zurück, dass sich die Ermittlungen auf die angeblichen Schweigegeldzahlungen beschränkten. „Unbestrittene“ Medienberichte über „möglicherweise umfangreiches und langwieriges kriminelles Verhalten bei der Trump Organisation“ machten deutlich, dass seine Behörde eine rechtliche Grundlage habe, Finanzunterlagen von Trumps Buchhalterfirma Mazars anzufordern, erklärte Vance.

Die Staatsanwaltschaft hat Mazars unter Strafandrohung aufgefordert, Finanzunterlagen von Trump und dessen Firmen herauszugeben. Trump versucht dies zu verhindern und war in dem Rechtsstreit bis vor das Oberste US-Gericht gezogen. Der Supreme Court hatte Anfang Juli entschieden, dass auch der Präsident nicht von der Pflicht ausgenommen sei, bei entsprechender Aufforderung Beweise in einem Strafverfahren zu liefern. Damit sprach das Gericht dem Staatsanwalt in Manhattan grundsätzlich das Recht zu, im Zuge von Ermittlungen Finanzunterlagen einzusehen. Die Einzelheiten müssen nun aber in unterer Instanz geklärt werden.

Öhman Bank: Einigung über Sozialplan

(mbb) - Die Gewerkschaften Aleba, OGBL und LCGB sowie die Personalvertretung der Öhman Bank haben sich Ende Juli auf einen Sozialplan für 17 Mitarbeiter geeinigt. Das teilten die Gewerkschaften in einer gemeinsamen Pressemitteilung am Montag mit.

Öhman Bank will ihre Tätigkeiten in Luxemburg einstellen; die VP Bank hatte eine Vereinbarung zur Übernahme eines Teiles des Kundenportfolios der schwedischen Bank unterzeichnet – dabei werden elf der insgesamt 28 Mitarbeiter zur VP Bank wechseln. Die anderen 17 Mitarbeiter werden entlassen. 

Der nun abgeschlossene Sozialplan sieht Unterstützungsmaßnahmen „sowie eine akzeptable finanzielle Entschädigung für das Vertragsende und eine Entschädigung auf der Grundlage sozialer Kriterien“ vor, wie es in der Mitteilung der Gewerkschaften heißt. 

Kurzmeldungen Lokales 03.08.2020

Wolf in der Eifel wahrscheinlich auf Reviersuche

(SC) - Ende Juli wurden in mehreren Ortschaften in der Eifel Schafe und Kälber gerissen. Die vom Senckenberg-Forschungsinstitut in Gelnhausen ausgewerteten DNA-Proben bestätigten, dass ein Wolf für die verendeten Tiere verantwortlich war. Nun konnten Forscher die Herkunft des Wolfes genauer eingrenzen.

Wie der „Trierische Volksfreund“ berichtet, stammt der Wolf ursprünglich aus einem Rudel aus Niedersachsen. Wahrscheinlich auf der Suche nach einem neuen Revier, wanderte der Wolf zunächst durch die Niederlande und nach Belgien, bevor er in der Eifel ankam. Forscher gehen davon aus, dass es sich bei dem männlichen Wolf um ein Jungtier handelt. Wölfe verlassen ihr Rudel häufig mit rund zwei Jahren, um sich ein eigenes Revier zu suchen.

Kurzmeldungen Panorama 03.08.2020

Älterer Mann bedroht lärmenden Kindern mit Deko-Waffe

(dpa/lrs) - Ein älterer Mann hat im rheinland-pfälzischen Carlsberg zwei angeblich lärmende Kinder mit einer Pistole bedroht. Später habe sich herausgestellt, dass es sich dabei um eine nicht funktionstüchtige Deko-Waffe handelte, teilte die Polizei in Grünstadt am Montag mit.

Die beiden Elfjährigen waren am Sonntag auf der Skateranlage in Carlsberg. Der angetrunkene 72-Jährige habe sich über den Lärm beschwert und dabei auf seinem Grundstück mit der Pistole hantiert.

Kurzmeldungen Lokales 03.08.2020

Illegale Müllentsorgung bei Mersch

(jag) - In einem Waldgebiet bei Mersch in der Nähe des Hunnebour haben Unbekannte in der Nacht vom 1. auf den 2. August Sperrmüll auf illegale Weise entsorgt. Vorgefunden wurden Tische, Stühle und Holzteile.

Die Polizei Mersch sucht zu dem Fall nach eventuellen Zeugen. Die Beamten können unter der Nummer 244 90 1000 oder per Mail police.mersch@police.etat.lu erreicht werden.  

Kurzmeldungen Kultur 03.08.2020

Neuverfilmung: Pan Tau ist wieder da

(dpa) - In den 70er Jahren war Pan Tau einer der beliebtesten Helden im Kinderfernsehen, nun kehrt er mit neuen Gesichtern auf den Bildschirm zurück. Der Start in Deutschland ist in diesem Herbst im Ersten geplant, wie die ARD am Montag mitteilte. Die Stelle des 1992 gestorbenen Hauptdarstellers Otto Simanek nimmt der englische Stand-up-Comedian und Zauberer Matt Edwards ein. „Die 14-teilige Serie wurde von Gabriele Walther mit viel Liebe zum Detail produziert und in englischer Sprache, mit britischen und deutschen Schauspielerinnen und Schauspielern in Deutschland gedreht“, hieß es in der Mitteilung.

In 33 Episoden hatte Pan Tau zwischen 1970 und 1978 stets wortlos - aber immer hilfsbereit und nett - viele Abenteuer erlebt und jede Menge Chaos verbreitet. Wenn nötig, konnte er auf Zauberkräfte zurückgreifen. Dass sich seit den Zeiten der heute etwas angestaubten deutsch-tschechischen Koproduktion sehr viel verändert hat, spiegeln die neuen Folgen wider. Pan Tau muss zum Beispiel einem Kind zu Hilfe kommen, weil fiese Influencer den Ruf des Vaters ruinieren wollen.

Zu den bekannten neuen Gesichern aus Deutschland gehören Valerie Niehaus („Verbotene Liebe“), Armin Rohde („Der gute Bulle“), Bettina Lamprecht („Die Känguru-Chroniken“), Sophie von Kessel („Song für Mia“), Katharina Wackernagel („Das Adlon. Eine Familiensaga“), Helmfried von Lüttichau („Der Beischläfer“) und Tom Gerhardt („Hausmeister Krause - Ordnung muss sein“).

Es spielen aber auch mehr als 50 britische Schauspieler mit, darunter Richard Linnell („Hollyoaks“), Hannah Chinn („Five Minutes“), Natalie St. John Porther („SHHH!“), Megan Richards („Wanderlust“), Bethany Billy („Pinky“), Niamh McGrady („The Fall“), Jan Anderson („Prison Break“), Orlando Seale („Pride and Prejudice“) und Jacob Avery („Dark Heart“).

Waldbrand in Kalifornien weitet sich aus

(dpa) -  Der erste große Waldbrand des Jahres im US-Bundesstaat Kalifornien hat sich weiter ausgebreitet. Die Flammen wüteten inzwischen auf einer Fläche von rund 83 Quadratkilometern, teilte die Forstverwaltung am Sonntag mit.

Bis zum Abend (Ortszeit) habe das Feuer nur zu fünf Prozent unter Kontrolle gebracht werden können. Es sei zwar niemand verletzt worden, die Flammen hätten aber ein Haus zerstört. Rund 8.000 Einwohner seien aufgefordert worden, sich in Sicherheit zu bringen. Betroffen sind die Bezirke Riverside und San Bernardino östlich von Los Angeles.

Rund 2.200 Feuerwehrleute kämpften mit Unterstützung von Löschhubschraubern gegen die Flammen. Das Feuer dehnte sich auf steilen und für die Einsatzkräfte unzugänglichen Hügeln aus. Auch Hitze, große Trockenheit und starker Wind erschwerten die Löscharbeiten. An den Wetterverhältnissen werde sich in den kommenden Tagen nichts ändern, warnten Meteorologen.

Das sogenannte „Apple fire“ war am Freitagnachmittag aus bislang unbekannter Ursache ausgebrochen. Über dem Gebiet war eine dichte Rauchwolke zu sehen. 

Kurzmeldungen Lokales 03.08.2020

Motorrad übersehen: Vier Verletzte bei Unfall in Trier

(dpa/lrs) - Vier Menschen sind bei einer Kollision eines Autos mit einem Motorrad in Trier verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntagabend mitteilte, hatte der Autofahrer das neben ihm fahrende Motorrad bei einem Wechsel der Fahrspur übersehen.

Durch den Zusammenstoß wurden der Motorradfahrer und dessen Sozius vom Zweirad geschleudert und schwer verletzt. Der Fahrer des Autos und ein Mitfahrer erlitten einen Schock. Alle Beteiligten wurden zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Kurzmeldungen Lokales 03.08.2020

Messerstecherei in Lokal in Petingen

(SC) - Am Sonntagabend gegen 21 Uhr musste die Polizei bei einer handfesten Auseinandersetzung in einem Lokal an der Place du Marché in Petingen eingreifen. Mehrere Personen waren dort aneinandergeraten. Ein Zeuge verständigte die Polizei und erklärte, dass mindestens ein Beteiligter mit einem Messer verletzt wurde. Daraufhin machten sich die Beamten gleich mit mehreren Polizeistreifen auf den Weg.

Vor Ort wurden zwei verletzte Personen vorgefunden, einer von ihnen hatte Schnittverletzungen erlitten. Nach einer Erstversorgung vor Ort wurden die beiden Verletzten ins Krankenhaus gebracht. Die Staatsanwaltschaft wurde über den Vorfall informiert, die Kriminalpolizei untersucht den Vorfall.