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EU fasst offiziellen Beschluss zu Russland-Sanktionen

(dpa) - Die EU hat die Wirtschaftssanktionen gegen Russland offiziell verlängert. Der Ministerrat setzte am Montag die am 19. Juni vom EU-Gipfel gegebene Vorgabe um, wie eine Sprecherin mitteilte. Die EU hatte die Handels- und Investitionsbeschränkungen trotz Milliardenverlusten für heimische Unternehmen zuletzt im Dezember bis zum 31. Juli verlängert. Sie sollen nun bis zum 31. Januar 2021 gelten. Grund für den neuen Beschluss ist, dass es weiterhin keine großen Fortschritte im Friedensprozess für die Ostukraine gibt.

Nach der aktuellen EU-Beschlusslage kann Russland erst auf eine Aufhebung der Wirtschaftssanktionen hoffen, wenn die Vereinbarungen des Minsker Friedensplanes komplett erfüllt sind. Mit der Koppelung der Sanktionen an den Friedensplan wollen die EU-Staaten den russischen Präsidenten Wladimir Putin dazu bewegen, seinen Einfluss auf die prorussischen Separatisten in der Ostukraine stärker für eine Beilegung des Konfliktes zu nutzen.

Experten gehen nach Angaben von Diplomaten davon aus, dass die Sanktionen Russland bereits einen dreistelligen Milliardenbetrag gekostet haben. Doch auch die europäische Konjunktur wird in Mitleidenschaft gezogen, da die Strafmaßnahmen den Handel vieler EU-Unternehmen mit Russland erschweren und Moskau im Gegenzug Einfuhrverbote für westliche Agrarprodukte wie Obst und Fleisch verhängt hat.

Eingeführt wurden die EU-Strafmaßnahmen nach dem Absturz eines malaysischen Flugzeugs mit 298 Menschen an Bord über der Ostukraine im Juli 2014. Es soll nach Angaben westlicher Ermittler von prorussischen Separatisten abgeschossen worden sein.

Heute

Kurzmeldungen Lokales Heute um 13:47

Falschgeld und mehr

(str) - Wegen einer nicht ordnungsgemäßen Zulassung waren Zöllner am Mittwoch gegen 15 Uhr auf einen Wagen im hauptstädtischen Bahnhofsviertel aufmerksam geworden. 

Und die Kontrolle lohnte sich: Der Fahrer konnte weder Fahrzeugpapiere, noch Versicherung, noch einen gültigen Führerschein vorzeigen. Zudem machte die Beifahrerin den Eindruck unter Drogen zu stehen. Als die Zöllner dann den Wagen gemeinsam mit Polizisten durchsuchten entdeckten sie nicht nur Drogenutensilien, sondern auch eine größere Menge an Falschgeld. 

Die Staatsanwaltschaft ließ den Wagen, die Utensilien und auch das Falschgeld sicherstellen. Fahrer und Beifahrerin erwartet ein Strafverfahren. 

Das erbgroßherzogliche Paar (Mitte) bei der Scheckübergabe an Caritas Luxembourg.
Kurzmeldungen Panorama Heute um 13:30

Scheckübergabe durch erbgroßherzogliches Paar

(LW) - Anlässlich der Geburt von Prinz Charles erhielt das großherzogliche Paar, respektive die Fondation du Grand-Duc et de la Grande-Duchesse, eine Vielzahl von Geldgeschenken, die nun einem guten Zweck zugeführt werden. Guillaume und Stéphanie ließen es sich auch nicht nehmen, am Mittwoch den Scheck über einen Betrag in fünfstelliger Höhe persönlich an Marie-Josée Jacobs von Caritas Luxembourg zu überreichen. 

Das Geld soll unter anderem Projekte im Südsudan unterstützen, wo derzeit rund eine Million Kinder unter Mangelernährung leiden. Jedes zehnte Neugeborene stirbt, bevor es das fünfte Lebensjahr erreicht hat. „Die Situation im Südsudan ist wirklich dramatisch“, so Philippe Majerus, Direktor der Fondation du Grand-Duc et de la Grande-Duchesse. „Man vergisst einfach manchmal, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen.“


Kurzmeldungen Lokales Heute um 11:07

Zwei Einsätze wegen Rauchentwicklung

Die Einsatzkräfte des CGDIS mussten am Donnerstagmorgen zu zwei Einsätzen wegen Rauchentwicklung ausrücken.

Gegen 9 Uhr wurde Rauch aus einem Gebäude auf der Place de Marché in Echternach gemeldet.

Etwa eine Stunde später rückten die Einsatzkräfte aus der Hauptstadt aus, da Rauchschwaden in einem Waldgebiet in der Nähe von Pulvermühle gesichtet wurden. 

Bei den Einsätzen kam niemand zu Schaden.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 11:02

Ettelbrück: Fußgänger von Auto erfasst

Gegen 10.30 Uhr wurde ein Fußgänger in Ettelbrück von einem Auto erfasst. Der Passant wurde bei dem Unfall in der Avenue J.-F. Kennedy verletzt und musste vor Ort notärztlich versorgt werden.

Kurzmeldungen International Heute um 09:03

Georgien: 43 Geiseln frei, Täter auf der Flucht

(dpa) - Nach der Geiselnahme in einer Bank in der Schwarzmeer-Republik Georgien ist der bewaffnete Täter auf der Flucht. Alle 43 Geiseln seien in Freiheit, teilte das Innenministerium in der Hauptstadt Tiflis (Tbilissi) am Donnerstag mit. Der Mann in Militäruniform hatte in stundenlangen Verhandlungen die Menschen nach und nach freigelassen. Der Täter hatte in der Stadt Sugdidi im Westen des Landes Medienberichten zufolge eine halbe Million US-Dollar (423.630 Euro) Lösegeld gefordert. Den Berichten zufolge erhielt er auch Geld.

Auf Bildern war zu sehen, wie der Mann in Sturmhaube und mit einer Granate in der Hand gemeinsam mit drei Männern das Bankgebäude verließ. Dem Ministerium zufolge floh er mit insgesamt vier Menschen, darunter der örtliche Polizeichef Awtandil Galdawa, der sich gegen Geiseln eingetauscht hatte. Medien berichteten, dass die Gruppe in einem Auto weggefahren sei. Nach Darstellung des Innenministeriums kamen die letzten Geiseln dann unter Galdawas Vermittlung frei. Alle seien nun in Sicherheit. Ein Einsatz zur Festnahme des Täters laufe noch.

Am Mittwochnachmittag hatte die Behörde mitgeteilt, dass Einsatzkräfte den Bereich an der Bank weiträumig abgeriegelt und eine Operation zur „Ausschaltung“ des Mannes begonnen hätten. Er hatte nach Verhandlungen mit der Polizei schon zuvor einzelne Geiseln freigelassen, darunter eine schwangere Frau. Der Mann hatte einzelne Geiseln auch mit dem Fernsehen sprechen lassen. Sein Gesicht war nicht erkennbar. Die Sender in dem kleinen Land im Südkaukasus änderten wegen des Verbrechens ihr reguläres Programm, das wegen der Parlamentswahl am 31. Oktober stark von politischen Debatten geprägt ist.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 08:25

Betrunkener Fahrer muss Führerschein abgeben

(SC) - In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag um kurz nach Mitternacht fiel einer Polizeistreife in Esch/Alzette ein Auto auf, dessen Fahrer einige ungewöhnliche Manöver hinlegte.

Die Beamten folgten dem Wagen, und stoppten ihn wenig später. Ein Alkoholtest verlief positiv. Die Werte waren so hoch, dass die Polizei den Führerschein des betrunkenen Fahrers einzog und Strafanzeige stellte.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 06:26

Düdelingen: Drei Fahrzeuge in Flammen

(SC) - Am Mittwochabend wurden Einsatzkräften gegen 21.30 Uhr ein brennendes Fahrzeug auf dem Parking de la Gare in Düdelingen gemeldet. Das Feuer griff rasch auf zwei benachbarte Autos über, ein vierter Wagen wurde laut Polizeibericht ebenfalls leicht beschädigt. Die Düdelinger Feuerwehr war vor Ort, Verletzte hat es nicht gegeben.

Wie die Polizei am Donnerstagmorgen mitteilt, kann Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden, es wurde daher eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet.

Gestern

Spahn habe nur Erkältungssymptome, so sein Ministerium.

Deutscher Gesundheitsminister positiv getestet

Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn wurde positiv auf das Corona-Virus getestet. Das Bundesgesundheitsministerium in Berlin teilte dies am Mittwochmittag mit. Spahn sei in häuslicher Quarantäne und habe nur Erkältungssymptome entwickelt.

Flüchtlinge nach tagelanger Zugreise aus Container befreit

(dpa) - Nach einer viertägigen Zugfahrt in einem versiegelten Container hat die Polizei in Niederbayern acht Flüchtlinge befreit. Wie die Bundespolizei am Mittwoch berichtete, konnten die aus Nordafrika und Jordanien stammenden Menschen am späten Dienstagabend mithilfe der Feuerwehr am Güterbahnhof in Passau aus dem verplombten Gütercontainer geholt werden. „Die Personen hatten lauthals um Hilfe geschrien“, berichtete Daniel Gibis von der Bundespolizeiinspektion in Passau.

Bei den Eingesperrten handelte es sich um einen 9-jährigen algerischen Jungen, seine 16 Jahre alte Schwester, die Mutter und mehrere Männer. Sie waren nach den bisherigen Ermittlungen vier Tage zuvor in Serbien in den Container gestiegen. Nachdem ein Zeuge bereits im grenznahen Schärding in Österreich bei der Abfahrt des Zuges Hilferufe gehört hatte, wurden die Polizeibehörden informiert. 

Kurzmeldungen Lokales 21.10.2020

Produktrückruf: Delhaize Butterwaffeln

Die Supermarktkette Delhaize hat am Mittwoch einen Produktrückruf veröffentlicht. Betroffen sind Butterwaffeln der hauseigenen Marke „Delhaize“ mit der Aufschrift: „Gaufres à Beurre 300g“. 

In den Waffeln können laut einem Firmenschreiben Plastikteile enthalten sein.

Die Waffeln tragen den EAN-Code: 5400113537922 und das Verfallsdatum: 18/12/2020.

Fluchtversuch: Madsen bekennt sich zu Anschuldigungen

(dpa) - Nach seinem Fluchtversuch aus dem Gefängnis hat sich der dänische Erfinder und verurteilte Mörder Peter Madsen zu allen neuen Anschuldigungen schuldig bekannt. Das gab sein neuer Verteidiger Anders Larsen am Mittwoch vor einem Gericht in Glostrup westlich von Kopenhagen bekannt, wie die Nachrichtenagentur Ritzau und weitere dänische Medien übereinstimmend berichteten. In dem Gericht wurde er am Vormittag hinter verschlossenen Türen einem Haftrichter vorgeführt.

Die Behörden werfen Madsen nach seinem versuchten Ausbruch sechs Vergehen vor, darunter besagter Fluchtversuch sowie Drohungen gegen Haftangestellte und Polizeibeamte. Die Polizei glaubt, dass er dabei vermutlich Hilfe von einer oder mehreren Personen erhalten hat - von wem und in welcher Form, war zunächst unklar.

Madsen war es am Dienstag kurzzeitig gelungen, aus der Haftanstalt in Albertslund einige Kilometer westlich von Kopenhagen auszubrechen. Dort sitzt er eine lebenslange Haftstrafe für den Mord an der schwedischen Journalistin Kim Wall auf einem von ihm konstruierten U-Boot im Jahr 2017 ab. Nach wenigen Minuten hatte ihn die Polizei am Dienstag wieder gefasst.

Kurzmeldungen Lokales 21.10.2020

Ein Verletzter bei Unfall in der Nähe von Ettelbrück

(SC) - Um kurz vor 10 Uhr ereignete sich auf dem CR305 zwischen Michelbuch und Ettelbrück ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person verletzt wurde. Ein Auto war mit einem Baum kollidiert. Einsatzkräfte aus Vichten und Ettelbrück waren zur Stelle.

Großeinsatz wegen Verdacht auf Freiheitsberaubung

(dpa) - Auf dem Areal einer Eventagentur im Nordwesten Deutschlands ist die Polizei nach dem Verdacht auf Freiheitsberaubung mit größerem Aufgebot angerückt. Es seien eine oder mehrere Menschen gegen ihren Willen festgehalten worden, sagte eine Sprecherin der Polizei im Kreis Kleve im Land Nordrhein-Westfalen am Mittwoch.

Es habe keine Verletzten gegeben. Die Zusammenhänge seien noch unklar, es habe sich aber nicht um eine Geiselnahme gehandelt, hieß es weiter. Die Polizeiaktion in dem Ort Goch am Niederrhein lief am Morgen noch. Eine festgehaltene Person, die man in Sicherheit gebracht habe, werde aktuell befragt. Ob es weitere Betroffene gab, konnte die Sprecherin zunächst nicht sagen. Der Verdacht richte sich gegen Verantwortliche des Unternehmens, hieß es zunächst.

Dabei gibt es laut Polizeisprecherin Hinweise darauf, dass es sich um Personen handele, „die im Zusammenhang mit einer Glaubensgemeinschaft stehen und die auf dem Eventgelände einer Geschäftstätigkeit nachgehen und verschiedene Veranstaltungen durchführen“. Der Aktion in den frühen Morgenstunden seien Ermittlungen und ein Durchsuchungsbeschluss vorausgegangen.

Kurzmeldungen Lokales 21.10.2020

Hollerich: Verkehrsunfall

Kurz nach 9 Uhr ist es an der Kreuzung der Route d'Esch in Luxemburg-Hollerich zu einem Verkehrsunfall gekommen. Der verunfallte Wagen blockierte zeitweilig den Fußgängerüberweg. Verletzt wurde niemand.

Kurzmeldungen Lokales 21.10.2020

Hausbrand in Eppeldorf

(SC) - Am Dienstagabend gegen 18 Uhr wurden die Einsatzkräfte des CGDIS zu einem Hausbrand in Eppeldorf gerufen. Da der Brand nur schwer zugänglich war, musste die Feuerwehr mit Drehleitern arbeiten, um den Brandherd zu erreichen. Mehrere Feuerwehren aus der Umgebung wurde zur Verstärkung gerufen. 

Wegen des Großeinsatzes musste die Hauptstraße für längere Zeit gesperrt werden. Im Einsatz waren unter anderem die Wehren aus Ermsdorf, Medernach, Bettendorf, Beaufort, Colmar-Berg, Consdorf und Junglinster. Bei dem Brand wurde niemand verletzt.

Kurzmeldungen Lifestyle 2 Min. 21.10.2020

Auszeichnungen für Luxemburger Crémants

(LW) - Erfolg auf ganzer Linie für die Winzer aus dem Großherzogtum: Bei der 29. Ausgabe des Concours National des Crémants de la France et du Luxembourg, die in diesem Jahr aufgrund der Pandemie unter anderen Bedingungen stattfand, konnten auch die Erzeugnisse aus Luxemburg die Fachjury wieder überzeugen. 

Die Luxemburger Winzer wurden von der regionalen Jury, die 80 Crémants verkosten durfte, mit 16 Gold-, acht Silber- und zwei Bronzemedaillen ausgezeichnet. Aufgeteilt wurden die Crémants in fünf Kategorien: Blanc Brut, Blanc Brut Millésimé, Rosé Brut, Blanc de Noirs Brut und Cuvées Spéciales.

Goldmedaille

  • Caves Bernard-Massard, Blanc Brut (Crémant Thill's, AOP/L-460)
  • St Martin S.A., Blanc Brut (St Martin Brut, AOP/L-299)
  • Caves Krier Frères Remich S.A., Blanc Brut (Cunibert Brut, AOP/L-302)
  • Desom, Blanc Brut (Brut Elégance, AOP/L-412)
  • Gales S.A., Blanc Brut (Gales Heritage Brut, AOP/L-451)
  • Domaines Viticole Pundel-Hoffeld, Blanc Brut (Cuvée Pundel-Hoffeld Brut, AOP/L-345)
  • Domaine Mathes, Blanc Brut (Mathes Grande Cuvée, AOP/L-512) (Prix de la presse)
  • Gales S.A., Blanc Brut (Gales Héritage Brut, AOP/L-447)
  • Institut Viti Vinicole, Blanc Brut (Domaine de l'Etat, AOP/L-354)
  • Caves Krier Frères Remich S.A., Rosé Brut (Pinot Noir Brut, AOP/L-436) (Prix de la presse)
  • Domaines Vinsmoselle, Rosé Brut (Poll Fabaire Rosé Brut, AOP/L-313)
  • Domaines Vinsmoselle, Blanc de Noirs Brut (Poll Fabaire Blanc de Noir, AOP/L-524)
  • Domaines Vinsmoselle, Blanc de Noirs Brut (Poll Fabaire Blanc de Noir, AOP/L-525)  
  • Domaines Vinsmoselle, Blanc Brut Millésimé (Poll Fabaire Millésimé, AOP/L-317) (Prix de la presse)
  • Desom, Blanc Brut Millésimé (Millésimé 2016, AOP/L-440)
  • Caves Kox, Crémant Cuvées Spéciales (Cuvée Privilegé Extra Brut, AOP/L-433) 

Silbermedaille

  • Domaine Viticole Häremillen, Blanc Brut (Héritage du Moulin, AOP/L-491)
  • Domaine Mathes, Blanc Brut (Mathes Prestige Brut, AOP/L-500)
  • Domaines Vinsmoselle, Blanc Brut (Poll Fabaire Chardonnay Brut, AOP/L-418)
  • Domaines Vinsmoselle, Blanc Brut (Poll Fabaire Cuvée Brut, AOP/L-386)
  • St Martin, Blanc Brut (St Martin Crémant de Luxembourg, AOP/L-449)
  • Domaines Vinsmoselle, Rosé Brut (Poll Fabaire Pinot Noir, AOP/L-514)
  • Cep d'Or, Blanc Brut Millésimé (Crémant Cep d'Or 36, AOP/L-323)
  • Desom, Blanc Brut Millésimé (Millésimé 2017, AOP/L-526)  

Bronzemedaille

  • Cep d'Or, Blanc Brut Millésimé (Signature, AOP/L-324)
  • Domaines Vinsmoselle, Blanc Brut Millésimé (Poll Fabaire Millésimé 2015, AOP/L-318)  

12 Tote nach Massenpanik in Afghanistan

(dpa) - Nach einer Massenpanik sind im Osten Afghanistans mindestens 12 Menschen gestorben. Viele weitere seien bei dem Vorfall in Dschalalabad verletzt worden, teilten Provinzpolitiker am Mittwoch mit. Die meisten Opfer waren demnach ältere Frauen. Mehrere Zehntausend Menschen hatten sich zuvor nach Behördenangaben in einem Stadion versammelt, um sich für pakistanische Visa zu registrieren. Seit einigen Wochen können Afghanen einfacher Visa für Pakistan erhalten. Viele suchen das Nachbarland etwa für medizinische Behandlungen auf.

Kurzmeldungen Lokales 21.10.2020

Kirchberg: Ampeln bei Circuit de la Foire außer Betrieb

(SC) - Am Mittwochvormittag werden auf der Kreuzung „Circuit de la Foire Int.“ und „Rue Hugo Gernsback“ auf der Höhe des Tramsschapp die Ampeln zwischen 9 Uhr und 11.30 Uhr außer Betrieb sein. Es gilt, in dieser Zeit besondere Vorsicht walten zu lassen.

Drogenhandel: Untersuchungshaft für Ex-Minister Mexikos

(dpa) - Gegen Mexikos früheren Verteidigungsminister Salvador Cienfuegos ist nach seiner Festnahme in den USA wegen des Verdachts auf Drogenhandel Untersuchungshaft verhängt worden. Ein Antrag des Generals außer Dienst auf Freilassung gegen eine Kaution von 750.000 Dollar (rund 635.000 Euro) wurde von einem Richter in Los Angeles abgelehnt, wie ein Justizsprecher in Brooklyn am Dienstag mitteilte. In dem New Yorker Stadtteil werde in wenigen Wochen die Anklage gegen Cienfuegos verlesen, der am vergangenen Donnerstag auf dem Flughafen von Los Angeles festgenommen worden war.

Dem 72-Jährigen werden unter anderem der bandenmäßige Schmuggel der Rauschgifte Heroin, Kokain, Methamphetamin und Marihuana in die USA sowie Geldwäsche vorgeworfen. Cienfuegos soll laut Anklageschrift auch „El Padrino“ (Der Pate) genannt worden sein. Er habe zwischen Dezember 2015 und Februar 2017 seine Position als damaliger Verteidigungsminister ausgenutzt, um gegen Bestechungsgeld das gewalttätige mexikanische Drogenkartell H-2 zu unterstützen, hieß es in einem Schreiben des Staatsanwalts in Brooklyn. Dort war im vergangenen Jahr der mexikanische Drogenboss Joaquín „El Chapo“ Guzmán zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Vor dem Gericht in New York ist auch Mexikos früherer Sicherheitsminister Genaro García Luna angeklagt. Ihm wird vorgeworfen, Guzmáns Sinaloa-Kartell gegen Zahlungen von Millionen US-Dollar Straffreiheit gewährt zu haben. Die Gruppe H-2 gehörte nach mexikanischen Medienberichten zum Beltrán-Leyva-Kartell, das im Bundesstaat Guerrero aktiv war, als Cienfuegos bei der Armee für die Region zuständig war. Das Beltrán-Leyva-Kartell gehörte einst zum Sinaloa-Kartell, später kam es aber zum Bruch.

Kurzmeldungen Lokales 21.10.2020

Drei Verletzte bei Unfall am Dienstagabend

(SC) - Auf der RN22 zwischen Boewingen/Attert und Useldingen ereignete sich am Dienstagabend um kurz vor 19 Uhr ein Unfall zwischen zwei Fahrzeugen, bei dem drei Personen verletzt wurden. Krankenwagen aus Ettelbrück und Redingen waren zur Stelle, ebenso wie Einsatzkräfte aus Boewingen.

Am Dienstag waren außerdem drei Brände zu verzeichnen: Auf der Hauptstraße in Eppeldorf brannte es gegen 17 Uhr in einem Haus. Einsatzkräfte aus Fels, Ermsdorf, Medernach, Befort, Bettendorf, Colmar-Berg, Diekirch, Consdorf und Jungslinster beteiligten sich an den Löscharbeiten. Verletzt wurde niemand.

In Beles und in Esch/Alzette mussten Einsatzkräfte ausrücken, um Küchenbrände zu löschen.

Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 20.10.2020

Acht Kilometer Stau nach Unfall auf der A6

(SC) - Auf der A6 in Richtung Arlon, kurz vor der belgischen Grenze, hat sich am späten Dienstagnachmittag ein Unfall ereignet, bei dem ein Lastwagen seinen Anhänger verloren hat. Die Pannenspur und die rechte Spur waren blockiert. Um kurz nach 18 Uhr teilte die Polizei mit, dass der Unfall geräumt ist - der rund acht Kilometer lange Stau löst sich nach und nach auf.

Weitere Verkehrsinfos finden Sie hier.

Kurzmeldungen Panorama 20.10.2020

Kanadische Stadt Asbestos wird umbenannt

(dpa) - Der kanadische Ort Asbestos (Deutsch: Asbest) soll nach einem Referendum seiner Bevölkerung in Val-des-Sources (Deutsch: Tal der Quellen) umbenannt werden. Etwas mehr als die Hälfte der Teilnehmer der Befragung in dem Ort in der Provinz Quebec entschieden sich für den neuen Namen, wie Bürgermeister Hugues Grimard in der Nacht zu Dienstag via Facebook mitteilte.

Der rund 170 Kilometer östlich von Montreal gelegene Ort mit heute rund 7.000 Einwohnern war ursprünglich benannt nach den Mineralen, die dort seit dem späten 19. Jahrhundert abgebaut wurden. Jahrzehntelang wurde hier ein Großteil des in der Welt verarbeiteten Asbests produziert, das mittlerweile in vielen Ländern wegen seiner Gesundheitsgefahren verboten ist. 2011 wurde die Mine geschlossen - seitdem ist die Stadt wirtschaftlich angeschlagen.  

Kurzmeldungen Lokales 20.10.2020

Luxemburg: Busfahrer tätlich angegriffen

Gegen 16 Uhr sorgte ein Fahrgast am Montag für Unruhe in einem Linienbus in der Hauptstadt an der Haltestelle Place d'Etoile. Der Mann fiel durch sein aggressives und gereiztes Verhalten auf. Als ein Fahrgast den Mann auf sein Benehmen ansprach, gerieten beide in Streit. 

Als der Busfahrer den Mann, der zudem keine Maske trug, zur Rede stellen wollte, wurde dieser sofort handgreiflich und schlug dem Fahrer die Sonnenbrille vom Gesicht. Anschließend versuchte der Täter, den Busfahrer am Hals zu packen. 

Durch den Abwehrversuch des Busfahrers fielen beide Männer zu Boden, wo die Handgreiflichkeit sich fortsetzte, bis der Täter schließlich die Flucht in Richtung Rollingergrund ergriff.  Der Flüchtige konnte trotz Fahndung nicht mehr angetroffen werden.

Kurzmeldungen Lokales 20.10.2020

Rümelingen: Bewaffneter Überfall auf Gaststätte

Am Montagabend kam es zu einem bewaffneten Überfall auf eine Gastwirtschaft in Rümelingen. Kurz vor Mitternacht betraten drei vermummte Täter das Lokal, einer von ihnen mit vorgehaltener Schusswaffe. Sie forderten die Wirtin auf, die Kasse zu öffnen. 

Nachdem sie das Bargeld aus der Kasse entwendet hatten, flüchteten die Täter in Richtung Ottange (F). Die Wirtin wurde bei dem Überfall nicht verletzt. 

Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb ergebnislos. Die französische Polizei wurde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt und Ermittlungen wurden eingeleitet.

Kurzmeldungen Lokales 20.10.2020

Bridel: Motorradfahrer gestürzt

Kurz vor 10 Uhr verlor ein Biker zwischen Kopstal und Bridel die Kontrolle über seine Maschine und stürzte. Dabei verletzte sich der betroffene Motorradfahrer. 

Rettungskräfte aus Luxemburg-Stadt und Kopstal versorgten den Betroffenen an der Unfallstelle.

Kurzmeldungen Lokales 20.10.2020

Zwei Kollisionen mit Bäumen

Am Dienstagmorgen kollidierten gleich zwei Automobilisten mit Bäumen am Fahrbahnrand.

Auf der RN13 zwischen Frisingen und Aspelt prallte ein Autofahrer am Dienstagmorgen gegen einen Baum. Der Fahrer wurde durch den Aufprall verletzt. Die lokalen Rettungsdienste aus Frisingen und Remich wurden zur Unfallstelle beordert.

Gegen 9.30 Uhr kollidiert zwischen Schlewenhof und Roedgen ebenfalls ein Autofahrer mit einem Baum. Er wurde bei dem Unfall ebenfalls verletzt. Im Einsatz waren Rettungskräfte aus Luxemburg-Stadt und Leudelingen.

Kurzmeldungen Lokales 20.10.2020

Schifflingen: Scooterfahrer zu betrunken zum Fahren

Am Montag gegen 17.30 Uhr wurde der Polizei in Schifflingen ein Scooterfahrer gemeldet, der beim Versuch zu starten umgefallen sei. Beim Eintreffen der Beamten stellten diese fest, dass der Fahrer unter erheblichem Alkoholeinfluss stand. 

Gegen den Mann wurde ein provisorisches Fahrverbot ausgesprochen und Strafanzeige gestellt. Der Motorroller wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. 

Kurzmeldungen Lokales 20.10.2020

A1 und A3: Unfälle sorgen für Verzögerungen im Morgenverkehr

Wegen eines Unfalls auf Höhe der Raststätte Aire de Berchem kam es am Dienstagmorgen zu Verzögerungen auf der Autobahn A3 in Richtung Hauptstadt. Die rechte Spur und die Pannenspur sind blockiert, wie der Automobilclub ACL kurz nach 6 Uhr meldete. Gegen 7.30 Uhr reichte der Stau bereits bis hinter die Grenze zurück.

Auch auf der Autobahn A1 in Richtung Gaspericher Kreuz ereignete sich am Dienstagmorgen ein Unfall. Im Bereich zwischen Senningerberg und dem Tunnel Cents ging es nur sehr langsam voran.  

Aktuelle Verkehrsmeldungen auf wort.lu

Kurzmeldungen Lokales 20.10.2020

Mann an Bushaltestelle in Bonneweg beraubt

In Luxemburg-Bonneweg ist am Montagabend ein Mann an einer Bushaltestelle beraubt worden. Zwei Unbekannte hatten den Mann gegen 19.10 Uhr an der Haltestelle Wallis in der Rue de Bonnevoie angesprochen. Als dieser in den Bus der Linie 27 Richtung Bouillon einsteigen wollte, bedrängte ihn einer der beiden und riss ihm eine goldene Halskette vom Hals. Anschließend flüchtete der Täter in Richtung Rue Bender.

Die Polizei bittet Personen, die Zeugen des Vorfalls wurden, sich beim Polizeikommissariat Capellen/Steinfort unter der Rufnummer (+352) 244301000 oder per E-Mail: Police.CAPELLENSTEINFORT(at)police.etat.lu zu melden. 

Stummtaste bei Trump vs. Biden

(dpa)- Nach dem chaotischen ersten TV-Duell zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden werden die Regeln für ihr nächstes Zusammentreffen angepasst. Teilweise soll das Mikrofon eines Kandidaten stumm geschaltet werden während der andere spricht, wie die zuständige unabhängige Kommission (CPD) US-Medien zufolge am Montagabend mitteilte. Damit sollen gegenseitige Unterbrechungen der Kandidaten bei der Debatte am Donnerstag (Freitagmorgen MESZ) reduziert werden.

Zu jedem neuen Themenkomplex dürfen Trump und Biden wie gehabt jeweils zwei Minuten Stellung nehmen, aber dabei wird jetzt nur das Mikrofon des Kandidaten eingeschaltet sein, dem der Moderator das Wort erteilt. Für jedes Thema sind rund 15 Minuten Gespräch vorgesehen - für den Großteil des TV-Duells werden daher beide Mikrofone eingeschaltet bleiben, um einen Austausch der Ideen zu gewährleisten, wie die Kommission erklärte.

Kurzmeldungen Lokales 20.10.2020

Fußgänger in Merl von Auto umgestoßen

In der Stadt Luxemburg ist am Montagabend eine Person von einem Auto umgestoßen und verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 18.15 Uhr auf dem Boulevard Pierre Dupong im Viertel Merl. Weitere Informationen fehlen derzeit.