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Novavax-Impfstoff erhält Zulassung in der EU
International 2 Min. 20.12.2021 Aus unserem online-Archiv
Entscheidung der EU-Kommission

Novavax-Impfstoff erhält Zulassung in der EU

In Europa könnte bald ein fünfter Corona-Impfstoff verabreicht werden.
Entscheidung der EU-Kommission

Novavax-Impfstoff erhält Zulassung in der EU

In Europa könnte bald ein fünfter Corona-Impfstoff verabreicht werden.
Symbolbild: aFP
International 2 Min. 20.12.2021 Aus unserem online-Archiv
Entscheidung der EU-Kommission

Novavax-Impfstoff erhält Zulassung in der EU

Grünes Licht für Corona-Impfstoff Nummer 5: Die Europäische Kommission hat dem Vakzin von Novavax eine bedingte Zulassung erteilt. Das Präparat soll hochwirksam sein - und ist vielleicht eine Alternative für Impfskeptiker.

(dpa) - Der Corona-Impfstoff des US-Herstellers Novavax ist offiziell in der EU zugelassen. Nach einer entsprechenden Empfehlung der EU-Arzneimittelbehörde EMA erteilte die EU-Kommission dem Impfstoff am Montag die bedingte Marktzulassung, wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mitteilte. Es ist der fünfte Impfstoff mit EU-Zulassung.

„In einer Zeit, in der sich die Omikron-Variante rasch ausbreitet und Impfungen und Auffrischungen beschleunigt werden müssen, freue ich mich ganz besonders über die heutige Zulassung des Impfstoffs Novavax“, sagte von der Leyen. „Möge diese Zulassung all denjenigen, die noch nicht geimpft sind oder noch keine Auffrischungsimpfung erhalten haben, starker Ansporn dafür sein, nun dafür zu sorgen.“

Die zuständige EMA-Expertenkommission hatte sich am Montag für die Zulassung des Novavax-Impfstoffs (Nuvaxovid) ausgesprochen. Dieser wird in zwei Dosen im Abstand von etwa drei Wochen gespritzt. Er ist den Studien zufolge mit einem Infektionsschutz von etwa 90 Prozent hochwirksam. Wie stark er allerdings bei der sehr ansteckenden Omikron-Variante wirkt, ist noch unklar.

Die EU-Kommission hat bereits im August einen Vertrag über insgesamt bis zu 200 Millionen Dosen abgeschlossen. Darin enthalten ist eine Option auf 100 Millionen Dosen für die Jahre 2022 und 2023. Die ersten Dosen werden nach Angaben der Brüsseler Behörde voraussichtlich in den ersten Monaten 2022 in den Mitgliedstaaten eintreffen. Für die ersten drei Monate haben die EU-Staaten demnach rund 27 Millionen Dosen bestellt.


IPO , PK Xavier Bettel u. Paulette Lenert , Coronamassnahmen , Covid-19 , Sars-Cov-2 , Foto:Guy Jallay/Luxemburger Wort
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Das Präparat könnte für Impfskeptiker eine Alternative sein, da es auf einer anderen Technologie beruht. Nicht geimpfte Menschen, die Zweifel an den übrigen Impfstoffen haben, könnten dadurch möglicherweise umgestimmt werden.

Das Novavax-Präparat ist weder ein mRNA-Impfstoff wie die Präparate von Biontech und Moderna noch ein Vektor-Impfstoff wie die von Astrazeneca und Johnson & Johnson. Es enthält winzige Partikel, die aus einer im Labor hergestellten Version des Spike-Proteins von Sars-CoV-2 bestehen. Sie sollen dafür sorgen, dass der Köper selbst die Produktion von Antikörpern und T-Zellen gegen das Virus ankurbelt.

Laut Angaben der EU-Gesundheitsbehörde ECDC haben 28 Prozent der Menschen im Europäischen Wirtschaftsraum bislang noch keine Erstimpfung gegen das Corona-Virus erhalten. Darunter sind allerdings auch kleinere Kinder unter fünf Jahren, die noch nicht geimpft werden dürfen, und ältere Kinder, für die die Impfungen erst vor kurzem begonnen haben, sowie Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. 


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