Wählen Sie Ihre Nachrichten​

"Es bleiben nur Trümmer und Leichen zurück"
International 8 1 10 Min. 24.03.2015 Aus unserem online-Archiv
Flugzeug in Südfrankreich abgestürzt

"Es bleiben nur Trümmer und Leichen zurück"

International 8 1 10 Min. 24.03.2015 Aus unserem online-Archiv
Flugzeug in Südfrankreich abgestürzt

"Es bleiben nur Trümmer und Leichen zurück"

150 Passagiere eines Germanwings-Flugzeugs sind am Dienstag bei einem Absturz in Südfrankreich ums Leben gekommen. Das Gebiet ist nur schwer zugänglich. Verfolgen Sie hier unseren Liveticker.

+++ 18.31 Uhr: Wir beenden an dieser Stelle unseren Liveticker. Vielen Dank für Ihr Interesse. Eine Zusammenfassung der Ereignisse finden Sie an dieser Stelle.

+++ 18.12 Uhr: Einer der Flugschreiber ist gefunden worden, wie Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve mitteilte.

+++ 17.08 Uhr: Die Gendarmerie hat eine Grafik veröffentlicht, auf der das Absturzgebiet und die gesperrten Straßen im Umkreis ersichtlich sind.

+++ 17.06 Uhr: Die Wucht des Aufpralls der Germanwings-Maschine macht nach Ansicht des französischen Innenministers Bernard Cazeneuve wenig Hoffnung auf Überlebende unter den 150 Insassen. Nach seinen Angaben sind Hunderte von Soldaten der Gendarmerie sowie etwa ebenso viele Feuerwehrleute, zehn Helikopter und ein Militärflugzeug rund um den Absturzort in den südostfranzösischen Alpen im Einsatz.

+++ 16.55 Uhr: Die Regionalzeitung "La Provence" veröffentlicht Bilder von der Absturzstelle:

+++ 16.46 Uhr:  Das abgestürzte Germanwings-Flugzeug ist nach Angaben der Fluggesellschaft mit aktuellster Computertechnik ausgestattet gewesen. Ein Technik-Problem, wie es kürzlich bei einer Lufthansa-Maschine aus derselben Airbus-Familie bekanntgeworden war, sei daher bei dem Unglücksflieger nicht zu erwarten.

Ein Airbus A321 der Lufthansa wäre einem „Spiegel“-Bericht zufolge beinahe auf dem Flug von Bilbao nach München abgestürzt. Auslöser des Zwischenfalls am 5. November 2014 waren dem Artikel zufolge vereiste Sensoren. Sie hätten das Computersystem des Flugzeugs mit falschen Daten gefüttert. Bei dem am Dienstag abgestürzten Flugzeug der Lufthansa-Tochter Germanwings handelt es sich um einen Airbus A320.

+++ 16.37 Uhr: Das Flugzeug hat einem Augenzeugen zufolge möglicherweise eine Felswand getroffen. Ein Anwohner aus der Region Alpes-de-Haute-Provence habe die Trümmer von einem Gebirgspass aus gesehen, berichtet die Zeitung „La Provence“. „Von da oben konnte ich die Trümmer sehen. Ich habe keinen Zweifel, dass das Flugzeug gegen die Felswand geprallt ist“, zitiert die Zeitung den Einwohner.

+++ 16.32 Uhr: Der Abgeordnete des Départements Alpes-de-Haute-Provence, Christophe Castaner, hat die Absturzstelle überflogen. "Nur Trümmer und Leichen" seien zurückgeblieben, twittert er:


+++ 16.30 Uhr: Das Weiße Haus in Washington geht nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in Frankreich nicht von einem terroristischen Hintergrund aus. „Es gibt derzeit keine Anzeichen für einen Zusammenhang mit Terrorismus“, sagte die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrates, Bernadette Meehan.

+++ 16.25 Uhr: Die Regionalzeitung "Le Dauphiné Libéré" veröffentlicht ein Video, das von einem Hubschrauber aus gefilmt wurde und die Absturzstelle zeigen soll.

360 Videos werden hier nicht unterstützt. Wechseln Sie in die Youtube App, um das Video anzusehen.

+++ 16.21 Uhr: Die Gendarmerie ist mit zahlreichen Kräften vor Ort:

+++ 16.07 Uhr: Die nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann bestätigt, dass beim Absturz auch 16 Schüler und zwei Lehrer aus dem westfälischen Haltern verunglückt sind. „Wir wissen, dass die Schülergruppe an Bord der Maschine gegangen ist“, sagte sie. Die Schule wurde geschlossen. Notfallseelsorger sind im Einsatz.

+++ 16.04 Uhr: Die Regionalzeitung "Le Dauphiné Libéré" hat erste Bilder von der Unglückstelle veröffentlicht. 

+++ 16.03 Uhr: Bundespräsident Joachim Gauck bricht seine Südamerika-Reise wegen des Flugzeugabsturzes in Südfrankreich ab. Der ab Mittwoch im Rahmen der Reise geplante Staatsbesuch in Uruguay finde nicht statt, sagte eine Sprecherin des Präsidialamtes am Dienstag in Peru.

+++ 15.49 Uhr: Beim Absturz kann nach Angaben des französischen Regierungschefs Manuel Valls zum jetzigen Zeitpunkt keine Hypothese ausgeschlossen werden. Ein Krisenstab sei beim Außenministerium in Paris eingerichtet worden, sagte Valls vor der Nationalversammlung.

+++ 15.36 Uhr: Nach Angaben eines spanischen Bürgermeisters sollen sich 16 Jugendliche an Bord befunden haben, die auf Schüleraustausch in Spanien waren.

+++ 15.31 Uhr: Der Sinkflug dauerte acht Minuten.

+++ 15.24 Uhr: Die Airline Germanwings hat ihre Pressekonferenz beendet und zugleich angekündigt, dass eine weitere im Laufe des Tages folgen könnte.

+++ 15.23 Uhr: Die französische Gendarmerie hat das Absturzgebiet der Germanwings-Maschine zwischen Digne und Barcelonnette für den Beginn der Untersuchungen abgeriegelt. Die Absturzstelle liegt auf etwa 1500 Metern Höhe, einige Kilometer von Le Vernet im Blanche-Tal entfernt, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete.

+++ 15.20 Uhr: Die Airline macht derzeit keine genauen Angaben, wie viele Opfer welche Staatsangehörigkeit besitzen. Vermutlich seien 67 Deutsche unter den Opfern.

+++ 15.16 Uhr: Der Flugbetrieb werde normal weitergeführt, heißt es bei Germanwings.

+++ 15.13 Uhr: Derzeit läuft eine Pressekonferenz von Germanwings. Derzeit werde die Passagierliste ausgewertet, hieß es. Die Angehörigen würden informiert. Die Airline will keine Angaben dazu machen, wie lange die Ursachensuche dauern wird.

+++ 15.05 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) reist an diesem Mittwoch zur Absturzstelle der Germanwings-Maschine nach Frankreich. „Der Absturz der deutschen Maschine mit über 140 Menschen an Bord ist ein Schock, der uns in Deutschland - und der Franzosen und Spanier - in tiefe Trauer stürzt“, sagte Merkel.

+++ 15.00 Uhr: Die deutschen Minister Frank-Walter Steinmeier  und Alexander Dobrindt reisen noch am Dienstag gemeinsam zum Unglücksort der in Südfrankreich abgestürzten Germanwings-Maschine. Es gehe um eine enge Abstimmung mit den französischen Behörden.

+++ 14.45 Uhr: Die Ursache für den Absturz der Germanwings-Maschine in Südfrankreich wird nach Ansicht eines Branchenexperten erst in einigen Wochen endgültig geklärt sein. „Ich denke, dass es einen Monat dauert, bis wir Genaueres über die Unfallursache wissen“, sagte Luftfahrt-Analyst Thomas Saquer von der Unternehmensberatung Frost & Sullivan am Dienstag . „Vielleicht geht es etwas schneller, wenn man die Blackbox direkt findet.“ Wartungsmängel bei der Maschine der Lufthansa-Tochter hält Saquer für unwahrscheinlich.

+++ 14.06 Uhr: Deutsche Behörden haben bisher keine Hinweise auf einen möglichen terroristischen Anschlag als Ursache für den Absturz des Germanwings-Flugzeugs in Südfrankreich. Das wurde aus Sicherheitskreisen mitgeteilt.

+++ 14.04 Uhr: Im Internet gibt es erste Bilder vom Absturzort. Airlive.net zeigt ein Foto, das von Rettungskräften gepostet wurde. Dort sieht man, wie hoch das Unglücksgebiet liegt. Um die Unglücksstelle herum ist alles verschneit: airLive.net


Mitglieder der Notfallseelsorge am Flughafen Düsseldorf kümmern sich um die Angehörigen der Opfer, die auf ihre Familienmitglieder warteten.
Mitglieder der Notfallseelsorge am Flughafen Düsseldorf kümmern sich um die Angehörigen der Opfer, die auf ihre Familienmitglieder warteten.
REUTERS

+++ 13.50 Uhr: Germanwings hat die Zahl der Opfer korrigiert: An Bord der Maschine waren 144 Passagiere und sechs Crewmitglieder. Zuvor war von 142 Passagieren die Rede.

+++ 13.48 Uhr: Germanwings und Lufthansa haben ihre Firmenlogos auf Twitter und Facebook schwarz gefärbt. Die Fluggesellschaften sprechen den Hinterbliebenen der Opfer ihr tiefes Beileid aus.

+++ 13.36 Uhr: Keinerlei Hinweise gibt es auf die Unglücksursache. Rätselhaft ist, warum das Flugzeug überhaupt eine Route über die französischen Alpen gewählt hatte. Der direkte Weg hätte über das Massif Central und Luxemburg geführt.

+++ 13.30 Uhr: Immer genauer werden die Informationen zur Nationalität der Opfer. Auf der Passagierliste des Flugzeugs stünden 45 Reisende mit spanischen Nachnamen, teilte die spanische Vizeregierungschefin Soraya Sáenz de Santamaría am Dienstag mit.

Das Foto zeigt einen Airbus 320 der Fluggesellschaft Germanwings.
Das Foto zeigt einen Airbus 320 der Fluggesellschaft Germanwings.
AFP

+++13.21 Uhr: Der französische Staatspräsident François Hollande hat nach dem Germanwings-Absturz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel telefoniert. Dies meldete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf den Élysée-Palast in Paris. Hollande habe Merkel seine Unterstützung versprochen.


+++ 13.13 Uhr: Fachleute der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung sind bereits auf dem Weg zur Unglücksstelle, teilt das deutsche Verkehrsministerium mit. Auch Minister Alexander Dobrindt (CSU) plant, sich an Ort und Stelle ein Bild von der Lage zu machen.


+++ 13.07 Uhr: "Das Flugzeug stürzte im Estrop-Massiv ab. Es handelt sich um eine Zone mit tiefem Schnee, die für Fahrzeuge nicht zugänglich ist, aber von Hubschraubern überflogen werden kann", erklärt Alain Vidalies, Staatssekretär im französischen Transportministerium. Die Wetterbedingungen seien nicht außergewöhnlich schlecht gewesen.

Ein Foto von der Absturzstelle bei Méolans-Revel (Alpes-de-Haute-Provence).
Ein Foto von der Absturzstelle bei Méolans-Revel (Alpes-de-Haute-Provence).
Foto: Wikipedia/Sébastien Thébault

+++ 13.06 Uhr: Germanwings kündigt für 14 Uhr eine Pressekonferenz am Flughafen Köln-Bonn an.


+++ 13.04 Uhr: Der Flughafen Düsseldorf hat eine Hotline für Angehörige eingerichtet. Die Nummer lautet 0049 - 800 - 7766350, wie der Airport mitteilte. Das katalanische Innenministerium richtete auf dem Flughafen von Barcelona ein Zentrum ein, das Angehörige von Opfern der Katastrophe betreuen soll.


+++ 13.02 Uhr: Nach Angaben des luxemburgischen Außenministeriums liegen bisher keine Angaben darüber vor, ob sich an Bord der Maschine luxemburgische Staatsangehörige befanden.


+++ 12.59 Uhr: Die Absturzstelle befindet sich in schwer zugänglichem Gebiet. Berichten zufolge handelt es sich um das Bergmassiv Les Trois Evêchés im Südosten Frankreichs. Die Stelle könne vermutlich nur mit Hubschraubern und zu Fuß erreicht werden, sagte ein Bergführer dem Sender BFMTV.


+++ 12.54 Uhr: Der Kontakt zu dem abgestürzten Germanwings-Flugzeug soll um 9.41 Uhr am Dienstag abgerissen sein. Das berichtete der Online-Dienst Flightradar24 über den Kurznachrichtendienst Twitter. Der Airbus mit der Flugnummer 4U9525 auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf hätte demnach um 10.55 Uhr landen sollen.

Zuletzt sei eine Höhe von 6800 Fuß (ca. 2072 Meter) registriert worden, meldete Flightradar24 - eine Website, die Flugzeug-Routen im Netz verfolgt und grafisch abbildet. Die Maschine sei mit einer Geschwindigkeit von 3000 bis 4000 Fuß - etwa 900 bis 1200 Meter - pro Minute heruntergegangen. Das sei vergleichbar mit dem Standard bei Landeanflügen.


+++ 12.51 Uhr: Frankreichs Präsident François Hollande hat der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem Telefongespräch seine Unterstützung zugesagt.


+++ 12.49 Uhr: Laut Premierminister Manuel Valls gibt es derzeit keine Informationen über die Ursache des Absturzes.


+++ 12.48 Uhr: Neben Innenminister Bernard Cazeneuve werden auch Umweltministerin Ségolène Royal und Alain Vidalies, Staatssekretär im Transportministerium, an der Absturzstelle erwartet.


+++ 12.46 Uhr: Das französische Transportministerium bestätigt: "Es gibt keine Überlebenden."


+++ 12.41 Uhr: Die in den französischen Alpen abgestürzte Airbus-Maschine der Lufthansa-Tochter Germanwings war mehr als 24 Jahre alt. Nach Informationen der Website Airfleets.net war die Maschine vom Typ A320 am 6. Februar 1991 an die Lufthansa ausgeliefert worden. Zwischenzeitlich war der Jet mit 147 Sitzplätzen und der Kennung D-AIPX unter dem Städtenamen „Mannheim“ unterwegs. Ihren Jungfernflug hatte sie am 29. November 1990.


+++ 12.32 Uhr: Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa, der Muttergesellschaft von Germanwings, auf Twitter:


+++ 12.31 Uhr: Laut der französischen Regierung hat es wahrscheinlich viele deutsche Opfer bei dem Absturz gegeben. Es sei „möglich, dass es viele deutsche Opfer gebe“, zitierte die Zeitung „Le Figaro“ den Präsidenten.

+++ 12.20 Uhr: Eine auf Twitter veröffentlichte Grafik zeigt in blau die Höhe des Flugzeuges. Demnach sank die Maschine stetig ab.


+++ 12.16 Uhr: Die EU-Kommission hat sich zu dem Absturz einer Germanwings-Maschine in Südfrankreich geäußert. EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc sagte: „Unsere Gedanken sind bei den Menschen an Bord und ihren Angehörigen.“ Sie kenne noch keine Details über den Absturz in Südfrankreich: „Alles was wir derzeit wissen, stammt aus Medienberichten.“


Der Stand der Dinge um 12.20 Uhr:

(dpa/afp) - Ein Airbus A320 der deutschen Fluggesellschaft Germanwings ist in Südfrankreich abgestürzt. Das Flugzeug war auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf, berichtet die französische Agence France Presse. An Bord waren demnach 142 Passagiere und sechs Crew-Mitglieder. Die Umstände des Absturzes ließen vermuten, dass es keine Überlebenden gibt, sagte Frankreichs Präsident François Hollande.

Wrackteile des Flugzeugs wurden in der Nähe der Ortschaft Digne (Alpes-de-Haute-Provence) gefunden. Zur Absturzursache hätten die französischen Kollegen zunächst nichts mitgeteilt, sagte ein Sprecher der Deutschen Flugsicherung.

Der französische Innenminister Bernard Cazeneuve wird noch im Laufe des Tages an der Absturzstelle erwartet. Zahlreiche Rettungskräfte seien im Einsatz, erklärte ein Sprecher.

Präsident Hollande kündigte Gespräche mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem spanischen König Felipe an.

Es handelt sich um den ersten Crash in Frankreich nach dem Concorde-Absturz in Gonesse am 25. Juli 2000.

Die Maschine vom Typ A320 hat in Basisausstattung 180 Sitze. Germanwings ist eine Tochtergesellschaft der Deutschen Lufthansa AG. Gemeinsam mit der Flotte der Lufthansa-Tochter Eurowings soll sie künftig Direktverkehre in ganz Europa anbieten.

Germanwings äußerte sich noch nicht konkret zu dem Absturz:

Der luxemburgische Flughafenbetreiber reagierte auf Twitter:

+++

15.31 Uhr:

Der Sinkflug dauerte acht Minuten.



Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Flugzeugabsturz in Frankreich
Die Trümmerteile sind aus der Luft kaum als Überreste eines Flugzeugs zu erkennen. Bei einem Absturz einer Germanwings-Maschine in Südfrankreich sind am Dienstag alle 150 Menschen an Bord umgekommen. Die Ursache ist unklar. Inzwischen wurde ein Flugschreiber gefunden.
A screen grab taken from an AFP TV video on March 24, 2015 shows smoke ascending from the debris of a Germanwings Airbus A320 at the crash site in the French Alps above the southeastern town of Seyne. The plane, which had taken off from Barcelona in Spain and was headed for Dusseldorf in Germany, crashed earlier in the day with 150 people on board.  AFP PHOTO /DENIS BOIS /GRIPMEDIA / AFP TV