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(dpa) - In seinem ersten Fernsehinterview seit der US-Wahl hat der amtierende Präsident Donald Trump seine unbewiesenen Behauptungen zu angeblichem Wahlbetrug wiederholt. Die Abstimmung vom 3. November sei „ein kompletter Betrug“ gewesen, sagte Trump am Sonntag in einem telefonischen Interview mit dem Nachrichtensender Fox News. Trump erneuerte in dem fast einstündigen Gespräch seine Behauptungen, wonach viele Tote abgestimmt hätten und es wegen der Zunahme der Briefwahl zu „massivem Betrug“ gekommen sei.

Trump hat bislang keine belastbaren Beweise für den angeblichen Wahlbetrug vorgelegt, von dem er seit Wochen spricht. US-Gerichte haben bereits zahlreiche Klagen abgeschmettert, mit denen er und seine republikanischen Verbündeten das Wahlergebnis anfechten wollten. Erst am Freitag hatte ein Bundesrichter, der einst von Trump nominiert worden war, im Bundesstaat Pennsylvania eine wichtige Klage in Bausch und Bogen als unbegründet abgewiesen. US-Behörden und die Wahlleiter in den Bundesstaaten haben die Abstimmung als sicher und erfolgreich bewertet - es sind keine großen Betrugsfälle bekannt. Trump (74) weigert sich jedoch weiter, den Wahlsieg des Demokraten Joe Biden (78) anzuerkennen.

Heute

Kurzmeldungen International Heute um 19:49

(dpa) - Der Tropensturm „Orlene“ hat Hurrikanstärke erreicht und zieht auf die mexikanische Pazifikküste zu. Das Zentrum des Hurrikans der Kategorie 1 lag am Samstag rund 340 Kilometer südwestlich von Cabo Corrientes im Bundesstaat Jalisco, wie das US-Hurrikanzentrum mitteilte. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde bewegte sich „Orlene“ Richtung Norden. Der Hurrikan dürfte zunächst über die Islas Marías hinwegziehen und dann voraussichtlich am Montag auf das Festland treffen. Der mexikanische Wetterdienst warnte vor starkem Regen und hohen Wellen in den Bundesstaaten Jalisco, Colima und Nayarit.

Die Hurrikansaison im Pazifik dauert vom 15. Mai bis zum 30. November und im Atlantik vom 1. Juni bis zum 30. November. Im vergangenen Jahr wurden im östlichen Pazifik 19 Hurrikans und Tropenstürme registriert, im Atlantik gab es 21 tropische Wirbelstürme.

Kurzmeldungen International Heute um 15:29

(dpa) - Der Sturm „Ian“, der schwere Zerstörungen in Florida und Schäden in anderen Bundesstaaten anrichtete, hat am Samstag weitgehend seine Kraft verloren. Bevor er sich abschwächte, traf „Ian“ noch als Hurrikan der Stufe eins von fünf auf die Küste von South Carolina und brachte Sturmfluten mit sich.

Am Mittwoch war „Ian“ als Hurrikan der Stufe vier mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 Kilometern pro Stunde in Florida auf Land getroffen. Bei seinem Zug quer über den südlichen Bundesstaat hinterließ er Zerstörungen und Überschwemmungen.

In den betroffenen Gebieten in Florida gingen Rettungsbemühungen und Räumungsarbeiten weiter. Die Küstenwache rettete unter anderem mit Hubschraubern mehr als 300 Menschen, zum Teil von Dächern und Bäumen, sowie gut 80 Haustiere.

In der Stadt Georgetown in South Carolina, in der „Ian“ auf Land traf, stand Wasser in der zentralen Einkaufsstraße. Die Kleinstadt Pawleys Island wurde von einer rund zwei Meter hohen Flutwelle getroffen.

In Florida wird unterdessen immer offensichtlicher, wie gewaltig die Sturmschäden sind. Der Wiederaufbau werde Monate und zum Teil auch Jahre dauern, betonten Behörden. Weiterhin gab es keine umfassenden Angaben zu Opferzahlen. Die Behörden in Florida gehen nach bisherigen Erkenntnissen davon aus, dass mehr als 20 Menschen durch den Sturm ums Leben gekommen sind, hauptsächlich durch Ertrinken. Klarheit über die Zahlen gebe es aber noch nicht, betonte Kevin Guthrie, Direktor der Behörde für Notfallmanagement in Florida.

US-Präsident Joe Biden hatte am Donnerstag düstere Befürchtungen geäußert und gesagt: „Dies könnte der tödlichste Hurrikan in der Geschichte Floridas sein.“

Am Dienstag war „Ian“ als Hurrikan der Kategorie drei von fünf bereits in Kuba auf Land getroffen und hatte dort schwere Schäden angerichtet. Laut Regierung starben mindestens drei Menschen. Auch am Freitag waren große Teile des Karibikstaats weiter ohne Strom gewesen.

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Kurzmeldungen International Heute um 14:55

(dpa) - Russland hat nach Auskunft des italienischen Versorgers Eni seine Gaslieferungen an das Mittelmeerland vorerst eingestellt. Der russische Konzern Gazprom habe mitgeteilt, dass er kein Gas mehr durch Österreich liefern könne, teilte Eni am Samstag mit. Das russische Gas kommt normalerweise an dem italienisch-österreichischen Grenzort Tarvisio in Italien an und wird von dort verteilt.

Ein Eni-Sprecher sagte der Nachrichtenagentur Ansa, dass Gazprom mitgeteilt habe, nicht mehr nach Österreich liefern zu können. Allerdings erhalte die Alpenrepublik nach Auskünften von Eni weiterhin russisches Gas, sagte der Sprecher weiter.

Italien hatte bis zum Ausbruch des Krieges in der Ukraine rund 40 Prozent seines Gases aus Russland erhalten. Dann schlossen die Regierung in Rom und der teilstaatliche Konzern Eni mit etlichen anderen Ländern - etwa Algerien - Abkommen ab, um die Abhängigkeit von Moskau zu minimieren. In den vergangenen Monaten hieß es, Italien bekomme nur noch rund 25 Prozent seines Gases aus Russland. In den vergangenen Tagen waren die Liefermengen stark zurückgegangen.

Kurzmeldungen International Heute um 09:52

(dpa) - Angesichts der Energie-Krise und des Ausfalls vieler Atomkraftwerke nimmt Frankreich an diesem Wochenende das Kohlekraftwerk in Saint-Avold bei Saarbrücken wieder in Betrieb. Zunächst befristet bis Ende 2023 soll das erst Ende März vom Netz gegangene Kraftwerk Emile-Huchet wieder Strom produzieren, hatte das Energieministerium in Paris beschlossen. Rund 70 entlassene Beschäftigte wurden mit Lohnaufschlägen zur Rückkehr an ihren alten Arbeitsplatz bewegt und das zuletzt nur wenig gewartete Kraftwerk in aller Eile mit Millionen-Aufwand wieder fit gemacht. Bis auf ein Reservekraftwerk ist das Werk in Lothringen das letzte in Frankreich.

Bereits in den Wochen vor seiner Schließung hatte das Kraftwerk auf Hochtouren russische Importkohle verfeuert, um den Strombedarf zu decken. Nun wurde Kohle vor allem aus Kolumbien, den USA und Südafrika herbeigeschafft, um das Kraftwerk anzufeuern. Frankreich droht in diesem Winter bei der Stromversorgung in die Klemme zu geraten, weil die Hälfte der 56 Atomkraftwerke wegen Wartungen und Inspektionen vom Netz sind. Die Regierung hat dem Stromkonzern EDF zwar Druck gemacht, möglichst alle Meiler bis zum Winter am Laufen zu haben. Ob das gelingt, ist offen.

Gegen den Neustart des Kraftwerks in Lothringen protestierten Umweltschützer bereits mehrfach, wie die Zeitung „Le Républicain Lorrain“ berichtete. Im angrenzenden Saarland plant der Kraftwerksbetreiber Steag, die beiden Kohlekraftwerke Quierschied und Bexbach voraussichtlich Anfang November wieder in Betrieb zu nehmen. Ebenfalls soll das Steinkohlekraftwerk im saarländischen Völklingen-Fenne über die eigentlich geplante Stilllegung Ende Oktober hinaus weiter betrieben werden.

Gestern

(dpa) - Der Hurrikan „Ian“ ist nach Florida auch im US-Bundesstaat South Carolina auf Land getroffen. Der Wirbelsturm erreichte die Küste mit Windgeschwindigkeiten von rund 140 Kilometern pro Stunde, wie das US-Hurrikanzentrum am Freitag bei Twitter mitteilte. Meteorologen warnten vor Überschwemmungen und Sturmfluten, die gut zwei Meter hoch ausfallen könnten.

Mit den aktuellen Winden entspricht „Ian“ der Hurrikan-Kategorie eins von fünf. Zuvor war der Wirbelsturm am Mittwoch als Hurrikan der Stufe vier und mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 Kilometern pro Stunde in Florida auf Land getroffen. Bei seinem Zug quer über den südlichen Bundesstaat hinterließ er Zerstörungen und Überschwemmungen.

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Kurzmeldungen Lokales 30.09.2022

(lm) - Das Großherzogtum hat am Freitag einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen, wie das Gesundheitsministerium am Nachmittag mitteilt. Damit steigt die Zahl der Sterbefälle auf 1.130.

In den vergangenen 24 Stunden haben sich zudem 1.040 Menschen auf den Erreger testen lassen. Bei 276 Personen fiel der Test positiv aus. Daraus ergibt sich eine Positivitätsrate von 26,54 Prozent. Der R-Wert liegt aktuell bei 1,43.

Auch in den Krankenhäusern werden wieder mehr Covid-19-Patiente versorgt wie am Vortag. 15 Menschen werden aktuell stationär behandelt, einer davon intensivmedizinisch.

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Josy Hames übt sein Mandat nun als unabhängiger Gemeinderat aus.
Kurzmeldungen Lokales 30.09.2022

(lm) - Nach seinem Austritt aus der CSV stand bereits zur Debatte, ob Josy Hames Mitglied bei der ADR werden würde. Diese Gerüchte wurden am Freitagmorgen seitens des ADR-Politikers Fernand Kartheiser bei Radio 100,7 bestätigt.

Josy Hames geriet aufgrund einer verbalen Attacke gegen Déi jonk Gréng auf Facebook heftig in Kritik. Da er nicht bereit war, sich zu entschuldigen, wurde er von der Fraktion ausgeschlossen. Im Vorfeld hatte Hames bereits angekündigt, die CSV zu verlassen.

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Kurzmeldungen Lokales 30.09.2022

Die Poliklinik in Düdelingen wird am Montag wieder ihren Dienst aufnehmen, nachdem sie im Zuge der Corona-Pandemie vorübergehend geschlossen worden war. Wie der Centre Hospitalier Emile Mayrisch (CHEM) am Freitag mitteilt, wird die Klinik von montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr Patienten empfangen. Außerhalb dieser Zeiten können sich Patienten in die Notaufnahme in Esch/Alzette begeben.

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Kurzmeldungen Politik 30.09.2022

Auch zum vierten und letzten Kapitel der Verfassungsreform wird kein Referendum durchgeführt. Die Unterschriftensammlung hat nicht das gewünschte Resultat gebracht. 25.000 Unterschriften hätten es sein müssen. Nach Ablauf der Frist waren es lediglich 436, wovon eine als ungültig erklärt wurde, wie das Staatsministerium nach Überprüfung der von jeder Gemeinde ermittelten Ergebnisse am Freitag mitteilte. 

(dpa) - Bei einem Bombenanschlag auf eine Bildungseinrichtung in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens 19 Menschen getötet worden. 27 weitere wurden bei der Explosion am Freitagmorgen Ortszeit verletzt, wie ein Polizeisprecher berichtete. Der Anschlag ereignete sich im Stadtteil Dashte Barchi, der mehrheitlich von den schiitischen Hazara bevölkert wird. Nach Angaben der Bildungseinrichtung absolvierten die Schüler und Schülerinnen der Bildungseinrichtung gerade eine Aufnahmeprüfung für die Universität.

Die Zahl der Opfer könnte noch steigen. Ein Augenzeuge berichtete der Deutschen Presse-Agentur, dass Krankenwagen noch Stunden nach der Explosion Tote und Verletzte wegbringen. Die Taliban haben bei ihrer Machtübernahme Schulen für Mädchen ab der siebten Klasse geschlossen. Private Bildungseinrichtungen bieten älteren Mädchen die Möglichkeit, ihre Ausbildung fortzusetzen.

Zu der Tat hat sich noch niemand bekannt. Seit Machtübernahme der Taliban im August 2021 gingen Anschläge auf Zivilisten vor allem von der Terrormiliz Islamischer Staat aus. Die schiitischen Hazara sind besonders starker Verfolgung und Bedrohung durch den IS ausgesetzt.

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Vorgestern

(dpa) - Drei russische Kosmonauten sind nach rund 200 Tagen auf der Internationalen Raumstation ISS wieder auf der Erde gelandet. Oleg Artemjew, Denis Matwejew und Sergej Korssakow dockten am Donnerstag mit einer „Sojus“-Kapsel von der ISS ab und landeten einige Stunden später in der Steppe Zentralkasachstans, wie auf Live-Bildern der US-Raumfahrtbehörde Nasa zu sehen war. Zuvor hatte Artemjew am Mittwoch das Kommando über die ISS an die italienische Astronautin Samantha Cristoforetti übergeben - sie übernahm die Rolle als erste Frau aus Europa.

Neben Cristoforetti sind noch die Nasa-Astronauten Bob Hines, Kjell Lindgren und Jessica Watkins an Bord der ISS, in der vergangenen Woche kamen zudem die Kosmonauten Sergej Prokopjew und Dmitri Petelin sowie der Nasa-Astronaut Frank Rubio hinzu. 

In der kommenden Woche soll es noch voller werden: Die „Crew-5“, bestehend aus der Nasa-Astronautin Nicole Aunapu Mann und ihrem Nasa-Kollegen Josh Cassada sowie dem japanischen Astronauten Koichi Wakata und der russischen Kosmonautin Anna Kikina, sollen mit einem „Crew Dragon“ zur ISS starten. Der Hurrikan „Ian“ verzögerte ihren Start allerdings auf frühestens Mittwoch, wie die Nasa am Donnerstag mitteilte.

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Kurzmeldungen Politik 29.09.2022

(lm) – Seit Mittwoch wurden im Großherzogtum 378 neue Infektionen mit dem Coronavirus registriert. Insgesamt haben sich in den vergangenen 24 Stunden 1.436 Personen auf den Erreger testen lassen. Damit liegt die Positivitätsrate zurzeit bei 26,34 Prozent. Der R-Wert wird mit 1,42 angegeben.

In den Krankenhäusern des Landes wird erneut eine Person mehr stationär behandelt. Demnach werden aktuell 13 Corona-Patienten versorgt, einer davon auf der Intensivstation.

Die Zahl der Todesfälle bleibt am Donnerstag unverändert bei 1.129.

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Ein finnischer Grenzpolizist kontrolliert Autos in Vaalimaa an der Grenze mit Russland.

(dpa) – Finnland schließt seine Grenze für russische Touristen. Deutlich verschärfte Visa-Regeln für Reisende aus Russland treten um Mitternacht in der Nacht zum Freitag in Kraft, wie der finnische Außenminister Pekka Haavisto am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Helsinki ankündigte. Die Ereignisse rund um die Lecks in den Nord-Stream-Gasleitungen in der Ostsee und die Scheinreferenden in der Ukraine hätten den Beschluss der Regierung beschleunigt, sagte Haavisto.

Es handelt sich nach Angaben des finnischen Rundfunksenders Yle nicht um einen kompletten Einreisestopp. Ausnahmen sollen gelten, damit Russen weiterhin nach Finnland kommen können, etwa um enge Familienmitglieder zu treffen, zu arbeiten oder sich medizinisch versorgen zu lassen. Der große Unterschied werde nun aber sein, dass Russen nicht mehr zu touristischen Zwecken nach Finnland – und von dort weiter in andere Schengenländer – reisen können. Nach Informationen der finnischen Nachrichtenagentur STT zufolge dürfte dies die Anzahl der ankommenden Russen an der Grenze um 30 bis 50 Prozent verringern.

Finnland hat eine rund 1.340 Kilometer lange Grenze zu Russland und damit die mit Abstand längste aller EU-Länder. Russlands andere EU-Nachbarn Estland, Lettland, Litauen und Polen hatten die Einreise für Menschen aus dem Riesenreich schon am 19. September beschränkt. Seitdem dürfen russische Staatsbürger mit einem Schengenvisum für touristische Aufenthalte, Geschäftsreisen, Sport- und Kulturveranstaltungen nicht mehr in die Länder einreisen. Die Visa-Frage war seit dem Sommer auch in Finnland intensiv diskutiert worden. Das nördlichste EU-Land hatte bereits bestimmte Maßnahmen eingeführt, um es Russen zu erschweren, Visa zu erhalten.

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Kurzmeldungen Lokales 29.09.2022

Die Zentrale der Rettungsdienste hat am Freitag in fünf Fällen Hilfe organisieren müssen. Einen ersten Unfall gab es gegen 6.45 Uhr auf der A3 in Richtung Luxemburg, als ein Motorrad und ein Auto kollidierten. Eine Person musste ins Krankenhaus gefahren werden, die Zentren von Düdelingen und Bettemburg waren im Einsatz.

Gegen 7.50 Uhr wurde in der Rue des Ecoles in Niederkorn ein Fußgänger von einem Auto angefahren. Er wurde von Sanitätern aus dem Einsatzzentrum Sassenheim-Differdingen ins Krankenhaus gebracht, die Feuerwehren aus Sassenheim-Differdingen und Petingen waren ebenfalls im Einsatz.

Kurz vor 9 Uhr krachte auf der Place Dargent in Eich ein Auto gegen einen Beschilderungsmast. Zwei Insassen wurden verletzt. Der Einsatz war für die Berufsfeuerwehr aus der Hauptstadt.

Bei einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto gegen 9 Uhr auf der A3 in Richtung Luxemburg wurde eine Person verletzt. Sanitäter und Feuerwehr aus den Zentren Sassenheim-Differdingen und Esch/Alzette rückten aus.

Bei einem Kaminbrand gegen 9.15 Uhr in der Route de la Sûre in Reisdorf kam niemand zu Schaden, die Wehren aus Fels, Reisdorf, Vianden und Nordstad kümmerten sich um die Löscharbeiten.

Verkehrsinfos auf unserer Serviceseite. 

Kurzmeldungen Lokales 29.09.2022

(dme) – Die Zahl der Neuinfektionen ist in der Woche vom 19. bis 25. September im Vergleich zur Vorwoche um fast ein Drittel gestiegen (von 999 auf 1.300 Fälle). Aktuell sind im Großherzogtum 2.611 aktive Infektionen registriert (Vorwoche: 2.076). 

Die Reproduktionsrate stieg leicht von 1,15 auf 1,18, die Positivitätsrate ging um rund drei Prozent nach oben (von 17,67 Prozent auf 20,17 Prozent). Auch bei der Inzidenzrate registrierte das Gesundheitsministerium einen Anstieg von 155 auf 201 Fälle pro 100.000 Einwohner. Die Zahl der PCR-Tests kletterte ebenfalls von 5.653 auf 6.455. 

Vom 19. bis zum 25. September wurden keine neuen Todesfälle registriert, in der Vorwoche waren es noch zwei. Die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern des Landes stieg deutlich von sechs auf elf, ein Patient wird aktuell auf der Intensivstation behandelt. 

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In einem Einfamilienhaus in Spangdahlem im Eifelkreis Bitburg-Prüm hat es eine Explosion gegeben, bei der ein Bewohner verletzt worden ist.
Kurzmeldungen Lokales 29.09.2022

(dpa/lrs) – In einem Einfamilienhaus in Spangdahlem im Eifelkreis Bitburg-Prüm hat es eine Explosion gegeben, bei der ein Bewohner verletzt worden ist. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte. 

An dem Gebäude sei in der Nacht zum Donnerstag erheblicher Sachschaden entstanden. Da es einsturzgefährdet sei und nicht betreten werden könne, könne zunächst keine genauen Angaben zur Ursache der Explosion gemacht werden.  

Kurzmeldungen Panorama 29.09.2022

(dpa) – Mutige Aktivistinnen und Organisationen aus der Ukraine, Somalia, Venezuela und Uganda werden in diesem Jahr mit den Alternativen Nobelpreisen geehrt. Die Auszeichnung geht an die somalischen Menschenrechtsaktivistinnen Fartuun Adan und Ilwad Elman, die Ukrainerin Olexandra Matwijtschuk und das Center for Civil Liberties (CCL) sowie das venezolanische Kollektiv Cecosesola und das Africa Institute for Energy Governance (Afiego). Das gab die Right-Livelihood-Stiftung, die die Preise jedes Jahr vor den eigentlichen Nobelpreisen vergibt, am Donnerstag in Stockholm bekannt.

Der seit 1980 verliehene Preis der Stiftung heißt offiziell Right Livelihood Award, ist gemeinhin aber als Alternativer Nobelpreis bekannt. Die Right-Livelihood-Stiftung ehrt damit alljährlich mutige Persönlichkeiten und Organisationen, die sich für Menschenrechte, Umwelt und Frieden einsetzen. Die Auszeichnung steht dabei in kritischer Distanz zu den eigentlichen Nobelpreisen, deren Preisträger ab Montag in Stockholm und Oslo verkündet werden.