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Erste Migranten von „Lifeline“ verlassen Malta
International 05.07.2018

Erste Migranten von „Lifeline“ verlassen Malta

Die ersten 52 der Lifeline-Passagiere haben Frankreich erreicht.

Erste Migranten von „Lifeline“ verlassen Malta

Die ersten 52 der Lifeline-Passagiere haben Frankreich erreicht.
AFP
International 05.07.2018

Erste Migranten von „Lifeline“ verlassen Malta

Insgesamt haben sich neun Länder bereit erklärt, einige der insgesamt rund 230 Migranten von dem Schiff der deutschen Hilfsorganisation Mission Lifeline aufzunehmen. Luxemburg soll 15 der Migranten aufnehmen.

(dpa) - Die ersten Migranten von dem Rettungsschiff „Lifeline“ haben Malta verlassen. Die Gruppe von 52 Flüchtlingen ist am Donnerstagmittag auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle gelandet. Insgesamt haben sich neun Länder bereit erklärt, einige der insgesamt rund 230 Migranten von dem Schiff der deutschen Hilfsorganisation Mission Lifeline aufzunehmen. Luxemburg soll 15 der Migranten aufnehmen.


Das blockierte Flüchtlings-Rettungsschiff der deutschen Hilfsorganisation «Lifeline» im Hafen von Valetta.
Luxemburg nimmt 15 „Lifeline“-Flüchtlinge auf
Das Rettungsschiff „Lifeline“ ist jetzt im Hafen von Malta. Es stehen juristische Konsequenzen für die Retter an. Luxemburg will einen Teil der Schutzsuchenden aufnehmen.

Die Verantwortung untereinander aufzuteilen, sei möglich und es könne auf „menschliche und effektive“ Art und Weise gemacht werden, twitterte Maltas Premier Joseph Muscat.

Die „Lifeline“ war fast eine Woche auf dem Meer blockiert, nachdem sie die Migranten vor Libyen gerettet hatte. Erst nach der Vereinbarung, dass die Migranten unter EU-Ländern aufgeteilt werden, erlaubte Malta die Einfahrt in einen Hafen.

Der deutsche Kapitän muss sich vor Gericht verantworten, weil er das Schiff ohne ordnungsgemäße Registrierung in maltesische Gewässer gesteuert haben soll.


ARCHIV - 27.01.2018, Mittelmeer: Zahlreiche Flüchtlinge, die auf Booten von Libyen aus nach Italien übersetzen wollten, werden während eines Rettungseinsatzes vor der libyschen Küste geborgen. (zu dpa "Mehr als 1400 Flüchtlinge in diesem Jahr im Mittelmeer umgekommen" am 03.07.2018) Foto: Laurin Schmid/SOS Mediterranee/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Flucht über das Mittelmeer wird riskanter
Es ist Sommer, da schicken Menschenschmuggler wieder viele Boote aufs Mittelmeer. Doch so riskant wie derzeit war die Überfahrt seit Langem nicht mehr.

Claus-Peter Reisch ist gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt worden. Er darf aber die Insel nicht verlassen. Die NGO sieht hinter den Anschuldigungen eine politische Kriminalisierungskampagne.


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"Warum steht hier nicht die lybische Küstenwache vor Gericht", so Claus-Peter Reisch, der Kapitän des Rettungsschiffes "Lifeline" in einem Statement. Vorerst ist er gegen Kaution auf Malta freigelassen worden.
Claus-Peter Reisch wird vorgeworfen, die "Lifeline" nicht ordnungsgemäß registriert zu haben.
Malta setzt Rettungsschiff „Lifeline“ fest
Das deutsche Rettungsschiff „Lifeline“ mit etwa 230 aus Seenot geretteten Migranten an Bord darf einen maltesischen Hafen anlaufen, wird danach aber festgesetzt - auf Drängen des deutschen Innenministers Horst Seehofer.
An Bord des Schiffes warten 234 gerettete Flüchtlinge auf ein ungewisses Schicksal.
„Lifeline“ wartet weiter
Eine Lösung zeichnet sich zwar ab, aber noch harrt das Rettungsschiff „Lifeline“ weiter der Erlaubnis zum Anlegen.
This handout picture taken and released June 25, 2018 by German NGO "Mission Lifeline" off the coast of Malta shows migrants resting on board the Lifeline ship.  
Lifeline, a ship belonging to a German NGO of the same name, is moored about 30 nautical miles off Malta with 234 migrants who were rescued on June 20, including 14 women and four children younger than three. Italy's far-right Interior Minister Matteo Salvini said the ship won't go to Italy.  / AFP PHOTO / Mission Lifeline e. V. / Felix Weiss / RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO / Mission Lifeline e. V. / Felix Weiss- NO MARKETING NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS