Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Ungeachtet massiver Warnungen der russischen Behörden haben Unterstützer des inhaftierten Kremlkritikers Nawalny zu neuen landesweiten Protesten aufgerufen.

(dpa) - Bei neuen Protesten für eine Freilassung des inhaftierten Kremlkritikers Alexej Nawalny hat es im äußersten Osten Russlands erste Festnahmen gegeben. Bürgerrechtlern zufolge kamen am Sonntag zunächst knapp 100 Menschen in Polizeigewahrsam. Dem Portal Owd-Info zufolge wurden allein in Wladiwostok am Pazifik knapp 60 Demonstranten von Polizisten abgeführt. Videos zeigten, wie sie bei frostigem Wetter zu kleinen Stadtbussen gebracht wurden. Zu sehen war zudem, wie zumeist junge Menschen auf der zugefrorenen Amurbucht tanzen und „Putin ist ein Dieb“ und „Freiheit für Russland“ riefen.

Nawalnys Unterstützer haben das zweite Wochenende infolge landesweit zu Protesten aufgerufen. Aktionen waren demnach in rund 100 Städten geplant. Zuerst begannen sie wegen der Zeitverschiebung im äußersten Osten des Landes. Wladiwostok liegt gut acht Flugstunden von der Hauptstadt Moskau entfernt. Dort sollten Kundgebungen am Mittag beginnen. Mehrere Stationen der U-Bahn sollten am Sonntag wegen der Proteste geschlossen bleiben.

Bereits am Samstag vergangener Woche waren Hunderttausende Menschen in mehr als 100 Städten für Nawalny und gegen Präsident Wladimir Putin auf die Straße gegangen. Der Oppositionelle war vor zwei Wochen direkt nach seiner Rückkehr aus Deutschland verhaftet worden, wo er sich fünf Monate lang von einem Giftanschlag erholt hatte. Der 44-Jährige macht Putin und den Inlandsgeheimdienst FSB für das Verbrechen verantwortlich. Putin und der FSB weisen das zurück.

Lesen Sie auch:

Haftstrafe für Kremlgegner Nawalny bestätigt - Neue Proteste geplant  
Leonid Wolkow: „Auch in Luxemburg liegt viel russisches Geld“  

Heute

Kurzmeldungen Lokales Um 08:42 aktualisiert

Gegen 17.20 Uhr ist eine Fahrerin mit ihrem Wagen auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums Belle Etoile in Bartringen verunglückt. Die genauen Umstände des Unfalls sind nicht bekannt, das Fahrzeug geriet aber auf einen Fußgängerweg und prallte dort gegen Steinpoller. Laut einem Polizeisprecher blieb es allerdings bei einem Materialschaden. Niemand wurde verletzt. Die Frau schaffte es jedoch altersbedingt nicht mehr, alleine aus dem Wagen auszusteigen. Die Fahrerseite des nicht mehr fahrtüchtigen Wagens befand sich zu nah an der Wand des Einkaufszentrums. Die Fahrerin brauchte daher die Unterstützung der Rettungskräfte, um aus dem Wagen zu gelangen. Ein Alkoholtest verlief negativ. 

Kurzmeldungen Lokales Heute um 08:01

Der CGDIS meldet drei Verkehrsunfälle am Dienstagabend. Gegen 17.30 Uhr kollidierten zunächst zwei Fahrzeuge auf der RN 31 zwischen Düdelingen und Kayl, hier wurde eine Person verletzt. Zur gleichen Zeit geschah ein Unfall mit einem Fahrzeug in Bartringen bei der Belle-Etoile, auch hier verletzte sich eine Person. Um 21.30 Uhr stießen zwei Autos auf der Route d'Esch in Gasperich zusammen, zwei Menschen wurden verletzt. 

Kurzmeldungen International Heute um 06:29

(dpa) - 26 Fußballerinnen der afghanischen Juniorinnen-Nationalmannschaft und deren Familienangehörige haben auf der Flucht vor den Taliban in Portugal Asyl bekommen. Wie die US-Nachrichtenagentur AP am Montag unter Berufung auf A-Nationalmannschafts-Kapitänin Farkhunda Muhtaj berichtete, umfasst die Gruppe insgesamt 80 Personen. Durch vereinte Kräfte und auch unter Beteiligung von US-Hilfsorganisationen sei die Ausreise am Sonntag gelungen. „Sie haben ihr Zuhause und alles hinter sich gelassen“, sagte Muhtaj, die in Kanada lebt und in den vergangenen Wochen den Kontakt zu den 14 bis 16 Jahre alten Mädchen gehalten hat.

Seit der Machtübernahme durch die Taliban hatten die Spielerinnen nicht nur um ihre sportliche Zukunft, sondern auch um die Chancen auf eine gute Berufsausbildung gebangt. In Portugal soll nun ein sicheres Leben beginnen. Die Mädchen wollen demnach weiter Fußball spielen und hoffen darauf, eines Tages Portugals Superstar Cristiano Ronaldo treffen zu können.

Lesen Sie mehr: 

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 21.09.2021

Im Laufe des Dienstags haben mehrere Verkehrsunfälle Verletzte gefordert. So kollidierten gegen 11.40 Uhr auf der N1 in Wecker ein Fahrzeug und ein Motorrad. Eine Person wurde verletzt. Gegen 13.35 Uhr kam es indes zu einem Zusammenstoß zischen zwei Wagen auf der N12 in Dondelingen. Eine Person erlitt Blessuren. Ein ähnlicher Unfall ereignete sich gegen 15 Uhr im Hauptstadtviertel Dommeldingen. Zwei Personen mussten verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. 

Kurzmeldungen Lokales 21.09.2021

(SH) - Wegen eines Schadens an der Hauptleitung ist die Wasserzufuhr in der Rue Pasteur (gerade Hausnummern) auf dem Teilstück zwischen der Rue Révérend Père Jacques Thill und der Rue Curie derzeit unterbrochen. Die zuständigen Dienste sind dabei, die Leitung zu reparieren. Den betroffenen Einwohnern steht von 13 Uhr an auf Höhe des Hauses Nummer 2 in der Rue Curie ein Wassertank zur Verfügung. 

(dpa) - Nach rund drei Wochen Pause ist der Vulkan Ätna auf Sizilien wieder ausgebrochen. Am Dienstagmorgen registrierte das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) steigende Aktivitäten im Inneren des Berges, eine Aschewolke stieg rund 9.000 Meter auf. Aus dem Krater der südöstlichen Seite floss etwas Lava.

Der offiziell 3.357 Meter hohe Vulkan spuckt seit Mitte Februar immer wieder Lava und Asche, rund 50 Ausbrüche wurden registriert. Diese sind oft spektakulär zu beobachten, meist aber ungefährlich für die umliegenden Dörfer und die im Süden gelegene Großstadt Catania. Der dortige Flughafen konnte am Dienstag weiter angeflogen werden.

Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 20.09.2021

Am Samstag fanden sich entlang eines Waldweges zwischen der Industriezone Solupla und dem CR 304 zwischen Redingen und Beckerich eine blaue Tüte mit Tierinnereien. Dabei soll es sich um die Überreste eines männlichen jungen Kalbs handeln. Die Polizei sucht nun in diesem Zusammenhang nach Hinweisen. Informationen nimmt die Polizei aus Redange entgegen (24492-1000).

Kurzmeldungen Lokales 20.09.2021

(dpa/lrs) - Bei einem Treppeneinsturz in einem Haus in Wittlich (Landkreis Bernkastel-Wittlich) sind zwei Arbeiter schwer verletzt worden. Einer der beiden Männer sei am Montagmorgen eingeklemmt worden, teilte die Polizei in Wittlich mit. Die Treppe sei bei Sanierungsarbeiten nach einem Hochwasserschaden zusammengebrochen. Ein Betonbauteil sei auf die Beine eines Arbeiters gestürzt. Um ihn zu befreien, sei hydraulisches Hebegerät eingesetzt worden. Während der Bergungsarbeiten sei der Schwerverletzte ansprechbar gewesen und medizinisch versorgt worden, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr.

Beide Männer wurden mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt zur Ursache des Einsturzes. Wegen des Einsatzes wurde eine anliegende Straße für zwei Stunden gesperrt.

Lesen Sie auch: 

Tödlicher Unfall in Belval
Geisterfahrer verursacht Unfall aus A1 

Kurzmeldungen Lokales 20.09.2021

(dpa) - Ein Mann hat am Montagmorgen in der spanischen Stadt Sabadell bei Barcelona fünf Menschen niedergeschossen, die an einer Party unter freiem Himmel teilnahmen. Eines der Opfer, eine im siebten Monat Schwangere, habe wegen ihrer Verletzungen ihr Kind verloren, berichtete die Zeitung „La Vanguardia“ unter Berufung auf die Polizei.

Ein anderes Opfer sei von vier Kugeln lebensgefährlich verletzt worden. Dessen Freundin habe der Polizei gesagt, sie vermute, dass es sich bei dem Täter um ihren Ex-Freund handelte, der erst vor kurzem aus dem Gefängnis entlassen worden sei. Die anderen drei Opfer wurden der Polizei zufolge nur leicht verletzt. Nach dem Täter werde gefahndet, hieß es. Es wurde auch nicht ausgeschlossen, dass es sich um eine Abrechnung im Bandenmilieu gehandelt haben könnte.