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(dpa) - Der monatelange Vulkanausbruch im Südwesten von Island ist vor wenigen Tagen für beendet erklärt worden - die Erde unter dem Gebiet kommt trotzdem nicht zur Ruhe. Das Meteorologische Institut der Nordatlantik-Insel verzeichnete in den vergangenen Tagen Tausende Erdbeben in dem Vulkangebiet auf der Reykjanes-Halbinsel südwestlich von Reykjavik, darunter am Heiligen Abend sowie in der Nacht zum Samstag mehrere mit einer Stärke von über 4,0.

Wie der isländische Rundfunksender RÚV berichtete, deuten Satellitendaten darauf hin, dass sich Magmaströme unter der Erde bewegen und versuchen, an die Oberfläche zu gelangen - dadurch kommt es zu den Erdbeben. Wie bereits vor dem vulkanischen Ausbruch im Frühjahr geschehen diese demnach in Wellen. Ob all das zu einer erneuten Eruption führen wird, ist jedoch noch unklar.

Die vulkanische Eruption auf der Halbinsel hatte Mitte März begonnen. Seitdem spritzte und sprudelte Lava, die aus einem unterirdischen vulkanischen System namens Krýsuvík stammt, aus der Erde. Obwohl das Gebiet nur etwa 30 Kilometer von der isländischen Hauptstadt Reykjavik entfernt liegt, bestand keine Gefahr für Menschen und umliegende Orte. Stattdessen wurde das Spektakel zum Anziehungspunkt für Vulkanologen, Wanderer und Naturfreunde. Vor rund einer Woche wurde der Ausbruch dann offiziell für beendet erklärt. Er ist der längste, der in Island - dem Land der Vulkane, Gletscher und Geysire - bislang aufgezeichnet wurde.

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Gestern

 (dpa) - Österreichs Justiz und die Sicherheitsbehörden sollen als Reaktion auf den Tod einer bedrohten Ärztin stärker für den Kampf gegen Hass im Netz gerüstet werden. Justizministerin Alma Zadic kündigte am Samstag an, dass sie gemeinsam mit Innenminister Gerhard Karner daran arbeiten werde, jeder Polizeidienstelle und Staatsanwaltschaft die nötigen Ressourcen und Werkzeuge zu geben, um alle Opfer ernst zu nehmen und Täter zeitnah zur Rechenschaft zu ziehen. „Diese Ausforschung dauert oft zu lange, was für Betroffene natürlich extrem belastend ist“, sagte die Grünen-Politikerin.

Die im Kampf gegen die Corona-Pandemie engagierte Ärztin Lisa-Maria Kellermayr war monatelang massiven Morddrohungen aus der Szene der Maßnahmengegner ausgesetzt und hatte sich deshalb an die Polizei gewandt. Seit dem Suizid der 36-jährigen Medizinerin vor rund einer Woche sind Österreichs Behörden mit dem Vorwurf konfrontiert, sich zu wenig um den Fall gekümmert zu haben.

Ermittlungen laufen inzwischen auch in Deutschland. Am Freitag wurde in Oberbayern die Wohnung eines 59-jährigen Mannes durchsucht, dem die Bedrohung und Nachstellung Kellermayrs vorgeworfen wird.     

Kurzmeldungen Lokales 07.08.2022

(TJ) - Gegen 9.15 Uhr wurde in Küntzig ein Radfahrer von einem Auto angefahren und zu Boden geworfen. Dabei verletzte der Unglückliche sich, so dass die Zentrale der Rettungsdienste einen Krankenwagen aus Petingen an den Unfallort abbestellte. Der Mann wurde nach einer Erstversorgung zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gefahren. Währenddessen sicherte die Feuerwehr aus Kaerjeng den Unfallort ab.

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Vorgestern

Kurzmeldungen Panorama 06.08.2022

(dpa) - Wegen Schlammlawinen und Überflutungen im Salzburger Land haben rund 230 Menschen vorübergehend in Berghütten und Gasthäusern festgesessen. Bei Räumungsarbeiten wurden am Samstag die Verbindungswege zu fast allen dieser Gebäude in der Region Oberpinzgau provisorisch wieder hergestellt, hieß es von der Landesverwaltung in Salzburg.

Aus einer Hütte im Hollersbachtal würden neun Personen mit einem Hubschrauber ausgeflogen. Bei den Unwettern am Freitagnachmittag wurden keine Menschen verletzt, sagte ein Sprecher. Die Eingeschlossenen seien nicht in Gefahr gewesen.

Auch in den Bundesländern Tirol und Kärnten traten Bäche über die Ufer, es wurden Straßen überschwemmt und Gebäude beschädigt. Für Samstagabend kündigten Meteorologen erneut Regen und Gewitter in den schon am Freitag betroffenen Gebieten an.    

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Kurzmeldungen Lokales 06.08.2022

(TJ) - Kurz vor 6 Uhr kam es am Samstag zwischen Moutfort und Dalheim zu einem Unfall nachdem der Fahrer - laut eigenen Aussagen - einem Reh ausweichen wollte. Das Auto überschlug sich mehrmals in einem angrenzenden Feld und fing Feuer. Es brannte völlig aus.

Beim Fahrer verlief ein Alkohol- sowie ein Drogenschnelltest positiv. Sein Führerschein wurde eingezogen und der Unfall zu Protokoll genommen. Die Strecke musste für die Dauer des Rettungseinsatzes gesperrt werden. Beide Insassen wurden zur Kontrolle ins Krankenhaus verbracht. 

Die Feuerwehren aus Dalheim, Remich und Luxemburg waren im Einsatz.

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