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Ermittler: Skripal kam zuhause in Kontakt mit Nervengift
International 28.03.2018

Ermittler: Skripal kam zuhause in Kontakt mit Nervengift

Menschen gehen an dem Restaurant "Zizzi", das nach dem Giftanschlag auf den russischen Ex-Doppelagenten Skripal von der Polizei geschlossen wurde, vorbei.

Ermittler: Skripal kam zuhause in Kontakt mit Nervengift

Menschen gehen an dem Restaurant "Zizzi", das nach dem Giftanschlag auf den russischen Ex-Doppelagenten Skripal von der Polizei geschlossen wurde, vorbei.
David Mirzoeff/PA Wire/dpa
International 28.03.2018

Ermittler: Skripal kam zuhause in Kontakt mit Nervengift

Der vergiftete russische Ex-Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Yulia sind wohl zuhause in Kontakt mit dem Kampfstoff gekommen.



Former Russian military intelligence colonel Sergei Skripal attends a hearing at the Moscow District Military Court in Moscow on August 9, 2006.
Sergei Skripal, a former Russian double agent whose mysterious collapse in England sparked concerns of a possible poisoning by Moscow, has been living in Britain since a high-profile spy swap in 2010. Police were probing his exposure to an unknown substance, which left him unconscious on a bench in the city of Salisbury and saw media draw parallels to the case of Alexander Litvinenko, an ex-spy who died of radioactive polonium poisoning in 2006.
 / AFP PHOTO / Kommersant Photo / Yuri SENATOROV / Russia OUT
Russischer Ex-Doppelagent wurde laut Polizei Opfer von Nervengift
Der ehemalige russische Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Yulia sind höchstwahrscheinlich Opfer von Nervengift geworden.

Skripal und seine Tochter Yulia waren am 4. März bewusstlos auf einer Parkbank in der Innenstadt von Salisbury entdeckt worden. Die britischen Ermittler gehen davon aus, dass sie mit dem in der früheren Sowjetunion entwickelten Kampfstoff Nowitschok vergiftet wurden. Beide befinden sich seitdem in einem kritischen aber stabilen Zustand.


19.03.2018, Großbritannien, Salisbury: Polizisten und Soldaten ziehen Schutzanzüge an, um weitere Untersuchungen im Fall eines Giftanschlags auf den Ex-Doppelagenten Skripal und seine Tochter Yulia vorzunehmen. Foto: Ben Birchall/PA Wire/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
14 EU-Staaten weisen russische Diplomaten aus - Russland kündigt Vergeltung an
Wegen des Giftanschlags auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien weisen insgesamt 14 EU-Staaten russische Diplomaten aus.

Russland streitet jegliche Verantwortung für den Anschlag ab. Trotzdem wiesen weltweit inzwischen 26 Staaten russische Diplomaten aus, darunter auch Deutschland, Frankreich und die USA. Die Gesamtzahl der betroffenen Personen liegt bei mehr als 140. Sieben weiteren russische Diplomaten wurden von der Nato vor die Tür gesetzt.


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