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Ermittler finden weitere Verstecke von Pariser Terrorverdächtigen
International 13.01.2016 Aus unserem online-Archiv
Pariser Terrorverdächtige

Ermittler finden weitere Verstecke von Pariser Terrorverdächtigen

Eine der Wohnungen wurde im Brüsseler Viertel Schaerbeek entdeckt, wie bereits in der vergangenen Woche bekannt geworden war.
Pariser Terrorverdächtige

Ermittler finden weitere Verstecke von Pariser Terrorverdächtigen

Eine der Wohnungen wurde im Brüsseler Viertel Schaerbeek entdeckt, wie bereits in der vergangenen Woche bekannt geworden war.
AFP
International 13.01.2016 Aus unserem online-Archiv
Pariser Terrorverdächtige

Ermittler finden weitere Verstecke von Pariser Terrorverdächtigen

Die belgische Polizei hat zwei weitere Wohnungen gefunden, in denen Spuren einiger jener Terrorverdächtigen entdeckt wurden, die am 13. November 2015 die Anschläge in Paris verübt haben.

(dpa) - Belgische Polizisten haben weitere Verstecke der Pariser Attentäter vom 13. November gefunden. In einer Wohnung in der südbelgischen Industriestadt Charleroi seien Fingerabdrücke des Islamisten Abdelhamid Abaaoud gefunden worden, der als einer Drahtzieher der verheerenden Terroranschläge mit 130 Todesopfern gilt. Er war nach den Anschlägen bei einem Anti-Terror-Einsatz der Polizei in Saint-Denis bei Paris ums Leben gekommen.

Auch Bilal Hadfi, einer der Selbstmordattentäter vom Fußballstadion „Stade de France“, hinterließ Fingerabdrücke in der Wohnung, wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Brüssel mitteilte.

Ermittler fanden ein weiteres Versteck in Auvelais in der Region von Charleroi. Die Durchsuchungen fanden bereits Ende vergangenen Jahres statt, waren aber bisher nicht öffentlich gemacht worden.

Schon zu Monatsbeginn hatte die Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass Polizisten ein Versteck des flüchtigen Terrorverdächtigen Salah Abdeslam in Brüssel entdeckten. Abdeslam wird in Belgien als Staatsfeind Nummer eins gesucht.


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Wieder ein Machetenangriff, diesmal in der belgischen Stadt Charleroi. Ziel: zwei Polizistinnen. Der Täter rief Allahu Akbar (Gott ist groß). Der Ruf deutet auf einen islamistischen Hintergrund hin.
Der tragische Vorfall ereignete sich vor der Hauptwache der Polizei in Charleroi.
Attentäter haben am Abend des 13. November an mehreren Stellen in Paris Menschen erschossen oder durch Selbstmordattentate mit in den Tod gerissen. Im Musiksaal Bataclan starben mehr als 80 Besucher eines Konzerts.
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A French flag flutters over candles and flowers as people gather at Place de la Republique (Republic Square) in Paris on November 22, 2015 to pay tribute for the victims of the November 13 terror attacks. A coordinated wave of attacks on Parisian nightspots claimed by Islamic State group (IS) jihadists killed 130 people. AFP PHOTO / LOIC VENANCE