Wählen Sie Ihre Nachrichten​

(dpa) - Seit einigen Wochen kommt es im Norden Islands immer wieder zu kräftigen Erdbeben - nun sind auch in der Nähe der Hauptstadt Reykjavik mehrere stärkere Erschütterungen verzeichnet worden. Eines davon habe in der Nacht zum Montag eine Stärke von 5,0 gehabt, weitere am frühen Morgen 4,6 und 4,3, wie das isländische Wetteramt auf Facebook schrieb. Insgesamt seien 19 Beben mit einer Stärke jenseits von 3,0 aufgezeichnet worden. Experten zufolge sind die Beben Teil einer Erschütterungsserie, die bereits vor fast einem halben Jahr unterhalb der Reykjanes-Halbinsel begonnen hat. Berichte über Verletzte oder Schäden gab es zunächst ebenso nicht wie Anzeichen für eine bevorstehende Eruption.

Island liegt auf einer Reihe von Verwerfungslinien, Erdbeben sind für die Isländer deshalb keine Seltenheit. In den vergangenen vier Wochen hatte es vor allem in der Erde entlang der Bruchzone Tjörnes im hohen Norden der Insel und damit weit entfernt von Reykjavik rumort. Dort war es am Wochenende zu einem Beben der Stärke 4,7 gekommen.

Gestern

(dpa) - In Russland ist es erneut zu einer Massenvergiftung von Menschen mit gepanschtem Alkohol gekommen. Dabei seien in der Stadt Jekaterinburg am Ural mindestens 18 Menschen gestorben, teilten die Ermittler am Samstag mit. Zwei Tatverdächtige wurden demnach festgenommen. Ihnen drohen im Falle einer Verurteilung bis zu zehn Jahre Haft. Es werde nach weiteren Beteiligten gesucht.

Die Ermittler werfen den Festgenommenen vor, in den vergangenen Tagen giftigen Methylalkohol auf einem Markt verkauft zu haben. Derzeit würden weitere mögliche Verkaufsorte untersucht, hieß es. Jekaterinburg liegt etwa 1.400 Kilometer östlich von Moskau.

Erst Anfang Oktober waren im Süden Russlands 35 Menschen ums Leben gekommen, weil sie gepanschten Alkohol getrunken hatten. Daraufhin gab es in der Region Orenburg rund 1.200 Kilometer südöstlich von Moskau an der Grenze zu Kasachstan großflächig Kontrollen von Verkaufsstellen. Die Polizei nahm mehrere Menschen fest.

Wodka und anderer Alkohol dürfen in Russland nur mit offiziellen Kennnummern verkauft werden. Trotzdem kommt es immer wieder zu schweren Alkoholvergiftungen, besonders in der Provinz, weil dort Getränke bisweilen aus billigem, aber lebensgefährlichem Industriealkohol hergestellt werden.    

12.10.2021, Spanien, La Palma: Ein vulkanischer Blitz über dem Vulkan Cumbre Vieja ist trotz des dichten, dunklen Rauchs, der aus dem Krater aufsteigt, von weitem sichtbar. Durch die Reibung zwischen der Asche und dem vom Vulkan ausgestoßenen Material werden Ionen freigesetzt, die die so genannten vulkanischen Blitze erzeugen. Die vulkanischen Blitze sind ein sehr häufiges Phänomen bei Vulkanausbrüchen. Foto: Europa Press/EUROPA PRESS/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

(dpa) - Der Lavafluss aus dem Vulkan auf der Kanareninsel La Palma hat bis Samstag insgesamt 1.817 Gebäude zerstört. Das seien 269 mehr als bei der letzten Zählung am Donnerstag gewesen, berichtete der staatliche TV-Sender RTVE unter Berufung auf das europäische Erdbeobachtungssystem Copernicus. Von neuen Evakuierungen wurde jedoch nichts bekannt. Seit Mitternacht seien zudem wieder fast 40 leichte bis mittlere Erdbeben registriert worden, das heftigste mit einer Stärke von 4,6 in einer Tiefe von 37 Kilometern. „Die Beben deuten darauf hin, dass der Ausbruch unvermindert anhält“, sagte der Erdbebenexperte Eduardo Suarez vom Nationalen Geografischen Institut.

Der Vulkan in der Cumbre Vieja, der noch keinen Namen hat, war am 19. September erstmals seit 50 Jahren wieder ausgebrochen. Seither richteten die Lava und heftiger Ascheregen große Schäden an Häusern, der Infrastruktur und in der Landwirtschaft an, vor allem in den Bananenplantagen. Mehr als 7.000 Menschen mussten vorsorglich ihre Häuser verlassen, von denen inzwischen ein erheblicher Teil unter Lava begraben ist. Ernsthaft verletzt wurde bisher niemand.

Der Flughafen der Insel war nach Angaben des Betreibers Aena weiter betriebsbereit, wurde aber wegen des hohen Ascheanteils in der Luft von den internationalen und regionalen Fluglinien zunächst nicht mehr angeflogen. Der Flugverkehr auf den anderen großen Touristeninseln der Kanaren - Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria oder Lanzarote - lief normal.    

15.10.2021, Spanien, Vigo, Pontevedra, (galicia): 2.000 Kilo Kokain von einem Segelboot, das im Nordatlantik auf dem Weg nach Spanien abgefangen wurde, stehen sichergestellt im Hafen. Eine Jacht, die vom spanischen Zoll in Zusammenarbeit mit der Polizei mit 2,5 Tonnen Kokain an Bord vor den Azoren aufgebracht worden war, segelte nach amtlichen Angaben unter deutscher Flagge. Foto: Marta Vázquez Rodríguez/EUROPA PRESS/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

(dpa) - Der niederländische Zoll hat im Hafen von Rotterdam binnen weniger Tage vier Lieferungen mit insgesamt 1,8 Tonnen Kokain entdeckt. Alleine in der Nacht zum Samstag wurden 520 Kilogramm des Rauschgifts in einem aus Brasilien kommenden Container gefunden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Das Kokain im Straßenverkaufswert von 39 Millionen Euro war zwischen einem als Viehfutter verwendeten Restprodukt von Rohrzucker versteckt, das an eine Firma im britischen Manchester geliefert werden sollte. Die Ermittlungen zu den Hintergründen laufen noch. Das Rauschgift wurde inzwischen vernichtet. 

Kurzmeldungen Lokales 16.10.2021

(dpa) - Damit Eichhörnchen gefahrlos über die Straße kommen können, gibt es in Trier jetzt zwei „Eichhörnchenbrücken“. Dabei handelt es sich jeweils um ein acht Zentimeter dickes Tau, das über eine Straße zwischen zwei Bäumen gespannt ist. Die „Brücken“ sind erst seit wenigen Wochen „in Betrieb“: Die ersten Hörnchen seien bereits über das Seil geflitzt, sagt Stadtsprecher Ernst Mettlach.

Große Erleichterung bei Anwohnerin Petra Lieser, die die Idee für die „Brücken“ hatte. „Ich habe mich an die Stadt gewandt, weil ich immer so viele tote Eichhörnchen genau an dieser Stelle hier gefunden habe“, sagt sie im Stadtteil Mariahof. Ruckzuck sei ihr Vorschlag umgesetzt worden. Und: Seit die Taue gespannt sind, habe sie keine toten Tiere mehr entdeckt. Nach Recherchen von Lieser gibt es „Eichhörnchenbrücken“ noch in Berlin und in Hamburg. „Es könnte sie überall geben, wo Eichhörnchen überfahren werden“, meint sie. Im Prinzip brauche es nicht viel dazu - nur eben jemanden, der anfangs die Tiere mit Futter anlockt. Die Taue in Trier seien je acht bis zehn Meter lang.

An der „Gefahrenstelle“ in Trier sei das Problem, dass die Straße breit sei und die Tiere vom Gebüsch aus auf die Straße hüpften. „Das sieht kein Autofahrer“, sagt Lieser. An einer der „Brücken“ hätten Mitarbeiter des Amtes Stadtraum auch eine Wildkamera angebracht, die auslösen soll, wenn sich ein Tier nähert. Auf einem der ersten Fotos sei allerdings kein Eichhörnchen abgelichtet, sondern ein Eichelhäher: „Und der schaut mitten in die Linse“, sagt der Sprecher.

Hier gibt es viele weitere Artikel aus dem Lokalen.

Kurzmeldungen Lokales 16.10.2021

(jwi) - In den vergangenen Stunden gab es in Luxemburg insgesamt vier Einsätze, wo die Teams des CGDIS wegen Feuer ausrücken mussten. 

So brannte gegen 18 Uhr in Biwisch ein Keller, um 21.06 Uhr ein Zimmer in Esch/Alzette in der Rue Pierre Kersch. Knapp eine halbe Stunde später fing in Nötringen ein Holzstappel feuer und um 2 Uhr in der Nacht auf Samstag brannte in Koerich Abfall.

Laut CGDIS kam bei allen Einsätzen niemand zu Schaden.

Hier gibt es viele weitere Artikel aus dem Lokalen. 

(dpa) - Bei einem Schulausflug in die freie Natur in der indonesischen Provinz West-Java sind elf Schüler ertrunken. Die Schüler im Alter zwischen 12 und 15 Jahren hatten versucht, einen Fluss zu durchqueren, wie ein Behördensprecher am Samstag mitteilte. Dabei seien sie von der Strömung mitgerissen worden. Mehrere Lehrer wurden verletzt, als sie versuchten, ihre Schüler zu retten. „Suchtrupps haben die Opfer später stromabwärts entdeckt“, sagte der Sprecher. Insgesamt waren rund 150 Schüler zu dem Ausflug am Freitag im Bezirk Ciamis aufgebrochen.

Lesen Sie auch:

Seniorin in Südfrankreich geköpft - Verdächtiger gefasst


Vorgestern

Kurzmeldungen Panorama 15.10.2021

Der Rekord-Jackpot von 220 Millionen Euro beim Euromillions geht aller Voraussicht nach nach Frankreich. Zumindest wurde der Gewinnerschein dort validiert, wie die Lottogesellschaft Française des Jeux (FDJ) am Freitag bestätigte.

Der glückliche Gewinner hat 60 Tage Zeit, um sich bei der FDJ zu melden. Es handelt sich um den höchsten Jackpot, der jemals in Europa verspielt wurde.

Kurzmeldungen Lokales 15.10.2021

(dpa) - Bei einem Streit in einem Café in der belgischen Stadt Eupen sind zwei Menschen tödlich verletzt worden. Fünf weitere wurden am frühen Freitagmorgen teilweise schwer verletzt, wie die Polizei laut Nachrichtenagentur Belga mitteilte. Bei den Verletzten handelt es sich demnach um weitere Gäste sowie Angestellte. Den Angaben zufolge wurde bei dem Streit auch ein Messer eingesetzt und ein 52-jähriger Tatverdächtiger aus der belgischen Gemeinde Baelen festgenommen.

Die Hintergründe und das Motiv der Tat waren zunächst unklar, wie Belaga berichtete. Ein Untersuchungsrichter ermittle wegen Mordes und vorsätzlicher Körperverletzung. Eupen liegt nahe der deutsch-belgischen Grenze, rund 15 Kilometer Luftlinie von Aachen entfernt.     

Kurzmeldungen Lokales 15.10.2021

(jwi) - Am Freitag lieferte die deutsche Polizei drei Straftäter am Grenzübergang Wasserbillig an das Großherzogtum aus. Gegen alle drei Männer bestehen aktuelle Europäische Haftbefehle, ausgestellt in Luxemburg, schreibt die deutsche Bundespolizeiinspektion Trier.

Ein 41-jähriger Weißrusse steht im Verdacht, in die Geschäftsräume eines luxemburgischen Unternehmens eingebrochen zu sein und dabei Tabakwaren, Elektrogeräte, Münzen sowie Bargeld in Höhe von 840 Euro entwendet zu haben.

Weiterhin wurden zwei verurteilte Straftäter den luxemburgischen Behörden übergeben. Zum einen ein kapverdischer Staatsangehöriger zur Verbüßung seiner Haftstrafe von 799 Tagen wegen eines Sexualdeliktes sowie ein 22-jähriger Luxemburger, verurteilt zu zwei Jahren und zehn Monaten, wegen Verkehrs- und Eigentumsdelikten.

Hier gibt es viele weitere Artikel aus dem Lokalen. 

Kurzmeldungen Lokales 15.10.2021

(jwi) - Am Freitag gegen 8.40 Uhr kam es in Strassen zu einer Kollision zwischen einem Bus und einem Auto. Das schreibt der CGDIS in seinem Bericht. Zwei Personen kamen dabei zu Schaden. Vor Ort waren die Einsatzkräfte aus Luxemburg-Stadt.

Um 10.32 Uhr kam es in Colmar-Berg ebenfalls zu einer Kollision. Diesmal kamen zwei Autos nicht aneinander vorbei. Beim Unfall wurde eine Person verletzt.  

Lesen Sie auch: 

Zwei Unfälle durch Alkohol
Illegales Rennen endet mit Unfall
Saarland: Mordprozess wegen rücksichtsloser Fahrweise

Kurzmeldungen Lokales 15.10.2021

(C.) - In der Nacht zum Freitag kam es zu zwei Verkehrsunfällen unter Alkoholeinfluss. Gegen 1 Uhr wurde der Polizei ein Unfall mit Verletzten in der rue de la Tour Jacob in Clausen gemeldet. Ein Autofahrer hatte die Kontrolle über seinen Wagen verloren und war gegen einen Baum gefahren. Vor Ort stellte sich heraus, dass niemand verletzt war, jedoch der Fahrer offensichtlich unter zu hohem Alkoholeinfluss stand. Der Alkoholtest verlief positiv und dem Unfallfahrer musste aufgrund des Testresultates ein Fahrverbot ausgestellt werden.

Um 5.30 Uhr kam es in Belval zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos. Ein Autofahrer, der aus Richtung Belval kommend in den Kreisverkehr Raemerich einfahren wollte, wurde von einem Wagen gerammt, der aus dem Kreisverkehr herausfuhr. Beim Verursacher verlief der Alkoholtest positiv, sein Führerschein wurde eingezogen.   

(dpa/lrs) - Auf der A8 sind fünf Autofahrer mit ihren Fahrzeugen in Richtung Zweibrücken offenbar ein illegales Rennen gefahren. Die hochpreisigen Sportwagen überholten am Donnerstagnachmittag mit bis zu 200 Stundenkilometern in Höhe der Anschlussstelle Heusweiler Autos und Lastwagen links und rechts, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Ein Fahrer konnte nur mit einer Vollbremsung einen Unfall verhindern. Wie bei Rennautos hätten die Fahrzeuge an der Seite eine Nummer gehabt. Die Suche nach den mutmaßlichen Rasern blieb zunächst ohne Erfolg. 

Lesen Sie auch: