Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Eklat zwischen Trump und Pelosi
International 17.10.2019 Aus unserem online-Archiv

Eklat zwischen Trump und Pelosi

„Nancy Pelosi braucht schnell Hilfe!“, schrieb der Präsident nach dem Treffen auf Twitter.

Eklat zwischen Trump und Pelosi

„Nancy Pelosi braucht schnell Hilfe!“, schrieb der Präsident nach dem Treffen auf Twitter.
Foto: AFP
International 17.10.2019 Aus unserem online-Archiv

Eklat zwischen Trump und Pelosi

„Sie ist eine sehr kranke Person!“, mit diesen Worten verunglimpfte US-Präsident Trump seine demokratische Gegenspielerin nach einem Treffen.

(dpa) - US-Präsident Donald Trump und seine demokratische Gegenspielerin Nancy Pelosi sind einmal mehr aufs Schärfste aneinandergeraten. Ein Treffen zwischen dem Republikaner und der Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, bei dem es am Mittwoch um den Konflikt in Nordsyrien ging, wurde nicht nur vorzeitig abgebrochen. Hinterher bedachten sich beide Seiten auch mit wenig schmeichelhaften Worten, wobei sich Trump zu besonders derben Schmähungen verstieg.


US Secretary of State Mike Pompeo (L) attends a meeting between President Donald Trump and Italian President Sergio Mattarella (not pictured) in the Oval Office of  the White House in Washington, DC, on October 16, 2019. (Photo by Brendan Smialowski / AFP)
Trump an Erdogan: "Seien Sie kein Narr!"
Kann US-Vizepräsident Pence den türkischen Präsidenten von seiner Militäroffensive in Nordsyrien abbringen? Die Chancen stehen nicht besonders gut.

„Nancy Pelosi braucht schnell Hilfe!“, schrieb der Präsident nach dem Treffen auf Twitter. „Entweder ist bei ihr "da oben" etwas falsch oder sie mag schlicht unser großartiges Land nicht. Sie hatte heute im Weißen Haus einen totalen Ausraster. Es war sehr traurig mit anzusehen. Betet für sie, sie ist eine sehr kranke Person!“

Pelosi bescheinigte dem Präsidenten ihrerseits einen „Ausraster“. Die von ihr geführte Delegation hatte das Gespräch mit dem Präsidenten vorzeitig abgebrochen und dies damit begründet, dass Trump die ranghöchste Führungsfigur der Demokraten beschimpft und respektlos behandelt habe. „Er war beleidigend, vor allem zur Vorsitzenden. Sie ist komplett ruhig geblieben, aber er bezeichnete sie als drittklassige Politikerin“, sagte der Mehrheitsführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, vor Journalisten.


WESTERVILLE, OHIO - OCTOBER 15: Sen. Bernie Sanders (I-VT), former Vice President Joe Biden, Sen. Elizabeth Warren (D-MA), and South Bend, Indiana Mayor Pete Buttigieg are introduced before the Democratic Presidential Debate at Otterbein University on October 15, 2019 in Westerville, Ohio. A record 12 presidential hopefuls are participating in the debate hosted by CNN and The New York Times.   Chip Somodevilla/Getty Images/AFP
== FOR NEWSPAPERS, INTERNET, TELCOS & TELEVISION USE ONLY ==
Bei den US-Demokraten ist das Rennen wieder offen
In der vierten Debatte für die Präsidentschaftskandidatur kommt die linke Elizabeth Warren unter Druck. Pragmatiker aus der zweiten Reihe nutzen die Schwäche des Favoriten Joe Biden.

Der demokratische Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus wählte gar einen historischen Superlativ: „Das heutige Treffen mit dem Präsidenten ist zu einer Schmähtirade ausgeartet. Nie zuvor habe ich gesehen, dass ein Präsident ein gleichgestelltes Regierungsorgan so respektlos behandelt“, twitterte Steny Hoyer, der seit 1981 für die Demokraten im Kongress sitzt.    


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Syrien: Trumps außenpolitisches Debakel
Mit Sanktionen will US-Präsident Trump den Stopp der türkischen Offensive in Nordsyrien erzwingen. Dabei hat er selber den umstrittenen Einmarsch überhaupt erst ermöglicht.
(FILES) In this file photo taken on October 11, 2019 US President Donald Trump speaks to the press after announcing and initial deal with China on the South Lawn of the White House in Washington, DC. - US President Donald Trump warned October 14, 2019 that Turkey faces imminent sanctions over its incursion into northeastern Syria against Kurdish militia, but also signalled that Washington would avoid armed conflict with Ankara."Big sanctions on Turkey coming!" Trump said, after Turkish attacks stepped up over the weekend on the Syrian Kurds, who had allied with the US war against the Islamic State group. (Photo by Nicholas Kamm / AFP)