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Ein Manuskript mit Folgen
International 3 Min. 25.02.2020
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Ein Manuskript mit Folgen

Die Protestplakate zeigen die im Jahr 2015 verschwundenen Verleger Lee Bo (l.) und Gui Minhai (r.). Gui wurde am Dienstag zu zehn Jahren Haft verurteilt.

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Die Protestplakate zeigen die im Jahr 2015 verschwundenen Verleger Lee Bo (l.) und Gui Minhai (r.). Gui wurde am Dienstag zu zehn Jahren Haft verurteilt.
Foto: AFP
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Ein Manuskript mit Folgen

Der Peking-kritische Buchhändler Gui Minhai wurde zu einer drakonischen Haftstrafe verurteilt. Sein Fall gilt als warnendes Beispiel für Chinas Willkür gegen kritische Stimmen.

Von LW-Korrespondent Fabian Kretschmer (Peking)

Der Fall Gui Minhai erinnert erneut daran, wie schlecht es um den chinesischen Rechtsstaat bestellt ist: Seit zwei Jahren bereits sitzt der Buchhändler im Gefängnis, ohne von seinen Familienangehörigen besucht werden zu können. 

Am Dienstag schließlich hat das Mittlere Volksgericht in der ostchinesischen Küstenstadt Ningbo in einer kleinen Online-Notiz still und heimlich seine Verurteilung bekannt gegeben: Zehn Jahre soll der 55-Jährige hinter Gitter landen, zudem werden ihm für fünf Jahre seine politischen Rechte entzogen ...

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