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Donald Trump: Russland und China sind „rivalisierende Mächte“
International 18.12.2017

Donald Trump: Russland und China sind „rivalisierende Mächte“

Trumps Strategie beruht auf vier Säulen: dem Schutz des US-Heimatlandes, der Förderung amerikanischen Wohlstandes und wirtschaftlicher Sicherheit, Friedenssicherung durch militärische Stärke und einer Vergrößerung des amerikanischen Einflusses in der Welt.

Donald Trump: Russland und China sind „rivalisierende Mächte“

Trumps Strategie beruht auf vier Säulen: dem Schutz des US-Heimatlandes, der Förderung amerikanischen Wohlstandes und wirtschaftlicher Sicherheit, Friedenssicherung durch militärische Stärke und einer Vergrößerung des amerikanischen Einflusses in der Welt.
Foto: AFP
International 18.12.2017

Donald Trump: Russland und China sind „rivalisierende Mächte“

Michel THIEL
Michel THIEL
Donald Trump hat in seiner Rede zur nationalen Sicherheitsstrategie ein Weltbild gezeichnet, das von Konfrontation und Konkurrenz geprägt ist. Seine Politik stelle einen "Wendepunkt" dar und werde die USA wieder stark machen.

(dpa) - In einer Rede zu seiner nationalen Sicherheitsstrategie hat US-Präsident Donald Trump Russland und China als „rivalisierende Mächte“ bezeichnet. Beide Staaten stellten den Einfluss der USA in Frage, sagte Trump am Montag. Zugleich betonte er, dass seine Regierung mit beiden Ländern zusammenarbeiten wolle, wenn dies im Sinne amerikanischer Interessen sei.

Trump beschrieb in seiner Rede eine von Konkurrenz geprägte Weltordnung. Man befinde sich in einer „neuen Ära des Wettbewerbs“. Auf der ganzen Welt gebe es intensive militärische, ökonomische und politische Auseinandersetzungen. Seine neue Strategie erkenne das an.

Trumps Strategie beruht auf vier Säulen: dem Schutz des US-Heimatlandes, der Förderung amerikanischen Wohlstandes und wirtschaftlicher Sicherheit, Friedenssicherung durch militärische Stärke und einer Vergrößerung des amerikanischen Einflusses in der Welt.

In der rund 30-minütigen Rede beschrieb Trump seinen Wahlsieg als Wendepunkt und rechnete mit der Politik früherer Regierungen ab. Er umriss bereits bekannte Positionen wie etwa seine Forderungen nach einer Mauer an der Grenze zu Mexiko oder einer Stärkung des Militärs.

Präsidenten sind per Gesetz verpflichtet, in Abständen ihre Sicherheitsstrategie darzulegen. Nach Angaben aus dem Weißen Haus war Trump intensiv in die Ausarbeitung des Dokuments involviert.


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