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Die Reportage: Tatenlos in Malta
Das deutsche Seenotrettungsschiff  "Lifeline" liegt im Hafen von Malta, wo es seit Ende Juni festgehalten wird. Die Rettungswesten erinnern an die vorerst letzte Mission der "Lifeline", die Europaweit für Schlagzeilen sorgte.

Die Reportage: Tatenlos in Malta

Annette Schneider-Solis/dpa-Zent
Das deutsche Seenotrettungsschiff "Lifeline" liegt im Hafen von Malta, wo es seit Ende Juni festgehalten wird. Die Rettungswesten erinnern an die vorerst letzte Mission der "Lifeline", die Europaweit für Schlagzeilen sorgte.
International 3 Min. 21.07.2018

Die Reportage: Tatenlos in Malta

Die Sonne brennt gnadenlos. Am Hafen, hinter einem Zaun und von der Polizei bewacht, liegt die „Lifeline“. Das Rettungsschiff der Dresdener Nichtregierungsorganisation (NGO) Mission „Lifeline“ darf nicht auslaufen, seit es Ende Juni nach einer Odyssee mit 234 Geflüchteten an Bord endlich anlegen durfte.

Von dpa-Korrespondentin Annette Schneider-Solis aus Valetta

Die Crew besteht aus knapp zwanzig Freiwilligen, die Jüngsten keine 20, der Älteste über 70. Manche haben den Job gekündigt, ihr Studium unterbrochen, andere Urlaub genommen. Sie heuerten an, um Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Menschen, die sich mit untauglichen Booten auf den Weg von Afrika nach Europa gemacht haben.

Für Neeske Beckmann ist es die zweite Mission ...

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Lifeline, a ship belonging to a German NGO of the same name, is moored about 30 nautical miles off Malta with 234 migrants who were rescued on June 20, including 14 women and four children younger than three. Italy's far-right Interior Minister Matteo Salvini said the ship won't go to Italy.  / AFP PHOTO / Mission Lifeline e. V. / Felix Weiss / RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO / Mission Lifeline e. V. / Felix Weiss- NO MARKETING NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS