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Die Reportage am Wochenende: Fremdeln mit dem Frieden
Willkommensschild des Übergangslagers Mariana Páez in der Gemeinde Mesetas in Kolumbien.

Die Reportage am Wochenende: Fremdeln mit dem Frieden

Foto: Klaus Ehringfeld
Willkommensschild des Übergangslagers Mariana Páez in der Gemeinde Mesetas in Kolumbien.
International 7 Min. 12.08.2017

Die Reportage am Wochenende: Fremdeln mit dem Frieden

Die Regierung des kolumbianischen Präsidenten Santos hinkt bei Verpflichtungen aus dem Friedensvertrag mit den FARC-Rebellen hinterher.

Von LW-Korrespondent Klaus Ehringfeld (Kolumbien, Mesetas)

Man kann sich Diego Gutiérrez nur schwer in Uniform vorstellen, mit Marschgepäck und Karabiner. Oder schießend, tötend und Minen legend. Dem jungen Mann von 30 Jahren sind von seinem halben Leben bei den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC) nur die dunklen Gummistiefel und der militärische Haarschnitt geblieben.

Gutiérrez trägt ein hellblaues T-Shirt und eine beige Hose und klingt eher wie ein Diplomat als ein Rebell, wenn er von der Chance spricht, die der Friedensvertrag zwischen Linksguerilla und Regierung für Kolumbien bedeutet ...

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