Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Deutschland stuft Luxemburg vorerst nicht als Risikogebiet ein
International 23.09.2020

Deutschland stuft Luxemburg vorerst nicht als Risikogebiet ein

Warten auf einen Coronatest am Frankfurter Flughafen: Die Pandemie hat das gewohnte Reisen stark verändert.

Deutschland stuft Luxemburg vorerst nicht als Risikogebiet ein

Warten auf einen Coronatest am Frankfurter Flughafen: Die Pandemie hat das gewohnte Reisen stark verändert.
Foto: DPA
International 23.09.2020

Deutschland stuft Luxemburg vorerst nicht als Risikogebiet ein

Am Mittwochabend hat das Robert-Koch-Institut die Liste mit den Corona-Risikogebieten aktualisiert. Luxemburg ist vorerst nicht dabei.

(dpa/TJ) - Die deutsche Bundesregierung hat Regionen in elf Ländern der Europäischen Union wegen steigender Infektionszahlen zu Corona-Risikogebieten erklärt. Darunter sind auch Gebiete in den Nachbarländern Dänemark, Tschechien, Frankreich, Österreich und den Niederlanden. Das geht aus der am Mittwochabend aktualisierten Liste des Robert-Koch-Instituts hervor. Insgesamt sind damit nun schon 14 von 27 EU-Mitgliedstaaten wieder ganz oder teilweise als Corona-Risikogebiete ausgewiesen. 


Grenzuebergang in Schengen
Luxemburg gilt nicht länger als Risikogebiet
Deutschland stuft Luxemburg nicht mehr als Corona-Risiko-Gebiet ein. Die Zahl der Neuinfektionen im Großherzogtum ist nämlich weiter rückläufig.

Luxemburg ist trotz der in den vergangenen Wochen nach oben geschnellten höheren Infektionsraten vorerst nicht dabei - zumindest nicht bis Ende September. Wie Außenminister Asselborn am Mittwoch bei einer Lesung aus seiner Biografie „Merde Alors“  in Trier durchblicken ließ, soll sich daran auch im Laufe dieser Woche nichts ändern. Was danach komme, wisse man nicht. 

Asselborn hatte seinem deutschen Amtskollegen Heiko Maas mehrfach nahegelegt, die besonderen Umstände in Luxemburg sowie die Auswirkungen der Large-Scale-Testing-Strategie in die Überlegungen mit einzubeziehen. Luxemburg war in Deutschland vom 14. Juli bis zum 19. August auf der Liste der Risikozonen, Reisende aus dem Großherzogtum mussten sich nach der Einreise in Deutschland damals in Quarantäne begeben. Ausnahmen hatte man allerdings für Berufspendler gemacht.

Reisewarnungen

Neu hinzugekommen auf der Liste des Instituts sind am Mittwoch Regionen in Dänemark, Portugal, Irland und Slowenien. Zudem wurden weitere Regionen in Frankreich, Tschechien, den Niederlanden, Kroatien, Rumänien, Österreich und Ungarn als Risikogebiete ausgewiesen. Es wird erwartet, dass das deutsche Auswärtige Amt für alle diese Gebiete noch im Laufe des Abends eine Reisewarnung ausspricht.


24.11.2020, Sachsen, Leipzig: Auf der Covid-19-Station, einem Bereich der Operativen Intensivstation vom Universitätsklinikum Leipzig, stehen der Leiter der Klinik, Prof. Dr. Sebastian Stehr (2.v.l) mit dem Oberarzt Dr. Sven Laudi dem Stationsarzt Dr. Alexander Leitner und der Leitenden Bereichsleitung Sylvia Köppen (r-l) am Bett eines schwerkranken Patienten. Auf der Intensivstation wächst seit Tagen die Zahl der Corona-Erkrankten mit schweren Verläufen, darunter immer mehr jüngere Patenten zwischen 30 und 60 Jahren. Foto: Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Ticker: Immer noch über 500 Corona-Neuinfektionen
565 weitere Personen wurden positiv auf Corona getestet. Die Zahl der belegten Betten in den Krankenhäusern ist um 14 gesunken.

Die Einstufung erfolgt in der Regel, wenn die Zahl der Corona-Neuinfektionen die Marke von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen übersteigt. Bei der Reisewarnung kann es bisher auch noch andere Gründe wie Einreisesperren oder fehlende Hygienemaßnahmen geben.    

Folgen Sie uns auf Facebook und Twitter und abonnieren Sie unseren Newsletter.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Premier Bettel: "Es bleibt beim Status quo"
Premier Xavier Bettel und Gesundheitsministerin Paulette Lenert informierten über die jüngsten Entwicklungen in der Pandemie. Doch auch das Dossier Fage war ein Thema beim Pressebriefing.
Briefing Bettel + Lenert Corona - Foto : Pierre Matgé/Luxemburger Wort