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Deutschland: Organspenden-Skandal in Leipzig
International 02.01.2013

Deutschland: Organspenden-Skandal in Leipzig

Möglicherweise wurde bei der Manipulation der Daten von Patienten in Leipzig nach ähnlichen Prinzipien wie in Göttingen vorgegangen.

Deutschland: Organspenden-Skandal in Leipzig

Möglicherweise wurde bei der Manipulation der Daten von Patienten in Leipzig nach ähnlichen Prinzipien wie in Göttingen vorgegangen.
Foto: Anouk Antony (Symbolfoto, Archiv)
International 02.01.2013

Deutschland: Organspenden-Skandal in Leipzig

Patienten warten in Leipzig auf eine Lebertransplantation - und sollen mit manipulierten Angaben auf der Warteliste nach oben gerutscht sein. Die deutsche Polizei sieht aber keinen Zusammenhang mit einer anderen Affäre in Niedersachsen.

(dpa) - Am Dienstag waren der Direktor des Transplantationszentrums am Universitätsklinikum Leipzig sowie zwei Oberärzte mit sofortiger Wirkung beurlaubt worden. In dem Leipziger Zentrum sollen bei Patienten, die auf Lebertransplantationen warteten, falsche Angaben gemacht worden sein, damit sie auf der Warteliste der Vergabestelle Eurotransplant nach oben rutschten.

Die in Leipzig entdeckten Manipulationen bei Organspenden haben nach aktuellem Ermittlungsstand nichts mit der Göttinger Organspenden-Affäre zu tun.

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt seit Juni gegen den Ex-Leiter der Göttinger Transplantationschirurgie wegen des Verdachts der Bestechlichkeit. Er soll mit Hilfe eines anderen Arztes in 23 Fällen Daten so manipuliert haben, dass seine Patienten bevorzugt Spenderlebern erhielten. Auch an der vorigen Arbeitsstelle des Oberarztes in Regensburg soll es Manipulationen gegeben haben. Der Transplantationsmediziner bestreitet nach Angaben seines Rechtsanwalts Steffen Stern die Vorwürfe.


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