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Deutschland: Keine Quarantäne mehr für Einreisende aus Luxemburg
International 21.08.2020

Deutschland: Keine Quarantäne mehr für Einreisende aus Luxemburg

Einreisende aus Luxemburg müssen nicht mehr in Quarantäne. Das wurde am Freitag beschlossen.

Deutschland: Keine Quarantäne mehr für Einreisende aus Luxemburg

Einreisende aus Luxemburg müssen nicht mehr in Quarantäne. Das wurde am Freitag beschlossen.
Foto: Chris Karaba
International 21.08.2020

Deutschland: Keine Quarantäne mehr für Einreisende aus Luxemburg

Nach der Aufhebung des Status als Risikogebiet werden Einreisende aus Luxemburg in Rheinland-Pfalz und dem Saarland nun auch von der Quarantänepflicht entbunden.

(dpa/lrs/SC) - Nach Aufhebung der Corona-Reisewarnung für Luxemburg müssen Reisende aus dem Großherzogtum nicht mehr in Quarantäne. „Damit wurde ein Weg gefunden, die engen nachbarschaftlichen Beziehungen sowie die gute Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich zu verfestigen“, teilte das Gesundheitsministerium in Mainz nach Gesprächen mit Regierungsvertretern aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Luxemburg am Freitag mit.


Grenzuebergang in Schengen
Luxemburg gilt nicht länger als Risikogebiet
Deutschland stuft Luxemburg nicht mehr als Corona-Risiko-Gebiet ein. Die Zahl der Neuinfektionen im Großherzogtum ist nämlich weiter rückläufig.

Eigentlich gilt in Deutschland eine allgemeine Quarantäne- und Testpflicht für Einreisende, die sich innerhalb von 14 Tagen vor der Abreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Luxemburg galt bis Donnerstag offiziell als Risikogebiet, daher müssten sich Einreisende aus dem Großherzogtum theoretisch noch in den kommenden zwei Wochen testen lassen. Von dieser Maßnahme wurde nun allerdings abgesehen.

„Ich freue mich, dass Luxemburg nun nicht länger als Risikogebiet geführt wird“, sagte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Donnerstag. „Die Landesregierung hat von Beginn der Corona-Pandemie an deutlich gemacht, dass eine Grenzschließung zu Luxemburg vermieden werden muss“, erklärte die Staatskanzlei in Mainz. Luxemburg war Mitte Juli als Corona-Risikogebiet eingestuft worden, nachdem dort die Schwelle von 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen überschritten worden war.

Ausgenommen von der Quarantänepflicht bei Reisen aus einem Risikogebiet waren Pendler im sogenannten kleinen Grenzverkehr zu Luxemburg: Wer sich kürzer als 72 Stunden in dem Großherzogtum aufgehalten hatte, musste sich weder testen lassen noch in Quarantäne.


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