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Deutsche Impfkommission rät Schwangeren zur Corona-Impfung
International 10.09.2021
Empfehlung

Deutsche Impfkommission rät Schwangeren zur Corona-Impfung

In Deutschland sind die beiden auf dieser Technologie basierenden Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna zugelassen.
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Deutsche Impfkommission rät Schwangeren zur Corona-Impfung

In Deutschland sind die beiden auf dieser Technologie basierenden Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna zugelassen.
Foto: dpa
International 10.09.2021
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Deutsche Impfkommission rät Schwangeren zur Corona-Impfung

Nach eingehender Beratung und Bewertung vorhandener Studien legten die Experten dazu am Freitag einen Beschlussentwurf vor.

(dpa) - Die Ständige Impfkommission (Stiko) in Deutschland spricht sich für die Covid-19-Impfung von Schwangeren und stillenden Müttern aus. Nach eingehender Beratung und Bewertung vorhandener Studien legten die Experten dazu am Freitag einen Beschlussentwurf vor.

Danach sollen sich bislang nicht oder unvollständig geimpfte Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel sowie nicht oder unvollständig geimpfte stillende Mütter mit zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffs impfen lassen. In Deutschland sind die beiden auf dieser Technologie basierenden Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna zugelassen.


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Darüber hinaus empfiehlt die Stiko ausdrücklich allen noch nicht oder unvollständig geimpften Frauen im gebärfähigen Alter die Impfung gegen Covid-19. So bestehe bereits vor der Schwangerschaft ein sehr guter Schutz, hieß es.

Gesundheitsminister Jens Spahn begrüßte die Empfehlung. "Auch schwangere und stillende Frauen haben nun eine klare Empfehlung zur Impfung", sagte er. Das bedeute nach vielen Monaten mit vielen offenen Fragen nun endlich wissenschaftlich begründete Gewissheit. Zugleich appellierte Spahn an alle schwangeren und stillenden Frauen: "Fragen Sie Ihren Arzt. Lassen Sie sich impfen. Sie schützen sich und Ihr Kind."

Die Empfehlung der Stiko basiert den Angaben zufolge auf Daten zum Risiko von schweren Covid-19-Verläufen in der Schwangerschaft sowie zur Effektivität und Sicherheit einer Impfung bei Schwangeren und stillenden Müttern. Zu dem vorliegenden Beschlussentwurf können Bundesländer und Fachkreise noch Stellung nehmen. Anschließend wird die endgültige Empfehlung veröffentlicht.


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Spahn begrüßte zugleich die Pläne des Impfstoffherstellers Biontech, rasch eine Zulassung des Impfstoffs gegen Corona für Fünf- bis Elfjährige zu beantragen. „Das ist eine gute Nachricht“, sagte Spahn dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Die Zulassung würde es ermöglichen, auch jüngere Kinder besser zu schützen“, betonte der Minister und fügte hinzu: „Der Impfstoff made in Germany ist ein Segen für die Welt.“ Die Stiko würde über eine Impfempfehlung für Kinder in dieser Altersgruppe erst nach einer möglichen Zulassung entscheiden.   

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