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Das Manifest des Halle-Attentäters: Seitenweise purer Hass
International 7 Min. 10.10.2019
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Das Manifest des Halle-Attentäters: Seitenweise purer Hass

Ein Polizeifahrzeug vor der Synagoge in Halle.

Das Manifest des Halle-Attentäters: Seitenweise purer Hass

Ein Polizeifahrzeug vor der Synagoge in Halle.
Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa
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Das Manifest des Halle-Attentäters: Seitenweise purer Hass

Tom RUEDELL
Tom RUEDELL
Nach dem Attentat von Halle ist ein Manifest im Internet aufgetaucht, das Ermittler für authentisch halten und dem 27-jährigen Tatverdächtigen zuschreiben. Es ist ein extrem verstörendes Dokument.

Am 9. Oktober macht sich der 27-jährige Stephan B. in einem gemieteten VW-Golf auf den Weg nach Halle. Er hat den festen Plan, in der örtlichen Synagoge, die wegen des höchsten jüdischen Feiertages Jom Kippur mit etwa 80 Personen besetzt ist, möglichst viele Menschen jüdischen Glaubens zu töten. Den Golf hat B. vollgepackt mit Waffen und Sprengstoff. Die Schusswaffen und auch die Granaten sind Eigenkonstruktionen. 

Weil er es nicht schafft, an der Synagoge die schwere Eingangstür aus Holz aufzubrechen oder aufzusprengen, erschießt B ...

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