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Cuomo legt sich mit Trump an
International 14.04.2020 Aus unserem online-Archiv

Cuomo legt sich mit Trump an

Cuomo lässt sich nicht von Trump kleinkriegen.

Cuomo legt sich mit Trump an

Cuomo lässt sich nicht von Trump kleinkriegen.
Foto: AFP
International 14.04.2020 Aus unserem online-Archiv

Cuomo legt sich mit Trump an

Im Streit über die Entscheidungshoheit bei der Lockerung der Einschränkungen des öffentlichen Lebens in den USA hat New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo sich erneut gegen Präsident Donald Trump gestellt.

(dpa) - Trumps Aussage, dass er bei der Wiederöffnung der USA in der Coronavirus-Epidemie die „allumfassende Macht“ habe, sei schlicht falsch, sagte Cuomo am Dienstag bei einer Pressekonferenz. „Wir haben keinen König in diesem Land. Wir wollten keinen König, deswegen haben wir eine Verfassung und wählen einen Präsidenten.“


US President Donald Trump speaks during the daily briefing on the novel coronavirus, which causes COVID-19, in the Brady Briefing Room at the White House on April 13, 2020, in Washington, DC. (Photo by MANDEL NGAN / AFP)
Trump: "Ich habe die allumfassende Macht"
Der US-Präsident reklamiert in der Corona-Krise die Entscheidungsgewalt für sich allein. Gouverneure wie Andrew Cuomo widersprechen heftig.

Er wolle aber nicht mit Trump streiten, sagte Cuomo weiter. „Der Präsident hat es offensichtlich auf einen Streit bei diesem Thema abgesehen und das Schlimmste, was wir in dieser Situation machen können, ist mit politischer Spaltung anzufangen.“ Er wolle weiter partnerschaftlich mit dem Präsidenten zusammenarbeiten, sagte Cuomo. „Er wird hier keinen Streit finden, das werde ich nicht zulassen.“

Trump hatte zuvor auf Twitter beschrieben, wie Cuomo ihn ständig kontaktiere und um Hilfe in der Krise bitte - etwa bei zusätzlichen Beatmungsgeräten. „Ich habe das alles für ihn erledigt bekommen und für alle anderen und jetzt scheint er Unabhängigkeit zu wollen“, schrieb Trump. „Das wird nicht passieren!“ Indirekt verglich Trump das Vorgehen der demokratischen Gouverneure mit einer „Meuterei“.


Italian Prime Minister Giuseppe Conte gives a statement with NATO General Secretary (unseen) on June 11, 2018 at the Chigi palace in Rome. / AFP PHOTO / Alberto PIZZOLI
Rom pocht auf "Corona-Bonds"
Aus innenpolitischen Gründen will die Regierung von Premier Giuseppe Conte will Hilfen aus dem europäischen Rettungsmechanismus ESM unter allen Umständen vermeiden.

Cuomo und Gouverneure anderer Bundesstaaten hatten zuvor erklärt, sich bei der Aufhebung der von ihnen verhängten Beschränkungen untereinander abstimmen zu wollen. Der Republikaner Trump will die Coronavirus-Beschränkungen wegen der sich abzeichnenden schweren Wirtschaftskrise möglichst bald wieder lockern. 

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CORRECTION - US President Donald Trump points to ABC News chief White House correspondent Jonathan Karl (off frame) during the daily briefing on the novel coronavirus, COVID-19, in the Brady Briefing Room at the White House on April 6, 2020, in Washington, DC. (Photo by MANDEL NGAN / AFP) / �The erroneous mention[s] appearing in the metadata of this photo by MANDEL NGAN has been modified in AFP systems in the following manner: [ABC News chief White House correspondent Jonathan Karl] instead of [CNN journalist Jim Acosta]. Please immediately remove the erroneous mention[s] from all your online services and delete it (them) from your servers. If you have been authorized by AFP to distribute it (them) to third parties, please ensure that the same actions are carried out by them. Failure to promptly comply with these instructions will entail liability on your part for any continued or post notification usage. Therefore we thank you very much for all your attention and prompt action. We are sorry for the inconvenience this notification may cause and remain at your disposal for any further information you may require.�