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Countdown für Landtagswahl in Rheinland-Pfalz
International 2 Min. 13.03.2021 Aus unserem online-Archiv

Countdown für Landtagswahl in Rheinland-Pfalz

Countdown für Landtagswahl in Rheinland-Pfalz

Symbolfoto: Pierre Matgé/LW-Archiv
International 2 Min. 13.03.2021 Aus unserem online-Archiv

Countdown für Landtagswahl in Rheinland-Pfalz

Bis zuletzt haben die Parteien und die Spitzenkandidaten um Stimmen geworben. Viele Wähler haben aber bereits ihre Entscheidung getroffen und per Brief über den künftigen Landtag abgestimmt.

(dpa) - Nach wochenlangem Werben um Stimmen für die Landtagswahl blicken die rheinland-pfälzischen Parteien und ihre Spitzenkandidaten mit Spannung auf den Ausgang des Wahltages. Rund 3,1 Millionen Bürger sind am Sonntag aufgerufen, ihre Kreuzchen für den neuen Landtag zu setzen. Ein großer Teil der Wählerinnen und Wähler hat seine Stimme bereits per Brief abgegeben - der Landeswahlleiter rechnet mit einem Rekordanteil der Briefwähler von rund 60 Prozent. Wer ab 8 Uhr in die Wahllokale zur Stimmabgabe kommt, den erwarten angesichts der Pandemie strenge Hygienevorschriften.


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Mit Blick auf die besonderen Herausforderungen eines Urnengangs mitten in der Corona-Krise sagte CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner am Samstag: „Wählen ist ein wichtiges Bürgerrecht, auch in Pandemie-Zeiten.“ Sie rief die Menschen dazu auf, ihre Stimme abzugeben.

Bis zuletzt hatten die Kandidaten und Parteien gekämpft: Virtuell ging etwa für die amtierende Regierungschefin Malu Dreyer (SPD) am Samstag das Werben um Wählerstimmen zu Ende. Bei einer digitalen Veranstaltung zog sie Bilanz des Wahlkampfs in Corona-Zeiten und sagte: Dieser sei anspruchsvoll gewesen, „weil er so anders war“.


08.03.2021, Rheinland-Pfalz, Mainz: Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, besucht ein Werk der Firma Schott in der Landeshauptstadt. In Rheinland-Pfalz wird am 14. März ein neuer Landtag gewählt. Foto: Boris Roessler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Und wer wird am Sonntag das Rennen machen? In einer am Donnerstagabend veröffentlichten Meinungsumfrage der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF kommt die regierende SPD auf 33 Prozent, die oppositionelle CDU auf 29 Prozent. Dies ist unverändert im Vergleich zum ZDF-„Politbarometer“ in der vergangenen Woche.

Grüne auf Platz drei

Auf Platz drei folgen die Grünen, die allerdings im Wochenvergleich einen Prozentpunkt einbüßten und nun noch auf eine Wahlabsicht von zehn Prozent der Befragten kommen. Dahinter liegt die AfD mit unverändert neun Prozent. Eine Wahlabsicht für die FDP bekundeten 6,5 Prozent - das sind 0,5 Prozentpunkte weniger als vor einer Woche.


10.03.2021, Baden-Württemberg, Stuttgart: Die Oberfläche der Wahl-O-Mat Software wird in einem Browserfenster auf einem Computer angezeigt. Zwei von drei Wahlberechtigten haben bislang den sogenannten Wahl-O-Maten im Internet benutzt oder wollen dies noch tun, um die eigenen Meinungen mit dem Wahlprogramm der Parteien vor der Landtagswahl am 14. März zu vergleichen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa und der Universität Hohenheim. (zu dpa: «Umfrage: Wahl-O-Mat wird vor der Landtagswahl von den meisten genutzt») Foto: Bernd Weißbrod/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Chancen auf einen Einzug in den Landtag haben die Freien Wähler mit einem Umfrage-Ergebnis von 5 Prozent, ein Prozentpunkt mehr im Wochenvergleich. Hingegen verharrt die Linke bei 3 Prozent. Die weiteren Parteien kommen zusammen auf 4,5 Prozent, das sind 0,5 Prozentpunkte mehr als zuletzt.

Die Forschungsgruppe Wahlen gibt den statistischen Fehlerbereich für die Ergebnisse der Umfragen mit plus oder minus 2 bis 3 Prozentpunkten an. 31 Prozent der Befragten gaben an, sie wüssten noch nicht, ob und wen sie wählen wollten.

Befragt nach der Präferenz für das Amt des Ministerpräsidenten sprachen sich 58 Prozent der Rheinland-Pfälzer für Amtsinhaberin Malu Dreyer (SPD) aus. Christian Baldauf (CDU) als Regierungschef wünschen sich 28 Prozent der Befragten.

Bei der Landtagswahl 2016 hatte die SPD 36,2 Prozent erreicht, die CDU 31,8 Prozent, die AfD 12,6 Prozent, die FDP 6,2 Prozent, die Grünen 5,3 Prozent, die Linke 2,8 Prozent und die anderen Parteien zusammen 5,0 Prozent.    

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