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Corona-Zahlen in Italien steigen dramatisch
International 14.03.2020 Aus unserem online-Archiv

Corona-Zahlen in Italien steigen dramatisch

Leere Straßen vor der Piazza Venezia in Rom: Geschäfte sind geschlossen und Menschen aufgefordert, ihre Häuser nicht zu verlassen.

Corona-Zahlen in Italien steigen dramatisch

Leere Straßen vor der Piazza Venezia in Rom: Geschäfte sind geschlossen und Menschen aufgefordert, ihre Häuser nicht zu verlassen.
Foto: dpa
International 14.03.2020 Aus unserem online-Archiv

Corona-Zahlen in Italien steigen dramatisch

Die Zahl der Infizierten klettert weiter nach oben, auch die Zahl der Toten: Intensivstationen am Rande des Limits.

(dpa) - Die Zahl der Coronavirus-Fälle in Italien steigt weiter dramatisch an. Am Samstag meldete die Katastrophenschutzbehörde 21.157 Infizierte (Freitag: 17.660). 

Insgesamt seien im Zuge der Epidemie inzwischen 1.441 Menschen gestorben, hieß es weiter. Das sind 175 mehr als am Tag zuvor. 

Auf den Intensivstationen italienischer Krankenhäuser würden derzeit 1.518 Menschen mit Coronavirus behandelt - eine Steigerung um 14 Prozent. 


11.03.2020, Italien, Bologna: Die Mitarbeiterinnen eines Cafés servieren mit Mundschutz Kaffee. Foto: Massimo Paolone.Massimo/LaPresse via ZUMA Press/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Italien schließt alle Geschäfte und Restaurants wegen Covid-19
Die Zahl der Infizierten steigt in Italien unaufhörlich. Die bisherigen Sperrmaßnahmen greifen nicht. Daher folgt nun ein weiterer Schritt. Restaurants, Geschäfte und Unternehmen müssen schließen.

Die meisten Infektionen werden weiterhin in Norditalien registriert. Aber auch in Latium, der Region um Rom, stieg die Zahl der Fälle um fast 30 Prozent, hieß es. Italien ist nach China das Land mit den meisten Covid-19-Toten.     

Italienische Behörden haben landesweit drastische Sperrmaßnahmen verhängt, um das Ansteckungsrisiko zu begrenzen. Die meisten Geschäfte sind geschlossen und Menschen aufgefordert, ihre Häuser möglichst nicht zu verlassen. Doch in einigen Büros und Fabriken geht die Arbeit weiter. In der vergangenen Woche hatte es Protest dagegen gegeben.



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