Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Corona-Virus: Wo zu Hause bleiben unmöglich ist
International 3 Min. 27.03.2020
Exklusiv für Abonnenten

Corona-Virus: Wo zu Hause bleiben unmöglich ist

Der einzige Weg, um die Auswirkungen des Corona-Virus in der letzten verbliebenen Rebellenhochburg Idlib noch in Schach zu halten, wäre ein Waffenstillstand. Aber der liegt in weiter Ferne.

Corona-Virus: Wo zu Hause bleiben unmöglich ist

Der einzige Weg, um die Auswirkungen des Corona-Virus in der letzten verbliebenen Rebellenhochburg Idlib noch in Schach zu halten, wäre ein Waffenstillstand. Aber der liegt in weiter Ferne.
Foto: AFP
International 3 Min. 27.03.2020
Exklusiv für Abonnenten

Corona-Virus: Wo zu Hause bleiben unmöglich ist

Das Corona-Virus hat inzwischen die von der syrischen Regierung kontrollierten Gebiete erreicht. Wenn die Lungenseuche auf die Rebellenprovinz Idlib übergreift, droht ein Massensterben.

Von LW-Korrespondent Michael Wrase (Limassol)

Mit fantasievollen Videoclips werben türkische und arabische Fernsehsender im Halbstundenrhythmus für die richtige Handhygiene. Dabei fließt reichlich Wasser. Längst haben die Verhaltensregeln sowie die gebetsmühlenartig wiederholte Botschaft, unbedingt „zu Hause zu bleiben“, auch die riesigen Flüchtlingslager in der syrischen Provinz Idlib erreicht. Eine Umsetzung der gut gemeinten Ratschläge ist dort allerdings unmöglich. 

"Idealer" Nährboden für Infektionen

Sofort weiterlesen
Geben Sie einfach Ihre E-Mail Adresse ein und lesen Sie den vollständigen Artikel.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Verstöße gegen Waffenruhe in Idlib
Die von Russland und der Türkei ausgehandelte Waffenruhe für Syriens letztes großes Rebellengebiet um die Stadt Idlib ist nach Angaben von Aktivisten brüchig.
A Syrian boy runs behind a Turkish military vehicle passing through the town of Hazano in the rebel-held northern countryside of Syria's Idlib province on March 7, 2020. (Photo by Ibrahim YASOUF / AFP)
Syrien: Mindestens 70 Tote bei Luftangriffen
Bereits in den vergangenen Tagen flogen russische und syrische Jets heftige Luftangriffe auf Rebellengebiete. UN-Vertreter fordern eine Kampfpause, um Millionen notleidende Menschen versorgen zu können.
Syrische und russische Jets flogen in den vergangenen Tagen auch in der ebenfalls von Regierungsgegnern kontrollierten Provinz Idlib im Nordwesten Syriens heftige Luftangriffe mit Dutzenden zivilen Opfern.